„Vor allem aber hatten sie vergessen, wo sie herkamen, und deshalb das Fremde zum Götzen erhoben, während sie das Eigene geringschätzten und die Mahner verlachten.“ (aus „Vom Ende einer Stadt“) 

Nach den Vorgängerbänden „Narrenschiff Deutschland“ und „Blindensturz“ präsentiert der Schriftsteller und PP-Autor Frank W. Haubold erneut eine Sammlung von Beobachtungen und Kommentaren zum Zeitgeschehen und zeichnet dabei das düstere Bild einer zutiefst gespaltenen Gesellschaft, in der Wunschdenken und moralische Hybris dominieren und die Stimmen der Vernunft vom Lärm der Selbstgerechten übertönt werden.

Eventuell könnte man noch diesen Auszug aus dem Nachwort verwenden:

„Dieser Mangel an kritischer Reflexion, aber auch an dem Willen, bürgerliche Freiheiten gegen die Anmaßungen des Parteienstaates und seiner medialen Hilfstruppen zu verteidigen, wird dieses Gemeinwesen über kurz oder lang in ein totalitäres System verwandeln, in dem die formal noch bestehenden demokratischen Restbestände reine Fassade sind.

Aber auch das kann und wird nur eine Übergangsphase sein, denn durch den absehbaren Zusammenbruch der Sozialsysteme (beschleunigt durch die Abwanderung von Leistungsträgern, die Zuwanderung von Leistungsempfängern und die klimawahninduzierte Demontage der wirtschaftlichen Basis) sind Verteilungskämpfe unausweichlich. Um den Reichstag baut sich das politische Establishment ja schon einmal vorsorglich einen Graben…

Der Titel dieses Büchleins und das Bild von Pieter Bruegel d. Ä. sind bewusst gewählt, auch wenn das, was sich dieser Tage vor unseren Augen abspielt, kein Schicksalsschlag von außen und erst recht keine Strafe durch eine höhere Instanz ist. Eine Heimsuchung für jeden einzelnen Bürger dieses Landes ist die aktuelle Entwicklung dennoch, denn über kurz oder lang wird niemand von den Folgen des kollektiven Wahns verschont werden, der dieses Land erfasst hat.“

Das Buch kann hier bestellt werden.