(David Berger) Was bisher nur als Vermutung galt, scheint nun sicher bzw. mit konkreten Zahlen belegbar:  Eine Mehrheit der potentiellen AfD-Wähler will, dass sich die Partei stärker vom rechten Rand abgrenzen soll. Auch Parteichef Meuthen scheint einer Partei ohne Höcke & Co größere Chancen einzuräumen.

Bislang war es unter den eher gemäßigten AfD-Politikern nicht selten die Angst vor sinkendem Zuspruch der Wählerschaft, die sie von einer klaren Distanzierung vom rechtsradikalen Rand der Partei abhielt.

Diese Sorge dürfte es nun nicht mehr sein, die die Partei von einem klaren Kurs als konservative Partei der Mitte abhält. Die JF titel heute: „Potentielle AfD-Wähler wollen stärkere Abgrenzung nach rechts“.

Vor allem Wähler im Westen halten nichts vom extrem rechten Rand

Und weiter:

„Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitits Insa im Auftrag der JUNGEN FREIHEIT befürtworten 68 Prozent der Befragten, die sich grundsätzlich vorstellen können, die AfD zu wählen, es bislang aber noch nicht getan haben, daß die Partei mehr auf Distanz nach rechts gehen sollte. 24 Prozent der potentiellen Wähler sind dagegen, fünf unentschieden und zwei Prozent machten keine Angabe.

Auch unter den AfD-Wählern befürwortet eine Mehrheit (45 Prozent) eine stärkere Abgrenzung. 38 Prozent halten dies für falsch, 14 wissen es nicht und vier Prozent wollen keine Aussage dazu treffen. Geographisch gibt es diesbezüglich keine Unterschiede. Der Forderung, die AfD solle sich vom rechten Rand des Spektrums stärker abgrenzen, stimmten 51 Prozent im Westen und 53 Prozent der befragten Wähler im Osten (inklusive Berlin) zu.“

Meuthen: AfD ohne Flügel als Weg zum Erfolg

AfD-Chef Jörg Meuthen hat aus diesen Erkenntnissen bereits Konsequenzen gezogen. Im Interview mit „Tichys Einblick“ brachte er die Idee auf, nach der sich der Flügel könne sich zu einer eigenen Partei außerhalb der AfD ausbauen könnte, mit der ein partielles Zusammenwirken weiterhin möglich sei.

Das Ganze v.a. zum Vorteil der AfD: „An eine AfD ohne Flügel würde die Union scharenweise sich als konservativ verstehende Wähler verlieren, und für die beliebige und mutlose FDP, die sich ja nur noch mit der verschreckten AfD-Klientel über Wasser halten kann, wäre das wohl unmittelbar existenzbedrohend.“

Schon länger vermuten Insider, dass Höcke und sein Umfeld die Gründung einer eigenen extrem rechten Konkurrenzpartei zur eher bürgerlichen AfD vorbereiten.

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