(David Berger) Auf den Tag genau acht Wochen nach dem tragischen Brand der Pariser Kathedrale Notre Dame fand heute um 18 Uhr zum ersten mal wieder eine Messe an dem heiligen Ort statt. Der Pariser Erzbischof Michel Christian Alain Aupetit zelebrierte das Messopfer mit einem Schutzhelm ausgestattet. 

Denn Teile des Gewölbes der gotischen Kathedrale sind nach wie vor einsturzgefährdet. Deshalb waren auch nur etwa 45 ausgewählte Gläubige, die Hälfte davon Priester, zu dem Gottesdienst in einer Seitenkapelle, in der Reliquien des Kreuzes Jesu verehrt werden, zugelassen. Auch sie mussten alle Schutzhelme tragen.

Notre Dame ist mehr als ein Ort für die Feier der heiligen Messe

In seiner Predigt betonte Erzbischof Aupetit, dass Notre Dame zwar zuerst und vor allem ein Ort des Glaubens sei. Die Messe solle auch genau dies zeigen: Der Ort für die Feier der heiligen Messe lebe auch nach dem Brand weiter.

Der Brand am 15. April habe aber gezeigt, dass die Kathedrale nicht nur den Gläubigen viel bedeute.

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(c) Screenshots Youtube

Mit dem „Salve Regina“ die Gottesmutter gegrüßt

Als am Schluss der heiligen Messe die Jungfrau und Gottesmutter Maria, der die Kathedrale geweiht ist, mit dem „Salve Regina“ gegrüßt wurde, die Stimmen der singenden Gläubigen durch das zerstörte Gewölbe in den durchscheinenden Sommerhimmel von Paris aufstiegen, schien ein starker Hoffnungsstrahl aufzukeimen: dass die Kraft des christlichen Glaubens durch kein noch so verheerendes Feuer zerstört werden kann.

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