(David Berger) Der von Papst Franziskus als oberster Hüter des Glaubens 2017 von seinem Amt entbundene Gerhard Kardinal Müller (71) warnt in seinem heute erschienen Buch vor Massenmigration und Islamisierung Europas – und vor Papst Franziskus.

Verhältnismäßig harmlos klingt das, was uns der Herderverlag heute zu dem bei ihm erscheinende neuen Buch Gerhard Kardinal Müllers zu sagen weiß: Der Kardinal sinniere in seinem neuen Buch Römische Begegnungen über das „Leben in Rom, dem Zentrum der katholischen Kirche, und über den Weg der katholischen Kirche in die Zukunft.

In recht persönlicher Weise schildert er seine Gedanken beim Schlendern durch die Ewige Stadt und erzählt von verschiedenen Begegnungen und Gesprächen mit Bischöfen, Priestern, Politikern, Marxisten, Ordensschwestern, Philosophen und Journalisten. Das Besondere: Kardinal Müller schreibt hier in der dritten Person Einzahl über den Kardinal und nimmt sich als Person damit selbst zurück.“

Aber das ist es nun wirklich nicht, was dieses Buch so spannend und unbedingt lesenswert macht. Bei den Spaziergängen durch Rom handelt es sich nur um den Appetizer für die Nichtsahnenden und allzu Frommen. Denn Müller nutzt die fiktiven Begegnungen und Dialoge auch, um verschiedene innerkirchliche Themen und Strömungen zu diskutieren. Und auch ohne jede falsche Rücksicht anzugreifen: Die Kirche unter Franziskus arbeite derzeit schlicht an ihrer eigenen Auflösung mit: „Papst und Bischöfe müssen sich an ihm und nicht an den Meinungen der Massen-Medien orientieren“, schreibt er seinen Mitbrüdern ins Stammbuch.

Die fatale Rolle von Franziskus bei der Selbstabschaffung der Kirche

„Die Selbstsäkularisierung der Kirche nach dem Modell des liberalen Protestantismus ist nicht der erste Schritt ihrer Modernisierung, sondern der letzte vor ihrer  Selbstabschaffung“, so Müller. Papst Franziskus spiele bei dieser katastrophalen Entwicklung mit seiner Effekthascherei, die neben dem Machtklüngel im Vatikan ihre ganze Scheinheiligkeit offenbart, eine zentrale Rolle. Die katholische Kirche unter Franziskus habe es sich zum Leitmotiv gemacht: „Lieber in einer vollen Talkshow als einsam vor dem Tabernakel“.

Spannend auch seine Aussagen zur Migration. Auf die Frage eines Journalisten nach der Flüchtlingskrise lässt er diesen wissen:

„Man kann nicht eine Masseneinwanderung von nichtbedürftigen Menschen in Europa fördern; nur um die christliche Kultur zu marginalisieren.“

Christliche Schüler nicht zwingen, eine Moschee zu besuchen

Zudem müsse man bei der zunehmenden Einführung islamischer Rechtsordnungen höchste Vorsicht walten lassen. Sie dürften auf keinen Fall zur Grundlage des öffentlichen Rechts werden. Christliche Schüler dürften nicht von der Schule bzw. vom Staat gezwungen werden, eine Moschee zu besuchen.

Der Kardinal zeigt sich nicht nur in diesen Punkten in seinem neuen Buch als mutiger und klarer „Verteidiger des katholischen Glaubensgutes und als Kämpfer für die
von Feinden umringte Kirche.

Kardinal Müller zeigt, wie Katholikinnen und Katholiken in den
Auseinandersetzungen der Moderne sprachfähig bleiben können.“ – ohne sich an den verhängnisvollen Zeitgeist anzubiedern, der letztlich auf eine Zerstörung der Kirche zielt und so den Boden für eine rasche Islamisierung Europas legt.

Das Buch kann hier bestellt werden: HERDERVERLAG

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