(David Berger) Nahe des Flüchtlingslagers Vathy auf Samos, in dem 4600 Migranten leben, brach gestern ein Brand aus. Die Behörden sprechen von Brandstiftung und griechische Politiker sehen ihre Warnung vor der Moria-Taktik bestätigt.

Wie griechische Medien und Nachrichten aus den sozialen Netzwerken berichten, ist gestern Abend auch auf der griechischen Insel Samos nahe dem dortigen Flüchtlingslager ein Feuer ausgebrochen.

Mehrer Männer wegen Brandstiftung festgenommen

„Es brennt am Rande des Registrierzentrums“, sagte der Bürgermeister der Ortschaft Vathy, Giorgos Stantzos gestern Abend. Aber: „Noch brennen keine Zelte, aber ich bin besorgt.“

Um Mitternacht dann die Nachricht: Das Feuer ist unter Kontrolle. Nach Angaben der Behörden soll es bereits erste Festnahmen gegeben haben: „Mehrere Männer“ werden von der Polizei der Brandstiftung verdächtigt.

NGOs planen Brandstiftungen im Hintergrund

Da nähere Angaben zu den Beschuldigten bisher fehlen, scheint es sich um Asylbewerber zu handeln. Freilich scheint auch hier – wie auf Lesbos – klar zu sein, dass nicht nur Migranten für die Feuer verantwortlich sind, sondern vor allem NGOs bzw, Refugee-Welcome-Aktivisten im Hintergrund die Brandstiftungen generalstabsmäßig planen.

Darauf weisen inzwischen auch griechische Politiker hin:

Unterstützt werden diese Vermutungen dadurch, dass Refugee-welcome-Aktivisten und NGOs die Brandstiftung von Lesbos als „mutige Tat“ feiern:

„Griechische Politiker warnen seither vor der „Moria-Taktik“, wonach Feuer auch in anderen Flüchtlingslagern auf den Inseln Samos, Chios, Leros und Kos gelegt werden könnten – vor allem, wenn die Menschen von Lesbos nun aufs Festland oder nach Mittel- und Nordeuropa gebracht würden. Die Migranten auf Lesbos fordern angesichts des niedergebrannten Lagers, die Insel sofort verlassen zu dürfen. Allerdings steht bei den meisten der Abschluss des Asylantrags noch aus. Die griechische Regierung besteht darauf, dass die Migranten den normalen Asylprozess durchlaufen müssen.“ (Quelle)

Merkel und die Moria-Taktik

Deutschland trägt derzeit mit seinen Ankündigungen im Alleingang eine möglichst große Zahl von Immigranten aus Lesbos aufzunehmen eine ganz wesentliche Mitschuld an diesen Vorfällen. Das Signal, das Merkel und die Ihren mit ihrer Reaktion gegeben haben, ist fatal. Der Schaden, den die Asylpolitik Merkels weltweit dadurch anrichten wird, ist in seinen katastrophalen Dimensionen überhaupt noch nicht komplett absehbar.

Der Begriff der „Moria-Taktik“ wird – neben „Endlösung“ u.a. Begriffen, die für deutsche Politik stehen – in die Geschichte eingehen.

Das sehen derzeit zahlreiche Kommentatoren in den sozialen Netzwerken ganz ähnlich. So schreibt ein Twitter-User: „Hat nur paar Tage gedauert bis die Flüchtlinge in ganz Griechenland gelernt haben, dass sich Kriminalität auszahlt, wenn man nach Deutschland will. So wird es von nun an in Flüchtlingslagern aussehen. “

Und Prof. Max Otte (CDU) dazu: „Ein Beispiel macht Schule. Und wie bescheuert, ja selbstmörderisch agiert Merkel. Ich schäme mich für meine CDU-Bundestagsfraktion.“

Langsam scheinen auch die Deutsch aufzuwachen: Eine von der „Augsburger Allgemeinen“ in Auftrag gegebene Umfrage hat ergeben, dass nach den Vorfällen von Lesbos inzwischen jeder zweite Deutsche ist dagegen ist, selbst Flüchtlingskinder aus Griechenland nach Deutschland zu holen.

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