Schlimmste Straßenkämpfe waren befürchtet worden, mit extremer Gewalt gegen die Polizei hatte man aus der Antifa-Ecke gedroht. Doch bei der Räumung des linksextremen Zentrums „Liebig34“ in Berlin-Friedrichshein kam dann alles doch ganz anders: Schon nach fünf Minuten war der Widerstand, gegen dem man tausende an Polizisten in der Hauptstadt zusammen gezogen hatte, gebrochen.

Mitleid für die Hausbesetzer, die seit Jahren die ganze Gegend terrorisiert und mit Kriminalität überzogen hatten, gibt es nun aber kaum. Nachbarn applaudierten der Polizei und in den sozialen Netzwerken überwiegen Genugtuung und teilweise auch Spott gegenüber den Linksterroristen, die schon zuvor die große Endschlacht angekündigt hatten, um so die Politik unter Druck zu setzen und die Polizei zu schwächen:

„Ich freue mich für die Polizisten, die heute Mittag Feierabend haben. Nach fünf Minuten hat die Antifa bedingungslos kapituliert.“

An blutiger Auseinandersetzung gerade noch vorbeigeschrammt

Um 10 Uhr meldete Focus-Online: „Die letzten Hausbesetzer werden nun aus dem Haus gebracht. Auch viele Demonstranten verlassen den Ort des Geschehens. Etwa 200 hartgesottene skandieren noch ihre Schlachtrufe. Berlin ist offensichtlich an einer blutigen Auseinandersetzung gerade noch mal vorbeigeschrammt, nur zwei von rund 40 Hausbewohnern leisteten leichten Widerstand.“

Und das obwohl die Polizei auch hier verhältnismäßig sanft agierte. So kommentierte ein User auf Twitter: „Habe gerade das Video über den Versuch der Polizei gesehen, die Besetzung der Liebig 34 in Berlin zu beenden. Es tut mir leid, aber ein Staat, in dem linke Extremisten auf Polizisten einschlagen können, ohne das diese sie „kampfunfähig machen dürfen“, hat sich aufgegeben.“

Hausbesetzer schon wieder auf freiem Fuß

Um 11.30 dann die abschließende Nachricht der Polizei: „Wir haben das Gebäude in der Liebigstraße 34 gesichert. Bis 11 Uhr wurden 57 Personen im Haus angetroffen und herausgeführt. Ein Bausachverständiger begutachtet aktuell die einzelnen Räume. Im Anschluss bereiten wir die Übergabe an den Gerichtsvollzieher vor.“

Offensichtlich sind alle betroffenen Hausbesetzer schon wieder auf freiem Fuß. Auf Twitter teilte die Polizei schon vor geraumer Zeit mit: „Wer sich widersetzte kann erst nach Abschluss der Anzeigenaufnahme wieder gehen.“

„Antifa“ soll merkelkritische Demos verhindern, nicht Häuser besetzen!

Warum nun endlich einmal ein konsequentes Durchgreifen gegen Linksextreme in Berlin? Zum einen natürlich, weil die juristische Lage nicht eindeutiger hätte sein können. Zum anderen: diesmal brauchte man die Antifa nicht als eine Art „Merkel-Jugend“, die man sonst ganz gerne als angstmachende und demonstrationsverhindernde Kraft gegen Demonstrationen wie den Berliner Frauenmarsch einkalkuliert. Diesmal hieß es: „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, er kann gehen!“

Dass die Hausräumung im Vergleich zu den an die Wand gemalten Szenarien anscheinend noch einmal glimpflich verlief und es nicht zu bürgerkriegsähnlichen Szenen kam, darf aber nicht vergessen lassen, das Linksextremismus in Deutschland – zusammen mit dem Islam-Terrorismus und den (echten) Rechtsextremisten – eine weiterhin stark unterschätzte Gefahr darstellt. Und zudem mächtige Dulder, ja sogar explizite Unterstützer auch in deutschen Parlamenten hat. Das hat dazu geführt, dass solche Orte wie die Liebig- und die Rigaerstraße überhaupt erst zu No go areas werden konnten.

Und um noch einmal die Frage Rechts- und Linksextremismus aufzugreifen, ein kurzes Bonmot, das derzeit die sozialen Netzwerke erobert:

  • Zahl der Polizisten, die man braucht, um einen „rechten Sturm“ auf den Reichstag zu verhindern: 3.
  • Zahl der Polizisten, die man braucht, um ein Haus, das von Linksextremen besetzt wird, freizuräumen: 2.500.
  • Ganz klar: Die größte Gefahr für Deutschland sind die „Rechtsextremen“

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