Nach Albrecht Glaser und Mariana Harder-Kühnel ist heute auch der nächste AfD-Kandidat für das Amt des Bundestagsvizepräsidenten, Gerold Otten, durchgefallen.

Die Blockadehaltung der Altparteien hält weiter an: Beim ersten Wahlgang im Bundestag erhielt er heute 210 Ja-Stimmen und 393 Abgeordnete sprachen sich gegen ihn aus.

Kritik an Otten: Er sieht Meinungsfreiheit in Deutschland in Gefahr

Die „Tagesschau“ hatte bereits heute Morgen Bedenken gegen Otten angemeldet, da er behauptet hatte, die politischen Gegner der AfD würden diese mit unverhältnismäßigen Mitteln bekämpfen und die Meinungsfreiheit in Deutschland sei in ernsthafter Gefahr.

Außerdem habe er die Kooperation mit Russland auf dem Energiesektor als positiv bezeichnet und es existiere ein Foto, wo er in Chemnitz gegen importierte Gewalt demonstriert habe.