Morde an Christen weltweit verdoppelt

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Das Jahrbuch "Land der Märtyrer" listet zahlreiche Länder, in denen eine brutale Christenverfolgung tobt, auf

Köln – Die Zahl der Morde an Christen hat sich laut Zahlen des christlichen Hilfswerkes „open doors“ innerhalb eines Jahres von 2017 auf 2018 fast verdoppelt. Allein im letzten Jahr wurden etwa 4.150 christliche Opfer gezählt. Ein Gastbeitrag von Klaus Lelek

Dies geht aus einer Meldung des Domradios hervor, die mit der Überschrift „Immer wieder Terroranschläge an christlichen Hochfesten – Grausamer Automatismus“ aufwartet. Werden die Papstreisen zu islamistischen Machthabern und die „Interreligiösen Dialoge“ sowie Sonderrechte für Muslime in Europa am Ende sogar von der islamischen Community als Kapitulation und Schwäche verstanden, die sich in einigen Kreisen in höherer Gewaltbereitschaft bis hin zum Terror niederschlägt?

Natürlich wird im Artikel kaum erwähnt, in welchem Namen und aus welcher Ecke die meisten Massenmörder kommen, die laut Domradio „maximale Aufmerksamkeit und maximales Entsetzen“ auslösen wollen und sich deshalb „christliche Hochfeste“ aussuchen, „um Kirchen anzugreifen und Christen zu töten.“

Wie nun wieder bei den Anschlägen auf Kirchen in Sri Lanka. Im gesamten Artikel taucht nicht einmal das Wort „Islam“ oder „Islamismus“ nur einmal auf. Nur das Wort „Terroristen“ muss herhalten. Das alte Muster islamistischen Terrors funktioniert bei den schwächlichen harmoniesüchtigen Eliten immer noch perfekt, perfekter denn je. Die Bomben haben ganze Arbeit auch in den Gehirnen geleistet. Zum Beispiel bei der ARD, die im Faktenfinder ermordete Christen in Nigeria – laut „open doors“ über 3.700! – zynisch zu Opfern des Klimawandels deklariert.

„Es ist ein grausamer Automatismus: Rund um christliche Hochfeste wie Ostern und Weihnachten gibt es seit Jahren blutige Anschläge auf Kirchen und Gottesdienste mit Dutzenden Toten, „jammert die katholische Medienplattform und zählen dann die Attentate auf, die entweder von Islamisten durchgezogen wurden oder in islamischen Ländern stattfanden, deren Scharia per se die Christen zu Schlachtvieh deklariert hat. Genannt werden die „Selbstmordattentäter in koptischen Gotteshäusern in Ägypten zu Neujahr 2011 und zu Palmsonntag 2017, Anschlag auf eine Kirche im pakistanischen Lahore zu Ostern 2016, Angriff auf einen Neujahrsgottesdienst in Nigeria Anfang 2018 und die Anschläge vom Ostersonntag in Sri Lanka“.

Laut Domradio „sind die Hintergründe noch unklar“. Wozu einem angesichts der bereits offiziellen Statements und Fakten kein Kommentar mehr einfällt. Ebenso wenig wie zu den weinerlichen und feigen Mahnungen deutscher Politiker „zu religiöser Toleranz“ und den noch jämmerlicheren, fast schon masochistischen Warnungen vor einem „Zusammenprall der Kulturen“.

Der hat längst stattgefunden. Und das Phänomen ist, dass er bei Steigerung und Praktizierung der Toleranz, die nichts anderes als ein feiges Kuschen vor der importierten Intoleranz ist, der Zusammenprall der Kulturen zunimmt und sich nicht nur durch Machtdemonstrationen von arabischen Clans auf blockierte Autobahnen zeigt, sondern auch durch No-Go-Areas, sprunghafter Anstieg von Vergewaltigungen und Messerattacken, sowie Übergriffe auf Kirchen, wie eine kroatische Gemeinde in der Osternacht schmerzlich feststellen musste. Verübt von Menschen, die von Toleranz besoffenen linksgrünen Teddybär-Werfern begrüßt, und als „Dauergäste“ auf Staatskosten einquartiert wurden.

Kamen Menschen, die eine Kirche stürmen, wirklich als Gäste in dieses Land oder doch eher als Krieger, als Eroberer? Und noch eine Gretchenfrage, die in die gleiche Richtung zielt. Hat nicht trotz der sogenannten „interreligiösen Dialoge“ die Zahl der verfolgten Christen nicht sogar weltweit zugenommen und inzwischen sogar Europa erfasst? Wie Islamkritiker übrigens schon vor zwanzig Jahren vorhergesagt haben!?

Und noch eine letzte Frage: Sind heutige Eliten wirklich zu dumm, um zu begreifen, dass Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ nicht nur am Vorabend des dritten Reiches spielt, sondern als Paradebeispiel für falsche Toleranz schlechthin gilt, also auch vor einer neuen Form von weltanschaulichem Despotismus und Totalitarismus warnt. „Vornehm geht die Welt zu Grunde“, sagt ein Sprichwort. Dies ist nur die halbe Wahrheit. Sie geht an ihrer Dummheit zu Grunde, die sich als Fachwissen verkauft und vom Mainstream verbreitet wird.

Der Beitrag erschien zuerst hier.