Mittwoch, 30. November 2022

Seit Bidens Amtseinführung herrscht auch in den USA „Demokratie 2.0“

Die Inauguration des neuen amerikanischen Präsidenten war bei Youtube nicht ganz so glanzvoll wie geplant.

Wer die Amtseinführung Bidens auf dem Youtube-Kanal des Weißen Hauses verfolgte, wurde Zeuge eigentümlich postdemokratischer Vorgänge, die fatal an die zynische Selbstbeweihräucherung von Diktatoren erinnern. Da Bilder mehr sagen als tausend Worte, hier ein von mir mit Grün kommentierter Screenshot:

Die Amtseinführung Bidens auf Youtube
klicke aufs Bild, um zum Youtube-Clip zu gelangen

Von den Medien rückgratlos gefeiert, auch an rückgratlosen Künstlern sollte es nicht mangeln, und bezahlte Applaudeure sind natürlich Pflicht, das lästige Volk aber bleibt außen vor. Die Kommentare sind – wohl nicht ohne Grund – deaktiviert.

Die Likes allerdings lassen sich nicht deaktivieren.

Das Tüpfelchen auf dem i der Wählerverhöhnung ist dann Bidens „Demokratiegequatsche“ (siehe oben). Er verdankt sein Amt eben nicht dem „Willen des Volkes“, sondern – wenn überhaupt – einer sehr knappen Mehrheit. Indizien für Wahlfälschung lassen wir mal außen vor. Nein, dies ist nicht wirklich ein „Tag der Demokratie“ wie er im Folgenden behauptet.

Hier eine direkte Gegenüberstellung der Likes auf Amerikas größten Sender:Vergleich der Likes bei Bidens und Trumps Amtseinführung

Wer das Land wieder vereinen will, sollte angemessene Bescheidenheit an den Tag legen, ebenso wie Respekt vor den Trumpwählern. Jede Hetze gegen Trump ist auch Hetze gegen seine Wähler und damit im Prinzip sogar Volksverhetzung gegen die annähernde Hälfte der Amerikaner – zumindest nach deutschem Recht. Friedensangebote sehen anders aus.

Pommes Leibowitz
Pommes Leibowitzhttps://pommes-leibowitz.com
Studium der Wirtschaftswissenschaften, danach als Analyst im Marketing eines globalen Konzerns tätig gewesen. Inzwischen selbständig. Zeitweise bei den Piraten und als Internet-Aktivist unterwegs, dabei diverse Kampagnen entwickelt. - "Pommes Leibowitz" ist eigentlich eine Kunstfigur (inklusive der Karikatur meines Konterfeis), die ich streng von meinem Berufs- und Privatleben trenne und die dadurch Dinge zu sagen und zu hinterfragen vermag, die heutzutage die soziale Vernichtung und allemal Hassexzesse zur Folge haben können. Ich sehe mich dabei als Kolumnisten in Wort und Bild (Photoshop), der sich eher Fragen des Zeitgeistes als konkreten, aktuellen Ereignissen widmet.

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