(David Berger) Wie verschiedene griechische Medien und auch RT Deutsch berichten, sollen wutentbrannte Migranten mehrere orthodoxe Kirchen auf Lesbos gestürmt und zerstört haben. Selbst vor der Schändung der Ikonen machten sie nicht halt. Aber auch linke „Refugee-welcome“-Aktivisten hatten vor einiger Zeit christliche Symbole auf Lesbos zerstört.

Bewohner von Lesbos klagen, dass dies nicht der erste derartige Vorfall war. Mindestens 20 Kirchen rund um das Lager seien in den letzten Monaten von fanatischen Muslimen unter den Flüchtlingen beschädigt, häufig ganz zerstört worden.

Ikonen geschändet

Bilder, die u.a. die „Greek Times“ veröffentlicht, zeigen die völlig verwüstete griechisch-orthodoxe Kirche St. Georg von Moria, dem das nahe gelegenen Flüchtlingslager von Moira auch seinen Namen verdankt. Die Zerstörung dieser Kirche soll bereits am vergangenen Sonntag stattgefunden haben.

Dabei sollen auch alle heiligen Ikonen, die in der Orthodoxie eine besondere Verehrung genießen, zerstört worden sein.

The Greek Reporter schreibt: „Die kleine Kirche Hagios Georgios (Heiliger Georg) in der Nähe des Dorfes Moria auf Lesbos wurde am Montag von unbekannten Angreifern zerstört.

Einige Einheimische machen eine Gruppe von Migranten, die im nahe gelegenen Lager leben, für die Tat verantwortlich. Als die Polizei einen Marsch von Hunderten von Migranten verhinderte, die die Ausreise nach Athen forderten, sei eine Gruppe von etwa zwanzig von ihnen zur Kirche gegangen und habe sich durch die Zerstörung des Kirchenschiffs und des Altars gerächt.“ – so die Augenzeugen

Und Panarmenian.net ergänzt: „Die Bilder zeigen auch, dass die Angreifer Ikonen und Möbel zerstört haben. Hagios Georgios wurde in der jüngsten Vergangenheit mehrfach verwüstet, so die Anwohner – ohne dass dies irgendwelche Konsequenzen für die Gewalttäter gehabt hätte.

Kleinholz aus dem Inventar der Kirche gemacht

Ähnlich ein anderer Augenzeuge: „Sie haben diese Kirche am Sonntag zerstört, es war ein sehr gewalttätiger Vorfall, und wir sind schockiert über das, was wir hier sehen“, so nach RT Deutsch einer der Bewohner von Lesbos. Und: „Wie die Nachrichtenorganisation Greek Reporter mit Bezug auf Berichte von Einheimischen verkündet, sei der Angriff erfolgt, nachdem Hunderte von Migranten von der Polizei gestoppt wurden. Die Menschen kamen aus dem berüchtigten Moria-Lager der Insel und forderten eine Umsiedlung aufs griechische Festland. Aus Wut über das Vorgehen der Polizei sei eine Gruppe von Migranten zur Kirche gezogen und hätte Kleinholz aus dem Inventar gemacht.“ – so ein Bewohner von Lesbos zu RT Deutsch.

In der Vergangenheit waren auch linke Aktivisten, die sich derzeit ebenfalls auf der Insel aufhalten, dadurch aufgefallen, dass sie christliche Symbole zerstörten – diese seien den vorwiegend muslimischen Migranten nicht zuzumuten. Mehr dazu hier.

Besonderes Wohlwollen von Papst Franziskus für Lesbos-Migranten

Erst vor wenigen Monaten hatte Papst Franziskus Migranten aus Lesbos die Ehre einer Privataudienz im Vatikan zuteil werden lassen. Im April 2016 war er selbst nach Lesbos gereist, um den dortigen „Flüchtlingen“ seine Solidarität zu zeigen.

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