(David Berger) „‚Kein Moschee Neubau in Erfurt.‘ Kleben Nazis an Laternen auf unserem Moscheegelände. Doch. Die Moschee wird stehen, dann wird eine weitere gebaut, und dann noch eine und dann noch viele weitere. Bis jedes Dorf eine Moschee hat! Nazis werden uns daran bestimmt nicht hindern.“ – so der Tweet des Stellv. Ortsteilbürgermeister Erfurts Suleman Malik.

Unser Tweet des Tages kommt von Suleman Malik, der sich selbst als „ersten muslimischen Kommunalpolitiker Thüringens und Stellv. Ortsteilbürgermeister Erfurts bezeichnet. Er twittert unter dem Motto „Liebe für alle, Hass für keinen“. Diese Liebe zeigt sich u.a. darin, dass er den Erfurtern ankündigt, dass der Moscheeneubau in ihrer Stadt erst der Anfang ist:

Heute gehört uns Erfurt, morgen die ganze Welt

„Die Moschee wird stehen, dann wird eine weitere gebaut, und dann noch eine und dann noch viele weitere. Bis jedes Dorf eine Moschee hat!“

Nazis haben nichts gegen Moscheen – ganz im Gegenteil

Und die Provokation wirkt. Suleman stößt mit seiner Art von Liebe auf heftigen Widerstand: „Deutschland war und ist ein christliches Land.Ich würde sagen für jede Moschee in Deutschland wird in einen moslemischen Land eine christliche Kirche für die christliche Minderheit gebaut und die Verfolgung der christlichen Minderheit wird auch eingestellt.“ antwortet ihm einer der Twitter-User.

Und ein anderer fragt: „Warum sollten Nazis das tun? Historisch betrachtet, haben Nazis überhaupt nichts gegen eine islamische Ausbreitung. Ganz im Gegenteil. Sie sahen Muslime als Brüder im Geiste. Aber Sie framen es gerne so, um jeden Protest zu diskreditieren, gell?“

Und PP-Gastautor Ed Piper merkt an: „Bis jedes Dorf eine Moschee hat!“ scheint mir aber ganz schön Nazi™ – noch dazu wenn es von jemandem kommt, der einer mohammedanischen Sekte angehört, die aktiv Geschlechterapartheid praktiziert und Feindlichkeit gegen Homosexuelle lebt.“

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