(David Berger) Wird er oder wird er nicht? Das war die Frage, die sich alle bezüglich einer erneuten Kandidatur von Alexander Gauland für den AfD-Parteivorsitz stellten. Lange hatte Gauland ausweichend geantwortet, nun heute die Nachricht:

Der bisherige Parteichef wird nicht mehr antreten. Darauf sollen sich einige Spitzenpolitiker der AfD bei einem Krisentreffen laut FAZ-Informationen geeinigt haben. Als sein Nachfolger soll der dem Flügel nahe stehende Tino Chrupalla am kommenden Wochenende beim Bundesparteitag der AfD zur Wahl antreten.

Starke Sympathien für Curio statt für Gauland

Offensichtlich hat die starke Sympathie der AfD-Wähler für Gottfried Curio und die immer mehr nachlassende Begeisterung für eine erneute Kandidatur von Gauland diese neue Entwicklung ausgelöst. Die FAZ schreibt: „Gauland hält Curio dem Vernehmen nach für ungeeignet, die Partei zu führen und setzt auf den Handwerksmeister Chrupalla, der in der Parteispitze den Osten repräsentieren soll.“

Zu dem Treffen hatte man Curio nicht eingeladen, neben Gauland und seinem Wunschkandidaten Chrupalla nahmen Jörg Meuthen, Alice Weidel und interessanterweise statt des stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende Georg Pazderski auch Andreas Kalbitz für den Flügel teil.

Curio gegen Chrupalla

Nachdem eine Wahl Meuthens zum Parteichef inzwischen als weitgehend sicher erscheint, wird es wohl zu einer Kampfabstimmung zwischen Curio und Chrupalla für den Posten des Vize kommen.

Unterdessen hat der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron gegenüber Philosophia Perennis bekannt gegeben, dass er ebenfalls für den Bundesvorstand kandidieren wird. Ein ausführliches Interview zu seinen Plänen werden wir morgen Vormittag veröffentlichen.

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