(David Berger) Mila Orioll, ein 16-jähriges Mädchen, das in Frankreich den Islam auf Instagram kritisierte, bekommt nun heftige Morddrohungen und musste untertauchen. Der Chef der Muslime Frankreichs findet diese Drohungen richtig und das französische Justizministerium hatte ein Verfahren wegen „Hassrede“ gegen das Mädchen eingeleitet.

„Ich hasse Religion, der Koran ist voller Hass… Eure Religion ist Scheiße“ so die französische Schülerin Mila Orioll (16) auf ihrem Instagram-Konto, die derzeit in ganz Frankreich für Schlagzeile sorgt.

Nun erhält sie zahlreiche Morddrohungen, die dazu aufrufen, die „gottlose Schlampe“ korangemäß zu bestrafen. Sie geht auf Anraten der Polizei nicht mehr zur Schule, hält sich an einem unbekannten Ort auf. Doch mit der Solidarität der Verantwortlichen im einstmals laizistischen Frankreich kann sie nicht rechnen. Ganz im Gegenteil.

Chef der staatlichen Stelle gegen Islamophobie: „Jetzt muss sie mit Folgen rechnen“

Doch der Protest vieler Verantwortungsträger in Frankreich über den Fall hält sich in Grenzen. Ganz im Gegenteil hält der Generaldelegierte des französischen Islamrates CFCM und Leiter der staatlichen Stelle gegen Islamophobie in Frankreich, Abdallah Zekri (d.h. der französische Mazyek), die Morddrohungen gegen das islamkritische Mädchen sogar für gerechtfertigt: Wer Wind säe, müsse halt mit dem Sturm rechnen und selber schauen, wie sie mit den Folgen zurecht komme:

„Das Mädchen weiß genau, was es sagt. Sie hat die Religion beleidigt, jetzt muss sie die Folgen ihrer Worte tragen“ – so Zakri.

Nun hat sich auch Marine Le Pen in die Diskussion eingeschaltet und sich als einzige bekanntere Politikerin auf die Seite des Mädchens gestellt: Mila habe nichts anderes getan als damals die Redaktion von Charlie Hebdo:

„Man kann Milas Äußerungen vulgär finden, aber wir können nicht akzeptieren, dass jemand in Frankreich dafür zum Tode verurteilt wird“ – so Le Pen auf Twitter.

Justizministerin: Verfahren wegen Hassrede eingeleitet

Seltsam widersprüchlich, so als wolle sie es mit ihren Aussagen allen recht machen, äußert sich dagegen immer wieder Justizministerin Nicole Belloubet, die Mila Religionsbeleidigung vorwirft, was eine Verletzung der Gewissensfreiheit sei. Vorsorglich hat das Justizministerium – noch bevor es gegen die Morddrohungen vorgegangen ist – ein Verfahren gegen Mila wegen des Verdachts auf „Hassrede“ eingeleitet, dieses allerdings zurückgezogen, nachdem der Unmut in der Bevölkerung zu groß wurde.

Mila bleibt bislang – trotz der Jagden auf sie, die linke Politiker und organisierte Muslime auf sie treiben – hart: Sie sei keine Rassistin, wie ihr nun von linken Politikern vorgeworfen werde und werden weiterhin sagen, was sie denke.

Wie lange wird es dauern bis Frankreichs fanatische Muslime die Sache selbst in die Hand nehmen? Indirekt dazu motiviert von französischen Politikern.

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