Masken-Kritiker verbreiten mit Falschmeldungen Angst und Schrecken auf Social Media. Seit Dienstag streuen sie auf den Social Media Falschmeldungen über den angeblichen Tod eines 6-jährigen Mädchens in Schweinfurt.

Den Corona-Kritikern geht es so ähnlich wie der AfD, deren zum Teil wichtige und richtige Anliegen durch teilweise problematische Politiker, Pressesprecher etc. und fanatische Mitglieder diskreditiert werden:

So auch die Corona-Kritiker: treten zu Recht für den Erhalt der Grundrechte, die Wahrung der Verhältnismäßigkeit bei den Maßnahmen und die Meinungsvielfalt im Hinblick auf die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung ein und kritisieren die fehlende vielfältige Berichtserstattung der Mainstreammedien.

Fakenews im Coronakritiker-Milieu

Gleichzeitig dulden bzw. hofieren sogar gelegentlich in ihren Reihen üble Gestalten, die das Anliegen, für das sie zu kämpfen vorgeben nur für ihre kruden Thesen (Holocaustleugung, Antisemitismus, Leugnen, dass es das Virus überhaupt gibt usw.) missbrauchen. Oder eben schließlich so fanatisch sind, dass sie ohne mit der Wimper zu zucken Falschmeldungen aufgreifen und verbreiten.

So offensichtlich auch im Fall der infolge der Corona-Masken erstickten Kinder, deren angebliches Schicksal in den sozialen Netzwerken in verschiedensten Formen seit Schulbeginn nach den Sommerferien für Empörung sorgt.

6-Jähriges Mädchen in Schweinfurt

So auch heute wieder: In den Beiträgen auf Facebook, Twitter und natürlich auch in den speziellen Telegram-Gruppen wird behauptet, nun wäre innerhalb kürzester Zeit bereits das vierter Kind – diesmal aus Schweinfurt – aufgrund der Maskenpflicht gestorben. Seit Dienstag verbreiten sich auf Social Media Falschmeldungen über den angeblichen Tod des 6-jährigen Mädchens in Schweinfurt.

In den Beiträgen wird behauptet, das Kind wäre aufgrund der Maskenpflicht gestorben. Ein derartiger Fall ist aber in ganz Unterfranken, insbesondere im Raum Schweinfurt nicht bekannt.

Pietätloses Verbreiten von nicht gedeckten Todesnachrichten

Und noch eine Anmerkung für diejenigen, die den Mächtigen inzwischen zutrauen, dass sie das Öffentlichwerden solcher Fakten ohne Probleme verhindern können: Im Zusammenhang des Todes eines solchen Mädchens würden so viele Menschen Augenzeugen bzw. professionell in den Fall involviert, die inzwischen über die diversen sozialen Medien (und wäre das nur Vk.com) für alle frei zugänglich darüber berichtet hätten. Doch nichts dergleichen geschah bisher.

Und wen das noch immer nicht überzeugt, der sollte sich folgendes Video anschauen. Ich kann zu Schiffmann nichts sagen, geschweige denn zu seinem seiner Psyche usw. Solche Auftritte kenne ich aber nur von Leuten, die unter akuter Paranoia infolge von Drogeneinfluss leiden:

Die Bayerische Polizei mahnt deshalb heute: „Wir bitten diesen Falschmeldungen keinen Glauben zu schenken und ganz besonders diese Schreckensnachrichten nicht weiterzuverbreiten.“

*Anm: Bei dem Autor des Textes handelt es sich ebenfalls um einen scharfen Kritiker der Corona-Maßnahmen.