(David Berger) Er konnte es nicht lassen: Der Kölner Kardinal Woelki hat heute Katholiken vor einer Wahl der AfD gewarnt. Und damit auch das seit 1945 aus gutem Grunde ungeschriebene Gesetz gebrochen, dass Kleriker den Sonntag als Wahltag nicht missbrauchen sollen, um zur oder gegen die Wahl einer bestimmten Partei aufzutreten.

Bestimmte Äußerungen der letzten Monate hatten die Hoffnung hatten aufkommen lassen, Woelki könnte dabei sein, wieder katholisch zu werden. Umso enttäuschender heute die typisch für die Protestantisierung bestimmter Teile der katholischen Kirche in Deutschland stehende Äußerung Woelkis gegenüber Domradio, die mehr oder weniger direkt vor einer Wahl der AfD warnte:

„Selbstverliebte, nationalradikale Sprücheklopfer, die nationale Alleingänge planen und zwar viel vom Volk reden, ihm aber letztlich nicht dienen wollen, die sind für mich keine Alternative – nicht für Deutschland und nicht für Europa“.

Desinteresse an den Menschenrechten von Christen

Durch die AfD seien die Menschenrechte, besonders die der Flüchtlinge in höchster Gefahr. Die Menschenrechte von Christen und die Gefahr, die der Islam weltweit für Christen darstellt, scheinen den Kardinal nicht zu interessieren.

Die Stellungnahme verrät, wie wenig Seine Eminenz offensichtlich von Politik versteht und der Schuster besser bei seinen Leisten geblieben wäre… Und irgendwie passt auch seine Erwähnung des christlichen Europa nicht zu seinen sonstigen Aussagen.

Es geht um das Überleben des christlichen Abendlandes!

Meine Antwort an Woelki habe ich am vergangenen Wochenende kurz nach einem eigentlich erfreulichen Zusammentreffen mit dem Kölner Erzbischof formuliert:

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