(David Berger) In Chemnitz haben am Himmelfahrtstag vier angeblich teilweise minderjährige Syrer auf 2 (3?) deutsche Männer (21,22) mit Gürteln und Stöcken eingeschlagen. Interessant ist, was der Polizeibericht darüber veröffentlicht und was Tag24 nach Nachfrage bei der Polizei erfahren hat.

Männer „geraten aneinander“: Im Polizeibericht der Pressestelle der Polizei Chemnitz /Sachsen heißt es unter dem Titel „Einsatzgeschehen zu Christi Himmelfahrt“ : „In der Chemnitzer Moritzstraße gerieten gegen 17.10 Uhr mehrere junge Leute aneinander. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand hatte sich eine dreiköpfige Gruppe (m: 21, 2x 22) mit einer vierköpfigen Gruppe m: 2x 15, 17, 27) zunächst ein Wortgefecht geliefert. In der weiteren Folge schlug das Quartett mit Stöcken und Gürteln auf die andere Gruppe ein. Im Ergebnis dessen mussten der 21-Jährige und einer der beiden 22-Jährigen wegen ihrer Verletzungen ambulant behandelt werden. Die Tatverdächtigen konnten im Rahmen der Tatortbereichsfahndung in der Zschopauer Straße gestellt werden. Gegen sie wird nunmehr wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.“ Soweit die Poizeimeldung

Brutale Attacke von Syrern auf Männer

Männer von Syrern „brutal attackiert“: Bei Tag24 liest sich das Ganze dann schon anders: Unter der Überschrift „Zwei Männer im Chemnitzer Zentrum brutal attackiert“ lesen wir: „Mit Gürteln und Stöcken haben vier Männer am Donnerstag zwei Menschen in der Chemnitzer Innenstadt angegriffen. Die vier mutmaßlichen syrischen Täter hätten die 21- und einen 22-jährigen deutschen Männer gegen 17.15 Uhr mehrfach geschlagen und verletzt, sagte ein Sprecher der Polizei Chemnitz am Freitagmorgen.

Eines der Opfer erlitt eine Schnittwunde, die ambulant behandelt werden musste. Die vier Verdächtigen im Alter von 15, 17 und 27 Jahren wurden gestellt, aber zunächst nicht in Gewahrsam genommen“. Soweit Tag24

Unfreiwillige Pädagogik der „Leerstellen“

Nun muss sich die Pressestelle der Polizei fragen lassen: Was bringen solch verklausulierte, unvollständige Meldungen? Gerade solche „Leerstellen“ führen doch (nach der Rezesptionsästhetik Wolfgang Isers) dazu, dass die erfahrenen Leser selbstständig ergänzen, was man ganz bewusst ausgelassen hat:

„Sicher handelte es sich um arabische oder afrikanische Asylberwerber und die Polizei hat sie wieder laufen lassen!“

Durch die detaillierteren Berichte in den Medien fühlen sie sich dann nachträglich in ihren Spekulationen bestätigt, sodass sie sie beim nächsten Polizeibericht in eine ähnliche Richtung anstellen werden. Ob zurecht oder unrecht. Zugleich verfestigt sich der Eindruck, dass ihnen die Polizei etwas verheimlicht bzw. verheimlichen muss. Nach der Devise unseres ehemaligen Bundesinnenministers: „Das könnte sie beunruhigen!“

Politisch korrekt gut gemeint erreicht genau das Gegenteil

Kurzum das Ergebnis solcher Pressepolitik der Polizei ist klar: So werden Vorurteile auf pädagogisch sehr wirksame Weise erzeugt bzw. verstärkt. Und zugleich das Vertrauen in die Polizei enorm geschwächt. Politisch korrekt bzw. eigentlich gut gemeint, erreicht hier – wie leider so oft – genau das Gegenteil.

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