Zur Stunde findet der erste große öffentliche Kongress der Desiderius-Erasmus-Stiftung statt. Das Thema: „100 Jahre Ende des Ersten Weltkrieges“. Die Eröffnungsrede hielt die Vorsitzende Erika Steinbach. Der Saal in der Zitadelle Spandau ist bis auf den letzten Platz gefüllt.

Prof. Dr. Lothar Höbelt, Historiker aus Wien, bot in seinem Vortrag tiefe Einblicke in die Phase vom Versailler Vertrag bis zur Genfer Abrüstungskonferenz.

Dr. Stefan Scheil, Historiker, referierte über das geteilte Europa im Zeitalter des kalten Krieges – die Zeit von „Potsdam“ bis zur Wiedervereinigung.

Prof. Dr. Alfred-Maurice de Zayas, US-amerikanischer Völkerrechtler, setzte sich mit Selbstbestimmungsrecht, Souveränität und dem Lissaboner Vertrag auseinander. Er konstatierte eine „Demophobie“.

Eine hochkarätige Diskussion zum Leitthema „Europäische Friedensordnung“ fesselte die Zuhörer. Auch Prof. Dr. Albrecht Schachtschneider trug seine Gedanken bei.

Bildquelle. Twitter

2 Kommentare

  1. Wann gibt es ein Seminar der Desiderius-Erasmus-Stiftung mit hochkarätigen Referenten (z. B. Dr. David Berger), z. B. als Bildungsurlaub? Habe so etwas nie in Anspruch genommen. Jetzt wird es aber Zeit! Von diesem Kongress habe ich nichts mitbekommen, obwohl ich öfter auf den Webseiten der Stiftung unterwegs war.

  2. „Demophobie“ ist schon ganz nett, „Pluralphobiker“ trifft es für unsere Eine-Meinung-Journalisten und Sprachpolizisten aber noch besser.

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