Deutschlands Freibäder werden immer mehr zu No-Go-Zonen. Heute berichtet die Polizei Düsseldorf kurz, aber vielsagend: Düsseldorf-Stockum – Randalierer im Rheinbad – Polizei unterstützt Betreiber bei der Durchsetzung des Hausrechts.

Gegen 17.45 Uhr informierten die Verantwortlichen die Polizei über Notruf darüber, dass im Freizeitbad eine größere Gruppe Jugendlicher in der Form randalierte, dass sie unter anderem die Anweisungen der Bademeister nicht befolgten. Auch soll es zu Beleidigungen und verbalen Bedrohungen gekommen sein.

Um weitere Konflikte zu vermeiden, entschieden die Verantwortlichen das Bad zu räumen. Die Räumung erfolgte im Rahmen der Durchsetzung des Hausrechts. Der Sicherheitsdienst des Bades wurde hierbei durch Polizeikräfte unterstützt. Die Räumung verlief ohne größere Zwischenfälle und war um kurz nach 19 Uhr abgeschlossen. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Viele von ihnen nordafrikanischer oder arabischer Herkunft

Soweit der Polizeibericht. Gmx-News ergänzt: „Das städtische Schwimmbad war am letzten Juni-Wochenende an zwei Tagen hintereinander wegen aggressiver Stimmung vieler Gäste vorzeitig geschlossen worden.

Nach Polizeiangaben hatten sich mehrere Hundert Jugendliche und junge Männer zusammengerottet. Von ihrer Sprache und ihrem Aussehen her seien viele von ihnen nordafrikanischer oder arabischer Herkunft gewesen, hatte ein Polizeisprecher damals gesagt.“