Bei (seit Corona erlaubten) öffentlichen Gebetsrufen von einer vom Verfassungsschutz überwachten Berliner Moschee versammelten sich gestern in Neukölln ca. 300 Personen unter Allahu Akbar-Rufen. Der Polizei gelang es nur ansatzweise die Personen anzuhalten, sich an die Kontaktsperre, Abstandhalten etc. zu bewegen.

Unser Video des Tages kommt aus Berlin und zeigt Szenen, die sich gestern vor der Neuköllner „Begegnungsstätte“ ereignet haben. PP enthält sich dazu jeden Kommentares, die Bilder und der Kontext sprechen für sich:

Auf dem Video ist auch ein Polizist zu sehen, der durch die angesammelte Menge strahlend läuft, um dann hinter das Tor der Moschee zu verschwinden … Allerdings scheint dann die Polizei die „Veranstaltung“ doch aufgelöst zu haben …

Das ist in folgendem Videobericht noch gut zu erkennen:

20 Minuten nach Erscheinen des PP-Artikels wird Video auf privat gestellt

Schon 20 Minuten nach Erscheinen unseres Artikels hat der Youtuber sein Video auf privat gestellt:. Aber es gibt zahlreiche weitere Personen, die Aufnahmen gemacht haben:

Und auch hier:

Über die Muezzinruf-Premiere hat PP bereits gestern berichtet.

Polizei: „Es gelang uns nur zum Teil …“

Inzwischen räumte die Polizei Berlin schon gestern ein: „Bei Gebetsrufen versammelten sich heute vor einer Moschee in #Neukölln ca. 300 Personen. Dem Imam, dem OA @BerlinNkl & unseren Kolleg. gelang es nur zum Teil, die Anwesenden zum Abstandhalten zu bewegen. Das Gebet wurde im Einvernehmen mit dem Imam vorzeitig beendet.“

Gleiches Recht für alle? Wirklich?“

Die Bundestagsabgeordnete Nicole Höchst dazu: „Nanu? „Das Gebet konnte im Einvernehmen mit dem Imam beendet werden.“ Da können wir ja alle froh sein, dass der Imam einverstanden war. Oder sonst…?

Was wäre denn passiert ohne dieses Einvernehmen? Warum war dieses Einvernehmen so wichtig, dass es hier sogar erwähnt werden muss?

Wie würde vorgegangen werden, wenn sich beispielsweise die Katholiken versammeln?

Wie würde vorgegangen werden, wenn sich Demonstranten für Deutschland versammeln würden?

Gleiches Recht für alle? Wirklich?“

Nach weiteren Angaben der Polizei sollen die Verantwortlichen der Neuköllner Moschee der Polizei zugesichert haben, dass sie in den sozialen Medien bekannt geben, dass die Gläubigen auf den Gebetsruf hin nicht persönlich vor der Moschee erscheinen müssen.

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