(David Berger) Das Auswärtige Amt hat die schweren Vorwürfe, die der gestern nach Deutschland zurückgekehrte Journalist Billy Six gegen die Deutsche Botschaft in Venezuela und die Bundesregierung erhoben hat, zurückgewiesen. Man habe alles nur mögliche getan, um Six zu helfen.

Bei seiner gestrigen Rückkehr hat der über vier Monate in Venezuelanischer Gefangenschaft gehaltene Journalist Billy Six schwere Vorwürfe gegen Heiko Maas, das Auswärtige Amt und die Deutsche Botschaft in Venezuela erhoben.

Dem hat das Auswärtige Amt mit seiner Sprecherin Maria Adebahr widersprochen. Jedes mal, wenn kritische Nachfragen kamen, wollte oder konnte Adebahr aber keine weitere Auskünfte geben. Sie könne aus Persönlichkeitsschutzrechten nichts Genaues sagen.

Bundespressekonferenz ging „unter drei“

Sie behauptete aber, die Botschaft habe sich von Anfang an intensiv für die Freilassung von Billy Six eingesetzt und den Fall so gut als nur möglich betreut hat. Über eine eventuelle Rolle des russischen Außenministers habe sie keine Kenntnis.

Als es um die konkreten Ausreisebedingungen ging, ordnete Adebahr die „unter drei“ an – d.h. alle Kameras und Mikrophone mussten ausgeschaltet werden, die Info dürfen Journalisten nur als „Hintergrundinformation“ entgegen nehmen.

Die großen Medien in Deutschland haben die Stellungnahme des Auswärtigen Amtes unkritisch übernommen. Heute wird Billy Six in einer eigenen Pressekonferenz noch einmal ausführlich der Presse Rede und Antwort stehen.

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