(David Berger) Der MDR hat heute bekannt gegeben, dass er seine Zusammenarbeit mit dem beliebten Satiriker Uwe Steimle beendet. Steimle hatte es gewagt, Kritik an der Nähe des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zum Staat zu üben. Mit dem Rauswurf beweist der MDR freilich, dass Steimle recht hatte.

Für Kritik, Ironie, Satire und Humor gibt es in Diktaturen keinen Platz. Manchmal aber auch nicht in Ländern, die noch demokratisch sind. Das zeigt sich immer öfter in der Bundesrepublik, die immer tiefer in einen ideologischen Bürgerkrieg abrutscht:

Sippenhaft, Kontaktschuld und Kritik an dem System Merkel werden vielen Menschen immer öfter zum Verhängnis. Soziale Ächtung, Verbannung ins wirtschaftliche Aus usw. gehören hier mit zu den Mitteln, mit denen der Staat und staatsnahe Institutionen arbeiten. Da darf natürlich der deutsche Staatsfunk nicht fehlen.

Kontaktschuld: Er hat mit der „Jungen Freiheit“ gesprochen!

Seine Regierungstreue hat nun der MDR unter Beweis gestellt, indem er den gerade in den neuen Bundesländern sehr beliebten Schauspieler und Satiriker Uwe Steimle (56) gefeuert hat. Auf Twitter ließ der MDR heute wissen:

„MDR beendet Zusammenarbeit mit Uwe #Steimle: Die @mdrde-Sendereihe „Steimles Welt“ wird 2020 nicht fortgesetzt. Der MDR sieht keine Basis mehr für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.“

Wie sicher man sich bereits in seiner linksgrünen Machtblase fühlt, zeigt dass man ganz ehrlich und mit einer nicht zu übertreffenden Chuzpe sagt, was zum Rauswurf führte:

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Wiederholt hat Uwe Steimle in öffentlichen Äußerungen die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks infrage gestellt, so etwa 2018 in einem Interview mit der „Jungen Freiheit“. In diesem Interview wirft Herr Steimle dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk unter anderem mangelnde Staatsferne vor. Der MDR hat schon damals öffentlich klargestellt, dass diese Aussage für ihn nicht akzeptabel ist.“

„Die DDR 2.0 wird bald mehr regierungskritische Künstler mundtot gemacht haben als die DDR“

Ronny Kumpf (AfD) dazu: „Bald gibt es hier mehr regierungskritische Künstler, die mundtot gemacht wurden, als in der DDR. Wobei Uwe Steimle ja politisch zwischen den Welten gewandert ist und der Linken nahestand. Dieter Nuhr ist wohl der nächste.“

Und ein Kai ergänzt: „Ich bin fassungslos über die Kündigung eine kritischen Satirikers und Schauspielers. Mich erinnert all dies an die Maßregelung durch Staatsrundfunksender von totalitären Systemen und Diktaturen und bestätigt in fataler Weise Uwe Steimles These über die Nicht-Staatsferne des MDR.“

Der bekannte Publizist Dr. Markus Krall: „Putzig: Der MDR schmeißt einen Dissidenten raus, der ihm mangelnde Neutralität vorwirft und beweist so genau eines: Der MDR ist nicht neutral, schon gar nicht kritikfähig, in der kleinen schwarzen Seele kleinkariert.“

Steimle selbst dazu: „Die Entscheidung erinnert an fatale Zeiten. Man hat seit Wochen einen Grund gesucht, um mich loszuwerden.“

Aktion „Meine Weihnachtsgabe für ‚Philosophia Perennis’“