(David Berger) Schwerer Rückschlag im mitteldeutschen Kampfgebiet „gegen rechts“. Die „Lesben gegen Rechts“ haben ihr für den gestrigen Sonntag angekündigtes, bereits im Vorfeld Schlagzeilen machendes „Lesbisches Kaffeetrinken gegen Rechts“ kurzfristig abgesagt.

Am vergangenen Samstag berichtete PP über das in Leipzig – laut Facebook – von den „Lesben gegen Rechts“ geplante „Lesbische Kaffetrinken gegen rechts“. Und wir befürchteten dabei bereits, dass es zu einem größeren Andrang kommen könnte, als von den Aktivistinnen gewünscht.

Das Interesse wuchs durch den PP-Artikel sicher noch einmal zusätzlich, besonders bei jenen, die sonst weniger geneigt sind, „lesbische Events“ zu besuchen.

„Lesbisches Kaffee-Trinken“ als neue Superwaffe „gegen Rechts“ entdeckt

Interesse wuchs enorm an

Einer unserer Leser war bereits fest entschlossen hinzugehen und eine Bildreportage über das antifaschistische Kaffeetrinken Frauen liebender Frauen für uns zu schreiben. Und auch Nikolaus Steinhöfel hatte über einen Besuch des wichtigen Meilensteins auf dem Weg zu einem Nazi-freien Leipzig nachgedacht:

„Lesbisches Kaffeetrinken gegen Rechts. Darf man da auch als stinknormale Hete mitsaufen? Dann würde ich glatt anreisen“

…schrieb er an die links-lesbischen Aktivistinnen.

Doch dann kam am Samstag Abend die große Enttäuschung für hunderte Menschen: Das Treffen wurde mit antifaschistischen Grüßen und angeblich aus Platzgründen abgesagt.

Auch das Video, das PP von Youtube aus veröffentlicht hatte und das zeigte, was junge Männer mit Migrationshintergrund von den „Lesben gegen rechts“ halten, verschwand auf einmal aus dem Netz.

„Lesben gegen Rechts“ echauffieren sich über die PP-Berichterstattung

Die Facebookseite der „Lesben gegen rechts“ ist freilich noch verfügbar. Dort wird das Treffen noch mit einem Bild einer eher spartanisch wirkenden Kaffeetafel angekündigt.

Wer sich die Seite genauer ansieht, findet dort jedoch einen Post, in dem sich die antifaschistischen Aktivistinnen ganz gehörig über PP echauffieren – und die gewagte These aufstellen, „fast 2000 Rechte und Rechtsextreme“ wollten ihnen den „lesbischen Kaffee“ wegtrinken:

„Was die heutige rechte Hetz- und Beleidigungs-Flut hier auf der Seite ausgeloest hat, ist folgende News:

LESBISCHE SUPERWAFFE ENTTARNT!

Gemeint ist das morgen in Leipzig schon zum dritten Mal stattfindende Lesbische Kaffee trinken gegen Rechts. Der deswegen in einem rechten Hetzblatt heute erschienene Artikel von David Berger, dem bereits rundum bekannten schwulen Rechten, hat selbst nur sehr begrenzt satirische Qualitaet. Aber unbezahlbar sind einige der Kommentare zu dem Artikel, beste Real-Satire ever! 

Was aber vorerst, auch anhand der Kommentare, noch offen bleiben muss:
Ob die Genderinnen (O-Ton) wohl morgen die geheime lesbische Superwaffe bauen koennten…welche alle Rechten auf der ganzen Welt sofort auslöscht…???

Achtung: es gibt auch ein paar sehr sehr eklige Kommentare!
Und: ganz unbedenklich ist die Sache nicht, denn Hetze ist Hetze! und hat zur Folge, dass sich fuer morgen bereits fast 2000 Rechte und Rechtsextreme fuer das Treffen angemeldet haben. Die Polizei ist informiert.“

Zum Zeitpunkt dieser Äußerung war man noch fest entschlossen, sich nicht nur als Opfer zu zelebrieren, sondern auch munter weiter „gegen rechts“ Kaffee zu trinken. Einer der Fans der Gruppe dazu:

Ihr seid spitze! Lasst Euch nicht beirren, die Lesbofeministische Revolución wird siegreich sein!“

Irgendwann scheint die Damen dann aber doch der Mut angesichts kritischer Stimmen verlassen zu haben.

Jetzt unbedingt weitermachen!

Wir hoffen, dass den Aktivistinnen klar ist, dass wir so schnell in unserem „Kampf gegen rechts“ nicht aufgeben dürfen, nur weil auch Nicht-Lesben daran teilnehmen möchten. Auch ist jetzt gar nicht bekannt, welche Überraschung sich die Damen für den 8. März ausgedacht hatten …

Bildquelle (c) Facebook

 

Aber Eure Idee ruft geradezu nach einer Fortsetzung:

PP hat zum Beispiel überlegt, ob wir unsere Leser heute Morgen zum „Frühstücken gegen Nazis“ aufrufen – wer das nicht hinkriegt, kann es heute Abend ja mal mit einem „Abendessen“ oder „Staatsfunk glotzen gegen Rechts“ probieren. Im Linksstaat sind die Möglichkeiten etwas „gegen Rechts“ zu tun und dadurch sich wohl fühlend mit zu den Bessermenschen zu zählen, fast ungezählt.

Mit wem Ihr dann Sex habt, in welcher Stellung und wie, wollen wir gar nicht so genau wissen, so lange alles politisch korrekt abläuft!

***

Sie wollen Philosophia Perennis unterstützen? Mit zwei Klicks geht das hier:

PAYPAL

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: PP