Liebe Leser,

wie Sie Vielleicht mitbekommen haben, wird PP seit vergangenem Herbst hauptsächlich von Köln aus „gemacht“.

Dort hat am heutigen Tag um 11.11 h mit der symbolischen Überreichung der Schlüssel der Stadt  an  das „Dreigestirn“ offiziell der Straßenkarneval begonnen. Kurz danach wird dann am Severinstor das Historienspiel „Jan und Griet“ aufgeführt. Das Reiterkorps Jan von Werth zieht dann mit dem  ersten Karnevalsumzug der Session von der Südstadt bis zum Denkmal „Jan von Werth“ am Alter Markt. Bis zum Aschermittwoch herrscht von daher eine Art organisierter Ausnahmezustand in Köln.

Deshalb wird PP auch eine Karnevalspause bis Aschermittwoch einlegen. Und sich erst dann – sollte nicht wirklich etwas deutlich über den normalen Wahnsinn in Deutschland Hinausgehendes passieren- wieder zu Wort melden.

Wir danken unseren Lesern für ihr Verständnis.

Ihr David Berger

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Karneval ist mehr als Besäufnis oder einfach „etwas Lustiges“

Zu dem Vorschaufoto ein Bericht aus dem Jahr 2018: „Am Karnevalssonntag wird traditionellerweise eine große, reich verzierte, wertvolle Kerze bei der Schwarzen Mutter Gottes in der Kupfergasse aufgestellt.

Hier in der Kupfergasse beim Gnadenbild der Schwarzen Mutter Gottes dankt das Dreigestirn alljährlich für den bisherigen guten Verlauf des Karnevals und bittet gleichzeitig um gutes Wetter für den Rosenmontagszug und den erfolgreichen Ablauf des Höhepunktes des Kölner Karnevals. Das Dreigestirn und die ganze Equipe wurde von Christoph Kuckelkorn, dem Präsident des Festkommitees und von Bernd Höft, ebenfalls Mitglied des Festkommitees Kölner Karneval begleitet.

Zwischen den ersten beiden heiligen Messen trafen die Herrschaften pünktlich um 9:40 ein und nahmen in der Gnadenkapelle zu einer Andacht und stiller Besinnung Platz. Nach der Begrüßung und dem Lied „Lobe den Herrn“ hielt Pfarrer Klaus-Peter Vosen, der Hausherr, in einer Ansprache eine kurze Besinnung über das Licht, das die Kerze aussendet und über die Freude, die das Dreigestirn den Menschen bringt und die sie dabei auch selbst empfinden. Darauf wurde die Kerze gesegnet, vom Prinzen selber angezündet und feierlich vor dem Gnadenbild der Schwarzen Mutter Gottes aufgestellt. Nach dem Lied „Großer Gott, wir loben Dich“ folgte ein Gebet für die Anliegen der Anwesenden, besonders des Dreigestirns. Nach einem kurzen Schweigen, dem Lied „Maria, breit‘ den Mantel aus“ und dem Segen wurde die Zeremonie beendet.“ (Quelle)