(David Berger) Vorgestern wurde der Youtube-Kanal von „Neverforgetniki“ bei Youtube wegen angeblicher Hassrede gelöscht. Nun ist er – noch vor der Frist, die der Anwalt Steinhöfel, der Video-Plattform gestellt hatte, wieder online.

Wir prüfen jetzt noch Schadensersatzansprüche und werden von YouTube eine Auskunft verlangen und gfls gerichtlich durchsetzen, welche Inhalte diesen unzulässigen und jetzt zur Vermeidung einer Prozessniederlage korrigierten Schritte ausgelöst haben.“ (RA Steinhöfel)

„Wichtiger Erfolg gegen YouTube: Vorgestern wurde der Kanal „neverforgetniki“ wegen angeblicher Hassrede rechtswidrig gelöscht“, so der Anwalt von Niklas, Steinhöfel auf Facebook.

Und weiter: „YouTube hat den Kanal jetzt vor Ablauf der von uns gesetzten Frist wiederhergestellt. Wir prüfen jetzt noch Schadensersatzansprüche und werden von YouTube eine Auskunft verlangen und gfls gerichtlich durchsetzen, welche Inhalte diesen unzulässigen und jetzt zur Vermeidung einer Prozessniederlage korrigierten Schritte ausgelöst haben.“

Neverforgetniki: „Ich werde mich definitiv nicht mundtot machen lassen!“

Der bekannte Youtuber hatte gestern Stellung zu der Löschung genommen und angekündigt, dass er mit Hilfe des Anwalts Steinhöfel gegen Youtube juristisch vorgehen wird, sofern sein Kanal nicht innerhalb einer Woche wieder hergestellt wird.

Ich fühle mich gerade ehrlich zerstört

Nach dem PP-Artikel vorgestern Abend zur Löschung des Kanals hat mir Neverforgetniki geschrieben: „Danke Dir von Herzen für die Solidarität. Ich fühle mich gerade ehrlich zerstört. Hoffe sehr, dass ich morgen früh wieder rational und pragmatisch denken und handeln kann.“

Wenn es um das Grundrecht auf Meinungsfreiheit geht, sollten wir alle zusammenhalten

Ich habe ihm darauf geantwortet: „Kopf hoch, Niklas! Auch wenn wir im konservativen Lager mal unterschiedlicher Meinung sind, dann helfen wir doch alle – wenn es um das Grundrecht auf Meinungsfreiheit geht – zusammen bzw. sollten wir alle zusammen halten. Wenn ich irgendwas tun kann, lass es mich bitte wissen.“

Nun ist Niklas schon selbst aktiv geworden und hat sich offensichtlich mit dem bekannten Anwalt Steinhöfel in der Sache kurzgeschlossen.

Das ist ZENSUR!

In dem Statement, das Neverforgetniki auf Instagram veröffentlichte, heißt es:

„Mein Kanal Neverforgetniki mit über 72.000 Abonnenten wurde von YouTube wegen „Hassrede“ gelöscht. Ich hatte keine Strikes oder Verwarnungen. Das ist ZENSUR!“

„Neverforgetniki“: „Die Meinungsfreiheit steht auf dem Spiel“

Es scheine, so Niklas, dass die Meinungsfreiheit in Deutschland auf dem Spiel stehe, wenn auch moderate Stimmen mundtot gemacht werden sollen. Er habe immer nur Kritik geübt und sich deutlich von jeder Art von Extremismus und Gewalt distanziert.

„Vielleicht ist es kein Zufall, dass der letzte Beitrag in meinem Kanal eine kritische Auseinandersetzung mit Greta Thunberg war. Der jungen Frau also, die erst kürzlich dafür kritisiert wurde, dass sie auf einer Veranstaltung die Journalisten aussperren wollte.

Ich werde mich definitiv nicht mundtot machen lassen.“

„Ihr alle sollt wissen: Ich merke mir, wer hinter mir stand“

Zehntausende Menschen unterstützten mich und verbreiteten im ganzen Internet die Aufforderung, den Kanal wieder freizuschalten.

Nun hat Niklas zu der Wiederherstellung des Accounts auch Stellung genommen: „Nach der rechtswidrigen Löschung meines YouTube Kanals vor zwei Tagen habe ich eine Welle der Solidarität erlebt, mit welcher niemand hätte rechnen können.

Zehntausende Menschen unterstützten mich und verbreiteten im ganzen Internet die Aufforderung, den Kanal wieder freizuschalten. So viele Menschen haben die Initiative Meinungsfreiheit im Netz finanziell unterstützt, welche es mir erst ermöglicht hat den besten Medienanwalt für solche Fälle von Zensur für mich zu gewinnen: Joachim Nikolaus Steinhöfel.

Durch eure Unterstützung ist es möglich, dass ich und auch viele andere rechtswidrig zensiert Blogger in Zukunft auf die bestmögliche juristische Unterstützung zurückgreifen können. Denn leider ist der Kampf gegen die Zensur der freien Meinung einer, der gerade erst begonnen hat.

Zudem wird Joachim Nikolaus Steinhöfel von YouTube jetzt noch die Bekanntgabe der Gründe fordern, welche konkret die Löschung meines Kanals zur Folge hatten.
YouTube steht in der Pflicht, sich für dieses Unrecht zu verantworten!
Schadenersatzansprüche werden zudem geprüft.

Ein riesiges Dankeschön geht an Peter Weber, der die größtmögliche Öffentlichkeit für diesen Fall hergestellt hat. Zusammen können wir so viel bewegen. Das kann uns für die Zukunft des Bürgerforums nur Hoffnung geben!

So viele YouTuber und Blogger haben mich unterstützt. Es wurden Solidaritätsvideos gemacht und alle haben auf meinen Fall aufmerksam gemacht. Ich könnte hier namentlich eine lange Liste aufschreiben, aber würde dabei wohl nur jemanden vergessen und das möchte ich nicht.

Ihr alle sollt wissen: Ich merke mir, wer hinter mir stand.
Das ist nicht mein Erfolg, es ist unser Erfolg!“

Herzlichen Glüwckwunsch, lieber Niklas, auch im Namen aller PP-Leser!

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