(David Berger) Dem bekannten Kolumnisten Pommes Leibowitz wurde gestern sein gesamter Blog bei dem Anbieter Blog.de gelöscht. Kurz zuvor hatte er sich mit einer Fotocollage kritisch zum UN-Migrationspakt geäußert.

Leibowitz stellt sich bei dem Blog „fisch&fleisch“ folgender maßen vor: Politisch inkorrekter Kolumnist in Wort und Bild, der ungefragt zu den fragwürdigsten Themen Stellung nimmt. Meine Photoshop-Karikaturen findet man u. a. auch bei Flickr, siehe unterhalb. – Ich schreibe nicht oder selten über aktuelle Ereignisse. Mich interessieren viel mehr die ewigen Wiederholungen und gleichbleibenden Muster der Geschichte.

Weder links noch rechts, sonder Anti-Mainstream

Generell bin ich weder rechts noch links, sondern primär Anti-Mainstream, einfach weil es NÖTIG ist, dass es eine Meinungs-Opposition gibt. In den Medien und der Politik gibt es die nicht mehr. Postfaktischer, „alternativloser“ Einheitsbrei wohin man schaut.“

Längere Zeit betrieb er einen sehr erfolgreichen Bog bei blogger.de. Von dem auch wir immer mal wieder v.a. seine gelungenen Photoshop-Collagen übernommen haben. Seit gestern wird man diesen Blog dort einfach nicht mehr finden.

Vorwurf „Hasspostings“ verbreitet zu haben

Für Leibowitz keine Überraschung. Einer der Verantwortlichen hatte Leibowitz am 31. Oktober geschrieben:

„Hallo,ich werde Dein Blog am 7. November löschen und Deinen User am selben Tag sperren. Deinen Hasspostings möchte ich auf Blogger.de keine Plattform bieten. Eine Reaktionen Deinerseits ist nicht notwendig und wird an der Entscheidung auch nichts ändern. Dirk.“

Etwas, das Leibowitz freilich gar nicht so recht verstehen kann. Er charakterisiert seinen Blog selbst so: „Ich betrieb dort einen kleinen Testblog, vornehmlich für meine satirischen Bilder. Nix mit Hass oder Ausländern, aber linkskritisch. Dennoch habe ich eine Handvoll linksextremistischer Hater an der Backe, und jetzt DAS! Chef und Gründer Dirk Olbertz ist – so mein Eindruck – nicht der Hellste unter der Sonne und wohl linkslinks im Herzen.“

Das Argument „Hassposting“ ist irrelevant, kann aber eingesetzt werden, sobald man es braucht

Und was viele nach den langen Kampagnen der Regierung und einiger anderer Institutionen mehr und mehr vergessen, sollte hier nicht unerwähnt bleiben: Selbst wenn Leibowitz auf seinem Blog auch mal Hass (zum Beisiel auf Kriminalität, eine Religion oder die AfD, wie das ja täglich die MSM vorführen) zum Ausdruck gebracht hätte, wäre dies legitim gewesen.

Nur Diktaturen versuchen auch noch ins Intimleben der Menschen vorzudringen und deren Gefühle zu kontrollieren. Um sie dann – wenn sie ihrer Macht gefährlich werden können – zu bestrafen.

Als genau in jenem diktatorischen Denken scheint Dirk Olbertz verhaften zu sein, wenn ihm als einziges Argument das nichtssagende Wort „Hassposting“ einfällt.

Leibowitz geht übrigens davon aus, dass der letzte Auslöser für seine Sperrung seine folgende Kritik am UN-Migrationspakt war.

                                        (c) Pommes Leibowitz

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