(David Berger) Kurz nachdem in Köln eine etwas bizarre linksgrüne Demonstration für offene Grenzen, ein nicht-kapitalistisches Europa, freundlicheren Umgang mit Russland vom neben dem Hautbahnhof gelegenen Roncalliplatz gestartet war, kam es am berüchtigten Kölner Hauptbahnhof zu einem schockierenden blutigen Vorfall.

Auf dem Gleis 5 des Hauptbahnhofs begann ein 22-jähriger Mann gestern gegen 17 Uhr wie im Wahn mit einem großen Messer auf sich selbst einzustechen. Zahlreiche Menschen wurden Augenzeugen des Vorfalls. Der Mann soll sich an vielen Stellen des Körpers, unter anderem auch in den Hals gestochen haben.

Polizei geht von Selbstmordversuch aus

Rettungskräfte waren schnell vor Ort, der Mann wurde in ein Krankenhaus verbracht, der Hauptbahnhof für mehr als eine Stunde gesperrt. Augenzeugen mussten von Notfallseelsorgern betreut werden.

Die Polizei geht von einem Selbstmordversuch aus, dessen genauere Hintergründe noch ermittelt werden müssen. Über den Täter gibt es bislang keine näheren Informationen.

Kölner Hauptbahnhof immer wieder Ort blutiger Zwischenfälle

Seit der als eine der dunklen Stunden Deutschlands in die Geschichte eingegangenen Silversternacht 15/16, wurde der direkt neben dem weltberühmten Kölner Dom liegende Hauptbahnhof der Rheinmetropole immer wieder zum Ort Aufsehen erregender Vorfälle.

Im vergangenen Oktober hatte dort ein fanatischer Moslem zunächst ein Mädchen in einem Schnellrestaurant angezündet und sich dann mit einer weiblichen Geisel in einer Apotheke verschanzt.