(David Berger) Erneut schockiert eine Bluttat Deutschland: Gestern hat eine 43-jähriger Mann, dessen Nationalität die Polizei bis zur Stunde nicht bekannt geben will, in Iserlohn eine Frau und einen Mann erstochen. Das zwei Monate alte Baby der Frau blieb unverletzt. 

Update 18.08.19, 19h: Inzwischen wurde bekannt, dass der mutmaßliche Täter aus dem Kosovo stammt. Die jüngere Geschichte des Kosovo und seine Menschen sind durch den Kosovo-Krieg geprägt. Die Gesellschaft des Kosovo gilt als laizistisch und stark säkularisiert, gleichzeitig lässt sich eine Rückkehr des Islam feststellen, dem die meisten Kosovaren angehören

Bilder eines erneut unglaublich brutalen Blutbads aus Iserlohn machen seit gestern die Runde in den sozialen Netzwerken und Whatsapp- sowie Telegramgruppen: Ein Mann liegt auf der Straße vor dem Bahnhof Iserlon in einer riesigen Blutlache. Was man nicht sieht ist eine ebenfalls erstochene Frau und deren Baby, das vermutlich lebend im Blut der getöteten Mutter lag.

Der Polizeibericht schlicht und sachlich dazu: Bei einer Auseinandersetzung am Bahnhof in Iserlohn wurden am heutigen Samstag um 14.20 Uhr ein Mann und eine Frau getötet. Die Polizei konnte den Tatverdächtigen unmittelbar nach der Tat widerstandslos festnehmen. Es soll ein Messer zum Einsatz gekommen sein. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus.

Eine Frau (32) und ein Mann (23) aus Bergisch-Gladbach als Opfer

Es gab zahlreiche Zeugen, die durch Notfallseelsorger betreut werden. Eine Mordkommission aus Hagen hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Hagen ist eingeschaltet. Der Zugverkehr in Richtung Hagen ist beeinträchtigt, da ein Bahnsteig abgesperrt werden musste. Auch das Parkhaus ist derzeit gesperrt. Die Ermittlungen zu den Hintergründen laufen. Zur Identität der Opfer können keine Aussagen gemacht werden.“ – soweit der Polizeibericht

Kurz danach dann die Meldung bei Twitter: „Der Tatort am Bahnhof Iserlohn wird in diesen Momenten freigegeben. Der Tatverdächtige (43) aus Bergisch-Gladbach wird morgen dem Haftrichter vorgeführt. Bei den Opfern handelt es sich um eine Frau (32) und einen Mann (23) aus Bergisch-Gladbach.

Geschockte Augenzeugen und eine Hochzeitsgesellschaft

Das Portal PI-News berichtet dazu: „Die Messer-Fachkraft lauerte um 14.20 Uhr seinen beiden Opfern auf und setzte in der Nähe von Gleis 2 zu seiner tödlichen Attacke an. Während die Frau im Parkhaus ermordet wurde, lag die Leiche des männlichen Opfers auf dem Bahnsteig von Gleis 2 nahe der dortigen Fahrradboxen – völlig geschockte Augenzeugen aus einem ankommenden Zug wurden von Beamten vom Tatort eskortiert. Der Doppelmord ereignete sich am helllichten Tag vor zahlreichen Zeugen, darunter einer deutschen Hochzeitsgesellschaft, die aus der Obersten Stadtkirche kam und ihre Wagen aus dem Parkhaus holen wollte.“

Täter sitzt auf Boden und betet, danach telefoniert er

Und weiter: Augenzeugen berichteten, Passanten hätten den mutmaßlichen Täter umringt, unternahmen „wegen des Messers“ aber wohl keinen Versuch, ihn zu überwältigen. Ein Busfahrer und mehrere Taxifahrer warnten Unbeteiligte am Zentralen Omnibusbahnhof neben den Gleisen mit einem Hupkonzert vor der Gefahrenlage, auch die Schreie von Passanten waren weithin hörbar.

Nach der Tat soll sich der Täter auf den Boden gesetzt und gewartet (oder gebetet) haben. Einige Zeugen berichten, er habe intensiv mit seinem Handy telefoniert – wohl mit seinem steuerfinanzierten Anwalt. Unter den Passanten befand sich auch ein Notarzt in zivil, der Erste Hilfe leistete, für die Opfer jedoch nichts mehr tun konnte. Die Leiche des Mannes und eine größere Blutlache waren sogar von der Alexanderstraße aus zu sehen.

Tatverdächtiger unverletzt

„Der Tatverdächtige sei völlig unverletzt geblieben“, erklärte die Polizei. Der 43-Jährige befindet sich derzeit in Hagen in Polizeigewahrsam und soll am Sonntag einem Haftrichter zur Haftprüfung vorgeführt werden. Zur Nationalität der Beteiligten wollte die Polizei bislang keine Angaben machen.

Dadurch kommt es – wie immer in solchen Fällen – zu wilden, nicht selten zutreffenden Spekulationen im Netz:

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