Wenn man durch die Geschichte schaut, wo die Kirche geschlafen hat, vom Evangelium abgelenkt wurde, hat der Islam den Vorteil genutzt und ist hereingekommen. Das ist es, was wir in Europa sehen, dass die Kirche schläft, und der Islam sich einschleicht. Ein Gastbeitrag von Giulio Meotti (Gatestone)

„Die Möglichkeit, dass Europa zu einem Museum oder einem kulturellen Vergnügungspark für den neuen Reichtum der Globalisierung wird, ist nicht ganz ausgeschlossen.“ Diesen Gedanken an Europa als riesigen kulturellen Themenpark präsentierte der verstorbene Historiker Walter Laqueur, der für seine weitsichtige Prognose der Krise Europas als „der unverzichtbare Pessimist“ bezeichnet wird. Laqueur war einer der Ersten, der begriff, dass die derzeitige Blockade, in der sich der Kontinent befindet, weit über die Wirtschaft hinausgeht. Der Punkt ist, dass die Zeiten der europäischen Stärke vorbei sind. Aufgrund der niedrigen Geburtenraten schrumpft Europa dramatisch. Wenn sich die derzeitigen Trends fortsetzen, sagte Laqueur, wird die europäische Bevölkerung in hundert Jahren „nur noch einen Bruchteil dessen ausmachen, was sie heute ist, und in zweihundert sind vielleicht einige Länder verschwunden“.

Leider rückt der „Tod Europas“ immer näher, wird immer sichtbarer und wird von populären Schriftstellern immer häufiger diskutiert.

„In einer Zeit, in der die Literatur im öffentlichen Leben zunehmend an den Rand gedrängt wird, erinnert Michel Houellebecq eindringlich daran, dass Romanautoren Einblicke in die Gesellschaft geben können, die Fachleute und Experten vermissen“, schrieb die New York Times über den wohl wichtigsten französischen Autor.

Houellebecq „spricht“ durch seine meistverkauften Romane  wie  Soumission („Unterwerfung“) sowie seine öffentlichen Vorträge. Die letzte Konferenz, an der Houellebecq in Brüssel teilnahm – anlässlich des Oswald Spengler-Preises zum Gedenken an den Autor von Der Untergang des Abendlandes – war diesem Thema gewidmet. „Zusammenfassend“, sagte Houellebecq, „begeht die westliche Welt als Ganzes Selbstmord.“

Warum ist Europa so besessen von seiner eigenen abnehmenden Bevölkerungszahl und einer fruchtbaren Einwanderung aus Afrika?

Laut Ross Douthat, der in der New York Times schreibt, „schleichen sich westlich unterstützte Bevölkerungskontrollbemühungen in den Entwicklungsländern in die USA zurück“ und zwar aus drei Gründen:

„Weil sich die Geburtenraten in Afrika nicht so schnell verlangsamt haben, wie es westliche Experten einst erwartet haben, weil die europäische Demographie dem Macron’schen Gesetz ins Grab folgt und weil die europäischen Staats- und Regierungschefs nicht mehr annähernd so optimistisch sind, was die Assimilation von Einwanderern betrifft wie noch vor wenigen Jahren.“

Douthat bezieht sich auf zwei Reden des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. 2017 nannte Macron die Probleme Afrikas „zivilisatorisch“ und beklagte, dass sie „sieben oder acht Kinder pro Frau haben“. In einer zweiten Rede bei der Gates Foundation letzte Woche sagte Macron:

„Stellt mir die Frau vor, die sich als perfekt ausgebildete Frau entschieden hat, sieben, acht oder neun Kinder zu haben.“

Die Frage, die Macron implizit aufwirft, lautet: Wie kann Europa mit seinen eigenen gebildeten Menschen mit ihren niedrigen Geburtenraten umgehen und gleichzeitig der massiven Fruchtbarkeit und Einwanderung aus Afrika und Nahost begegnen? Es scheint, dass sich Europa in einem demografischen Kampf mit dem Rest der Welt befindet und nur verlieren kann.

Angesichts dieser existentiellen Herausforderung, einer Abwärtsspirale, in der die Europäer durch mangelnde Fortpflanzung langsam auszusterben scheinen, scheint es, dass Europa auch das Vertrauen in seine hart erkämpften Werte der Aufklärung verloren hat, wie persönliche Freiheit, Vernunft und Wissenschaft, die den Aberglauben ersetzen, sowie die Trennung von Kirche und Staat.

Diese sind entscheidend, wenn Europa wirklich überleben will. Der renommierte Historiker Victor Davis Hanson schrieb kürzlich:

„Gemessen an den großen historischen Determinanten der zivilisatorischen Macht – Treibstoff, Energie, Bildung, Demografie, politische Stabilität und militärische Macht – schwindet Europa. Es gibt lediglich 1,4% seines kollektiven BIPs für die Verteidigung aus… Und mit einer Geburtenrate von weniger als 1,6% schrumpft und altert Europa langsam – daher die kurzsichtige Einwanderungspolitik von Angela Merkel, die Einwanderung offenbar auch als Lösung für die Demografiekrise und als verkürzten Weg zu billigen Arbeitskräften sieht“.

Doch wie Walter Laqueur schrieb: „Auch wenn der Niedergang Europas unumkehrbar ist, gibt es keinen Grund, warum er zu einem Zusammenbruch führen sollte.“

Wie vermeidet man diesen Zusammenbruch?

Auf einem kürzlich abgehaltenen europäischen Treffen sagte der italienische Innenminister Matteo Salvini, der der Partei der Anti-Immigrationsliga vorsteht:

„Ich habe Kollegen sagen hören, dass wir Einwanderung brauchen, weil die Bevölkerung Europas immer älter wird, doch ich habe einen ganz anderen Standpunkt… Ich glaube, dass ich in der Regierung bin, um dafür zu sorgen, dass unsere jungen Leute die Anzahl der Kinder haben, die sie vor einigen Jahren hatten, und nicht, um die Besten von Afrikas Jugend nach Europa zu verpflanzen. Vielleicht müssen sie das in Luxemburg tun, aber in Italien müssen wir den Menschen helfen, mehr Kinder zu bekommen, anstatt moderne Sklaven (aus Afrika) einzuführen, die die Kinder ersetzen, die wir nicht haben.“

Dann, direkt auf eine Unterbrechung durch den luxemburgischen Außenminister Jean Asselborn eingehend, fügte Salvini hinzu:

„Ich antworte ruhig auf Ihre Sichtweise, die sich von meiner unterscheidet… Wenn Sie in Luxemburg eine neue Einwanderung brauchen, ziehe ich es vor, Italien für die Italiener zu behalten und wieder Kinder zu bekommen.“

Salvini sieht offensichtlich, was von der Zukunft Italiens zu erwarten ist. Unter unveränderten Bedingungen könnte die italienische Bevölkerung zusammenbrechen und auf etwas mehr als 16 Millionen Einwohner schrumpfen, verglichen mit 59 Millionen heute. Diese beunruhigende Projektion entstand dieses Jahr beim jährlichen italienischen „Festival der Statistik und Demographie“, wo der Professor der Universität Rom, Matteo Rizzolli, sagte:

„Denn das geschieht in hundert Jahren, auch wenn wir in 20 Jahren 8 Millionen weniger sind, und wenn wir weiterhin so agieren, wie wir es tun, wird es nichts zur Förderung der Geburtenrate beitragen.“

Das europäische Establishment ist daher vollkommen zwiegespalten zwischen den sogenannten „Europäisten“, die glauben, dass neue Migranten notwendig sind, um den demografischen Zusammenbruch der EU zu stoppen, und den „Euroskeptikern“, die ihn alleine überwinden wollen. So hat der ungarische Premierminister Viktor Orbán die Europäer aufgefordert, den „demografischen Rückgang“ zu stoppen, indem sie mehr in traditionelle Familien investieren. Unterdessen hat der italienische katholische Erzbischof Gian Carlo Perego gesagt:

„Die Herausforderung für Italien besteht darin, ein Land, das im Sterben liegt, mit jungen Menschen, die aus anderen Ländern kommen, zu versöhnen, um eine neue Geschichte zu beginnen. Wenn wir die Tür für Migranten schließen, werden wir verschwinden.“

Salvini schlug in einem Interview mit der Times noch eine weitere Idee vor:

„Ein Land, das keine Kinder schafft, ist zum Sterben bestimmt… Wir haben ein Familienministerium geschaffen, um an Fruchtbarkeit, Kindertagesstätten und einem Steuersystem zu arbeiten, das große Familien berücksichtigt. Am Ende dieses Mandats wird die Regierung an der Zahl der Neugeborenen und nicht an ihrer Staatsverschuldung gemessen.“

Auf dem Spiel, sagte Salvini, stehe Italiens „Tradition, unsere Geschichte, unsere Identität“ – die Linke benutzt die Fruchtbarkeitskrise als „Ausrede“, um „Einwanderer zu importieren“.

Ein weiterer katholischer Bischof, Andrew Nkea Fuanya aus Mamfe, Kamerun, sagte kürzlich über niedrige Geburtenraten in Europa:

„Es ist eine sehr große Sache. Und ich wage zu sagen, dass der Islam, besonders vor dem Hintergrund der islamischen Invasion, wenn man durch die Geschichte schaut, wo die Kirche geschlafen hat, vom Evangelium abgelenkt wurde, den Vorteil genutzt hat und hereingekommen ist. Das ist es, was wir in Europa sehen, dass die Kirche schläft, und der Islam schleicht sich ein… Europa wird islamisiert, und das wird auch Auswirkungen auf Afrika haben.“

Der Niedergang und die Transformation Europas sind auch in Frankreich zu beobachten. Nach neuen Statistiken des Nationalen Instituts für Statistik und Wirtschaftsstudien führen Mohammed und mehrere andere traditionelle muslimische Namen nun die Liste der beliebtesten Babynamen im französischen Departement Seine-Saint-Denis (1,5 Millionen Einwohner) an. Bemerkenswert ist, dass zwei Journalisten der Mainstream-Zeitung Le Monde, Gérard Davet und Fabrice Lhomme, gerade ein Buch mit dem Titel Inch’allah: l’islamisation à visage découvert („Inch’allah: Das enthüllte Gesicht der Islamisierung“) veröffentlicht haben, eine Untersuchung der „Islamisierung“ des Region Seine-Saint-Denis.

Eine im Juli von der Wochenzeitung L’Express veröffentlichte Untersuchung ergab, dass in Frankreich „zwischen 2000 und 2016 die Zahl der Kinder mit mindestens einem ausländischen Elternteil von 15 auf 24 Prozent gestiegen ist“. Die Welt berichtete, dass nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Westdeutschland 42% der Kinder unter sechs Jahren inzwischen einen Migrationshintergrund haben.

Die massenhafte unkontrollierte Einwanderung nach Europa scheint mehr Schaden als Nutzen zugefügt zu haben. Walter Laqueur schrieb:

„….unkontrollierte Einwanderung war nicht der einzige Grund für den Niedergang Europas. Aber zusammen mit den anderen Unglücksfällen des Kontinents führte dies zu einer tiefen Krise; ein Wunder könnte nötig sein, um Europa aus diesen Schwierigkeiten zu befreien“.

Sowohl Matteo Salvini als auch Michel Houellebecq haben darauf hingewiesen, dass das Drama eines alternden und müden Europas keine Partisanen- oder Wahlfrage ist, sondern eine zivilisatorische. Diese Frage wird auch über die Zukunft der Europäischen Union entscheiden, die durch die Politik der offenen Grenzen zunichte gemacht werden könnte.

Die Zeit läuft ab. Wie Houellebecq in einer Rede beim Frank-Schirrmacher-Preis sagte: „… das Vordringen des Islams beginnt gerade erst, denn die Demographie ist auf seiner Seite und weil Europa, in dem es aufhört, Kinder zu bekommen, sich in einen Prozess des Selbstmords begeben hat. Und das ist nicht wirklich ein langsamer Selbstmord. Wenn man erst einmal bei einer Geburtenrate von 1,3 oder 1,4 angekommen ist, dann geht die Sache in Wirklichkeit sehr schnell.“

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist ein italienischer Journalist und Autor. Der Beitrag erschien zuerst bei Gatestone Institut. Übersetzung Daniel Heiniger.

51 Kommentare

  1. Hochbegabte und zugleich Vergeistigte wie der deutsche Papst Bendedikt und Pius XII. gibt es leider nicht allzuviele in der neueren Zeitrechnung und der Erstgenannte hat relativ schnell festgestellt, daß er hier in ein Intrigantenstadl hineingewählt wurde und in seiner großen Not hat der den Rücktritt gewählt und hat damit leider auch jenen das Feld überlassen, die mit den Sozialisten und Marxisten paktieren, zum eigenen Wohle und gleichzeitig um den Preis des Machtanspruches der katholischen Kirche in der Welt und diese Schwäche und Lücke füllt der Islam immer mehr aus und die glauben vermutlich immer noch daran, daß dieser zu zügeln sei und vergessen dabei ganz die Konkurrenzsituation und den Machtanspruch der Muslime, denn für sie ist eine Teilung der Welt nicht annehmbar, wollen sie ihren Propheten und seine Gebote nicht verraten, ganz im Gegensatz zum Christentum, was sich schon öftermal zur Hure Babylons gemacht hat und wen wunderts, wenn das gleiche heute erneut geschieht.

  2. Alle faulen Kompromisse auf Nebenschauülätzen führen am Ende zur Zerreißprobe bei der Kernfrage, Leben oder Tod. Mohammed kann niemandne retten, weiler tot ist und Luther kann niemanden retten, weil er tot ist. Papst Benedikt XVI. hat das klar ausgedrückt, indem er die evangelische Kirche als Sekte bezeichnet und auf die Gewalttätigkeit des Islam hingewiesen hat. Nur Jesus konnte sein Leben hingeben und lebt, weil er Gott ist. Daran werden religöse Diskurse aller Art niemals etwas ändern!

  3. 1595 erschienen in Venedig die „Papstweissagungen des hl. Malachias“. Nach dem 111. Papst („Ruhm des Ölbaums“), der nach der Zählung Benedikt XVI sein müsste, folgt ein Bruch zum allerletzten Papst, Petrus Romanus.
    Wird der Leerraum durch Gedankenstriche oder andere Leerstellen gefüllt? Welchen Geistes ist dieser Mann, der sich als „Papa Dittatore“ einen Namen machte?
    Dieser Papst spaltet nicht nur in der Kirche, reißt die Mauern von Glaubenssätzen ein, er blies 2013 in die Posaune und die Mauer des Mittelmeers brach ein. Er ist wie ein Zwilling der Merkel. Ihnen verdanken wir einen massiven Schub in der Islamisierung Europas.

  4. „Wo die Kirche schläft, schleicht sich der Islam ein.“
    So ist es wohl, aber seit dem zweiten Vatikanischen Konzil kann sich eben jeder einschleichen.
    Dummerweise also auch die Allahisten, gell.
    „Sie haben das Recht auf mehr als Hoffnung“ sprach Papst Johannes XXII.
    Von da an ging’s bergab. So wurden „ganze Völker zu Feinden der Kirche.“
    Nein natürlich nicht, wollen wir da eine Absicht vermuten. Freuen wir uns doch lieber auf die eine neue Weltreligion. Fragt sich nur, welche es sein wird und ob sie dann den wahren Christen auch noch mundet.

  5. Was die Geburtenrate angeht, so liegt sie meines Erachtens in den kultivierten wohlhabenden und aufgeklärten Staaten dieser Welt ziemlich genau richtig, nämlich etwa zwei Kinder pro Paar. In allen anderen Staaten ohne jede soziale Absicherung wie Rente, Krankenversicherung usw liegt sie wesentlich höher. Das heißt, die Vernünftigen vermehren sich angemessen, die archaisch Geprägten unangemessen angesichts der Möglichkeiten, eine weltweit explodierende Weltbevölkerung überhaupt ernähren, geschweige denn in bescheidenen Wohlstand bringen zu können, der dazu beiträgt, Konflikte zu verhindern. Hauptsächlich Afrika ist nicht willens, ihre Geburtenraten zu senken, sondern setzt, auch religiös motiviert auf den sogenannten Geburtenjihad, wobei die schiere Übermacht an Menschen zur Waffe wird, um die eigene Weltanschauung zu verbreiten und zur einzig gültigen weltweit zu machen. Der Islam ist das beste Beispiel dafür. – Ich sehe die einzige Möglichkeit für uns darin, uns in jeder Hinsicht sowohl nach innen, wie auch nach außen gegen diese feindliche Übernahme zu wehren, indem wir uns konsequent abschotten, keine Migration aus failed states Afrikas mehr zulassen und die Scharia verbieten, unser Rechtssystem also rigoros durchsetzen…

  6. Wie so oft wird eine Tendenz zwar richtig erkannt, aber die Komplexität einer Entwicklung dann darauf reduziert. Die Bevölkerungsentwicklung hat drei Ursachen: geboren werden, leben und sterben. Offenbar werden in Europa weniger Menschen geboren. Dadurch wird die Bevölkerung abnehmen, wenn weiter mehr Menschen sterben als geboren werden.

    Da alle sterblich sind, kann man einigermaßen abschätzen, wieviele der heute Lebenden in 20 Jahren schon tot sind. Hier spielt auch der 3. Aspekt Lebensdauer eine Rolle. Die nimmt ja angeblich zu, allerdings nicht bei den Armen. Mit der längeren Lebenserwartung ändert sich die Verteilung der zu versorgenden nicht Erwerbstätigen. Waren es bei den Babyboomern damals hauptsächlich Kinder, sind es demnächst zwar die gleichen Menschen, aber als RentnerInnen. Sind die aber „durch“, nehmen die damit verbundenen Probleme wieder ab. Reden von „ein[em] Land, das im Sterben liegt“ berücksichtigen das nicht.

    Wieviele Kinder in dieser Zeit geboren werden, ist schwieriger. Die vielen Überlegungen, die dabei potentielle Eltern bestimmen (von so einfachen wie Verfügbarkeit von Hebammen, Kitaplätzen usw. bis zu komplizierten Abschätzungen der Lebensqualität des Nachwuchs unter dem Islamisierungsdruck) sind nicht zu berechnen. Mit Appellen ist nichts zu gewinnen. Erfahrungen wie Arbeitslosigkeit oder prekäre Beschäftigung haben sich so eingebrannt, dass man schon deshalb kinderarm bleibt, da braucht die Sommertemperatur gar nicht auf 40 °C zu steigen. Das ist wie mit der Hyperinflation vor einem knappen Jahrhundert, die uns angeblich epigenetisch eingebrannt ist.

    Meine Überlegungen gehen in eine dystopische Richtung. Ob wir aber untergehen, weil wir jetzt schon mehr als eine Welt verbrauchen, also mehr Rohstofffe, als in der gleichen Zeit entstehen, oder ob es schneller geht, weil sie gebährfreudige Gruppierungen schon angesiedelt haben oder von außen ein Wanderungsdruck entsteht, scheint mir offen. Japan scheint uns bei der Bevölkerungsentwicklung voraus, schließt aber Migration als Lösung weitgehend aus. Wir sollten durch Vergleich die Vor- und Nachteile dieses und des europäischen Modells ermitteln, solange es noch geht. Eventuell regelt die Natur das Problem, oder ein Supervulkan, eventuell ein Migrationspakt, eventuell ein Weltkrieg.

    Eine vernünftige Lösung sehe ich nicht darin, das Schrumpfen des Westens aufzuhalten, sondern darin, die gesamte Menschheit nach diesem Muster schrumpfen zu lassen. Freiwillig wird das wahrscheinlich auch nicht gehen. „Vernünftig“ heißt ja nicht „realistisch“. Realistisch gesehen wird immer erst gehandelt, wenn es zu spät ist.

    Die Zahl der Menschen sollte nicht höher sein als so hoch, dass man sich gelegentlich auch etwas Walfleisch oder Elfenbeinschmuck leisten kann, ohne dass diese Arten dadurch bedroht wären. Das ist natürlich ein etwas schräges Beispiel für Lebensqualität. Ich brauche beides nicht, fände aber schön, wenn beides ohne Gewissensbisse möglich wäre.

    • „Eine vernünftige Lösung sehe ich nicht darin, das Schrumpfen des Westens aufzuhalten, sondern darin, die gesamte Menschheit nach diesem Muster schrumpfen zu lassen.“

      Das finde ich auch sehr vernünftig. Das Hauptproblem der Menschheit ist die Überbevölkerung.
      Es gíbt KEIN Menschenrecht auf ungehemmte Vermehrung. Man sollte in Afrika die Ein-Kind-Ehe durchsetzen.

      • … es gab aber auch schon Berechnungen gewiefter Ökonomen, wonach es gar keine Überbevölkerung gibt.
        Nach ihrem Verständnis hätten alle locker Platz auf der Welt und auch ihre Versorgung wäre kein Problem – wenn da nur nicht diese dummen Grenzen wären.
        Ich sag’s ja schon immer, will es aber mal mit Putins Worten sagen : „Russland ist ein groooßes Land.“
        Davon abgesehen, ist auch Afrika sooo groß, dass sich dort niemand auf die Füße treten muss.
        Wie auch immer, bei uns ist jedenfalls Schicht im Schacht !

      • @Mona Lisa, dann müsste man aber die ganze Natur platt machen und allen Tieren und Naturvölkern ihren Lebensraum wegnehmen.
        Dazu haben wir genauso wenig das Recht wie es die Afrikaner und Moslems haben uns unseren Lebensraum wegzunehmen.

        Freie, unbesiedelte Räume sind eben „Freiräume“ und haben einen Eigenwert. Man soll nicht alles vollstellen – auch nicht mit Menschen. Am besten wäre wenn es höchstens halb so viele gäbe wie jetzt – ca. 3 Milliarden Menschen weltweit wäre gut und wünschenswert.

      • Liebe Mona Lisa 👍 – Um 2100 soll es bis zu 30 Milliarden Menschen auf dieser Welt geben, der Großteil Muslime. Wenn wir nicht schon jetzt damit beginnen uns und unsere Kultur zu schützen, indem wir uns abschotten und klare rechtliche und auch physische Grenzen ziehen, werden die „Verwerfungen“ der Bevölkerungs-Umverteilung in hauptsächlich zivilisierte, noch wohlhabende Länder in den kommenden Jahren extrem zunehmen, bis auch Deutschland ein failed new-african state ist… UK, Schweden, Frankreich, Belgien sind nur einen klitzekleinen Schritt weiter am totalen Abgrund…

      • Liebe maru, die UNO hat’s auf die sanfte Tour versucht, ist gescheitert und will jetzt umverteilen. Man muss die Afrikaner isolieren, in ihrem eigenen Saft schmoren lassen, keine Entwicklungshilfe mehr, die sowieso nur bei korrupten und brutalen Diktatoren ankommt, während die Bevölkerungen verelenden. Die Nummer des Kolonialisierungsopfer kann nach so langer Zeit nicht mehr ziehen. Man muss den Afrikanischen Kontinent vollkommen sich selbst überlassen, damit Lernprozesse bei den Afrikanern in Gang geraten, die wir schon lange hinter uns haben. Das ist hart, ich weiß, aber ich glaube, nur so entkommt man der Endlosschleife fehlgehender Afrika-Politik, die bis heute nichts verbessert, sondern alles hat schlimmer werden lassen. Die Afrikaner sind doch nicht unsere kleinen Kinder, die wir bis zum Ende unserer Tage betütteln müssten, sondern selbstverantwortliche Menschen, oder sollten es zumindest sein. Wir müssen uns allerdings vor ihnen schützen, um nicht mit ihnen unterzugehen…

      • Ergänzend dazu: Es ist wie mit einer Co-Abhängigkeit bei Sucht- oder psychischer Erkrankung. Der Erkrankte saugt den, meist an einem Helfersyndrom selbst erkrankten Beistand so lange dessen Kräfte aus, ohne an seinem Krankheitszustand etwas zu ändern oder ändern zu wollen, bis dieser ausgebrannt und schwer geschädigt, aufsteigt. Dann sucht sich der Haupterkrankte einen neuen „Unterstützer“ seiner Erkrankung. Steigt jedoch der Co-Abhängige zu einem frühen Zeitpunkt aus der Abhängigkeit von dem Haupterkrankten aus, kann es zu einer Einsicht desselben in seine Erkrankung kommen, falls der Leidensdruck und der Änderungswille groß genug ist, sogar dazu, sich professionelle Hilfe zu suchen. – Solange also Afrika wie ein alkoholkranker willenloser und zur Selbstlenkung unfähiger Patient behandelt wird, kann es nicht zu einer Heilung Afrikas kommen, sondern nur zu einer Verschärfung der Problematik. Steigen wir also aus und besinnen wir uns wieder auf uns selbst. Wir haben hier genügend eigenes Elend, bis in die obersten Etagen hinauf…

      • Demokrat,
        der Vergleich war jetzt aber mal einer der Extraklasse !
        Er trifft den Nagel mittig auf den Kopf.
        Genau das ist es, wenn ich sage : es gibt keine fremde Selbstentwicklung, eine Entwicklung muss man immer und ausschließlich selbst beschreiten, sonst ist es keine.
        … was mich unter anderem auch dazu bewegt unseren ungläubigen Mitbürgern kein Info-Fertigfutter mehr anzubieten.
        Die kriegen von mir ausschließlich nackte Fakten, mehr nicht. Wie diese Fakten zusammenhängen, was dabei Ursache und Wirkung ist, das müssen sie sich ganz alleine und selbst erarbeiten.
        Dieser Arbeitsschritt macht geistige Entwicklung erst möglich. Der Mensch als solcher, muss sich gedanklich auseinandersetzen und er muss logische Schlüsse selber ziehen.
        Nimmt man ihm dies ab, ist man darauf angewiesen dass er glaubt, und glauben will er nicht, was er nicht selbst erfahren hat oder sich selbst an Erkenntnis erarbeitet hat.
        Ich kann Stundenlang auf jemanden einreden … es hat für ihn keinen echten Nährwert, weil es nicht seine eigene Erkenntnis ist, sondern meine.
        Erschwerend hinzu kommt des Menschen Stolz. Er will sich nicht dumm fühlen; er will nicht fremdbestimmt werden; er will nicht überredet werden, also macht er dicht.
        Man baut also mehr Blockaden auf, als man welche einreißen würde.
        Nackte Fakten, mehr nicht !
        Und genauso ist es mit Afrika zu händeln.
        „Du bist Du und ich bin ich, und hier ist unsere Grenze !
        Du hast ein Land und ich hab ein Land, mach was draus !
        Ich wehre mich gegen fremde Einflüsse und Du musst es ebenso tun, jeder auf seinem Gebiet.“

      • @Demokrat, der Hinweis mit der Co-Abhängigkeit ist gut.
        Und ich stimme auch zu, Afrika sich vollständig selbst zu überlassen.
        Ich sehe auch prinzipiell nicht ein, Verantwortung für andere zu übernehmen – Ausnahme: die eigenen Kinder. Man ist schon genug damit gefordert, für sich selbst die Verantwortung zu tragen. Mir zumindest reicht das völlig.

      • yep, das hab ich erst neulich hier versucht, als ich meinen Schatten gebeten habe sich ein umgekehrtes Prostitutions- Verhältnis vorzustellen und wissen wollte, wie er das fände.
        Ich bin nicht geschaffen für Diskussionen der tausend Ausflüchte – definitiv nicht.
        Aber wisst ihr auf was ich mich schon richtig freue ?
        Auf die Überzeugungsversuche bisheriger Bessermenschen, dass der Regierungskurs doch irgendwie nicht der wahre Otto sein kann.
        Da freue ich mich diebisch drauf !
        Die werde ich sowas von auflaufen lassen, die werden sich an mir die Zähne ausbeißen und verzweifeln.
        Wie du mir, so ich dir ! DAS wird ganz großes Kino ! 🙂

    • Liebe maru. „dann müsste man aber die ganze Natur platt machen“ – Genau das wird zwangsläufig passieren, wenn man eine Weltbevölkerung von 30 Milliarden Menschen im Jahre 2100 ernähren will. Eine solche Überbevölkerung wird „Verwerfungen“ erzeugen, die das Ausmaß des Grauens um ein Vielfaches dessen übersteigen werden, das wir schon jetzt erleben müssen. Dann kann das Elend nur noch verwaltet werden und zwar in einer korrupten Diktatur, da demokratische Prozesse nicht mehr möglich sein werden, denn es wird nackter Überlebenskampf vorherrschen…

      • 30 Milliarden! Hilfe! Ein Zehntel davon wäre adäquat.
        Gut, dann gibt es mich nicht mehr. Oder vielleicht doch wieder, als Reinkarnation? Dann wäre kein menschenwürdiges Leben auf der Erde mehr möglich.
        Das würde auch keine Natur und Lebensräume für Naturvölker und Tiere mehr zulassen.

        Die Gattung Mensch wäre wie ein Krankheitserreger, der die Erde befallen hat. Erinnert mich an eine Karikatur: Treffen sich 2 Planeten. Sagt der eine: Na, wie geht´s? Antwortet der andere: Schlecht, ich habe Menschen. Sagt der erste wieder: Hatte ich auch mal, das geht vorbei und man ist wieder frei von der Plage.

    • Liebe maru, ich werde 2100 wohl auch unterm Torf liegen, aber ich bin ein liebender Pappa, das ändert meine Einstellung zu unserer Zukunft sehr. Für mich gibt’s kein leck mich am Arsch, nach mir die Sintflut, wie für die kinderlose Merkel. An Wiedergeburt und Karma glaube ich allerdings auch nicht…

  7. Wie sagte der wirklich beeindruckende Journalist Karl Feldmeyer (+ 2016) von der „Frankfurter Allgemeinen“ einmal: „Mit der Demographie kann man ebenso wenig diskutieren wie mit der Schwerkraft“. Man kann diese Entwicklung zeitlich ziemlich genau festmachen: die Deutschen und die anderen europäischen Völker haben in den 1960er Jahren kollektiv beschlossen, sich nicht mehr zu reproduzieren, sondern die eigenen Kinder mit der durchaus korrekt bezeichneten „Anti-Baby-Pille“ zu bekämpfen. Und wenn die nicht hilft, dann treibt man eben ab: ungerührt, gnadenlos und ohne jedes schlechte Gewissen. Die Abtreibung ist seit Jahrzehnten „der große Elefant im Zimmer“, über den man nicht spricht. Alle, die das anprangern, denen kommt man mit „Mutterkreuz“-Argumenten, unterstellt ihnen „völkisches Gedankengut“ oder macht sie als „Betschwestern mit Rosenkranz“ lächerlich.
    Dieselben gesellschaftlichen und politischen Kräfte, die die Abtreibung als Quasi-Menschenrecht durchgesetzt haben, sind heute diejenigen, die die Masseneinwanderung fordern, „weil wir nicht mehr genug Kinder haben.“ So ist es auch kein Zufall: Anti-Abtreibungsdemonstrationen der Lebensschützer werden buchstäblich von denselben Antifa-Kohorten bedroht und angegriffen wie patriotische Demonstrationen.
    Ein Volk, das vor allem nach „Selbstverwirklichung“ ruft (und damit hemmungslosen Hedonismus meint), das ist nicht mehr lebensfähig, denn es endet im Nihilismus. „Erklärbar“ ist das alles nur mit einem unbändigen Haß auf das Eigene. Die verhängnisvollen Fehler der letzten Jahrzehnte sind nicht mehr wiedergutzumachen: die Frauen, die, sagen wir mal, 1970 ihrerseits abgetrieben wurden, die konnten eben nicht 1990-2000 wiederum eigene Kinder gebären…und so fort. Eine Heilung kann es nur aus 2 Wurzeln geben: zum einen eine Rückbesinnung auf das Christentum, das jedem Menschen und damit auch dem ungeborenen, einen eigenen Wert zuerkennt. Und zum anderen Patriotismus, der klipp und klar sagt: „Unser Volk braucht eigene Kinder, damit es nicht untergeht“.

    • … stimmt soweit. Wir brauchen aber auch eine Familienfördernde Politik, die Kinder kriegen erst möglich macht. Wenn ein Lohn dafür nicht reicht, dann war’s das eben mit Familie, wenn man seine Kinder nicht dem Staat übereignen will.
      Nimmt man Uffmucken in Obhut, dann gehts, aber eben nur dann !

      • So isses! Wenn einer voll und der andere Teilzeit arbeiten muss, damit man zwei Kinder ordentlich über die Runden bringt (incl. Klassenfahrt für ein paar Hundert pro Jahr, pro Kind…), und ein kleiner Urlaub im Ausland nur alle paar Jahre mal drin ist, dann stimmt was nicht mit der Kinderfreundlichkeit im Land.

  8. Einem Volk, dem die Grundlage für eine gesunde Familienplanung genommen wurde (in der BRD seit den 80er Jahren), kann nur zu dem Schluss kommen, dass Kinder (wenn diese nicht mehr finanzierbar sind) kein Segen, sondern eine Belastung sind. Genau dass aber war politischer Wille.

    Zudem interessieren sich die Kirchen nicht mehr für die Vermittlung und Pflege des Glaubens, sowie um das Seelenheil der Gläubigen, sondern nur noch um die Pflege ihrer Geldtöpfe und Pfründe. Missbrauch und Weltvergessenheit haben ihren weiteren Teil dazu beigetragen, dass sich immer mehr Menschen abwenden. Wenn die heute alte Generation weggestorben ist, können 90% aller Kirchen in Moscheen umgewandelt werden. Das scheint der Wille der Kleriker zu sein.

    Das zudem die Menschen seit Jahrzehnten LinksGrün indoktriniert werden, hat den Rest ausgemacht.

    Schaut man sich die heutige Gesellschaft an, kann man konstatieren:
    – Die Rentner wollen nur noch ihre Ruhe und die regelmäßigen Altersbezüge
    – Die „Abgehängten“ haben aufgegeben und wollen nur noch die regelmäßige Harz4- Stütze
    – Die junge Generation ist linksgrün Digitalisiert und interessiert sich nur noch für sich selbst
    – Die arbeitende Bevölkerung ist im Hamsterrad gefangen und verbringt die Restzeit mit „persönlichem“
    – Die 13% die z.Zt. gegen das politische Establishment wählen, kommen aber auch nicht mit dem Ars.. hoch
    – Der Sozialismus der EUdSSR kann nicht mehr aufgehalten werden, es sei denn durch einen Super-Crash
    – Der gewollte Untergang der Nationalstaaten wird durch 87% der Wahlbevölkerung bestätigt
    – Die links-grüne „Wir retten die Welt“- Politik steht im krassen Widerspruch zu den globalen Entwicklungen
    – Die Umweltzerstörungen haben ein Ausmaß angenommen, dass irreversibel geworden ist
    – Die Mittelschicht wird willentlich und wissentlich vorsätzlich zerstört
    – Gleiches gilt für die Sozialsysteme und die in der BRD einmal existierende „Soziale Marktwirtschaft“
    – etc., etc. …

    Wie soll da noch positive Erwartungshaltung in die Zukunft unserer Heimat, des Landes, der Gesellschaft, der Kirche und in Familie entstehen?

  9. Man muß es immer wieder schreiben: die ganze Sache ist geplant, deutschen Familien wird es immer schwerer gemacht Kinder zu bekommen und aufzuziehen, ganz einfach weil irgendwann Armut droht. Eine völlig verfehlte Familienpolitik. Aber da gibt man lieber den Frauen die Schuld, sie wären auf dem „Selbstverwirklichungstripp“. Ich kenne KEINE Frau, die das ist. Aber ich lebe ja auch im Osten. Hier denkt man noch bodenständig – auch ohne Kirche. Aber auch hier wird langsam durch die Flutung die Luft dünn. Und wenn man nicht weiß, in welche Zukunft (Islam) man die Kinder dann gehen sieht, dann bekommt man keine. Lebten wir in Ungarn oder Polen oder auch Österreich, dann wäre es keine Frage für meine Kinder, auch Kinder zu bekommen! Aber so? Nein danke! In einem islamischen Staat hätten die ein sehr schweres Leben! Nur Sklaven und ohne Rechte….. und genau da geht die Fahrt hin!

    • @Deutsche Vollmeise
      Sie haben es richtig erkannt. „Unsere“ deutschen Volksvertreter wollen keine Kinder.
      Die Verantwortung für diese Kinderlosigkeit wird aber den deutschen Frauen in die Schuhe geschoben. Wie einfach.
      Richtig ist,es wird viel zu wenig für moderne Frauen, moderne Familien getan und das in vollster Absicht. Die Patriarchen wollen sich nicht von ihrem Jahrtausende alten Familienbild trennen.
      Ein Beispiel: Wo sind die flächendeckenden, uns versprochenen Ganztagsschulen geblieben?
      Mit dem vielen Geld, welches in nicht kompatible Migranten gesteckt wird, hätte jedes z.Zt. bestehende Hindernis für die Gebärfreudigkeit deutscher Frauen beseitigt werden können.
      Die Politik will nicht und die Gründe dafür sind offensichtlich.
      Wichtig ist, dass wir nur Menschen in unser Land (Europa) aufnehmen, die unserem Land (Europa) Nutzen bringen. Wie das andere Länder auch machen.
      Mein Vorschlag ist vor allem Frauen aufzunehmen sowie Frauen und Männer mit Bildung/ Ausbildung.

  10. Schläft Sie wirklich?

    Es gibt Gerüchte das der aktuelle Papst sehr tief in die Sache Mikrationspakt verstrickt sei. Es ist zwar zur Zeit kein Ziel seitens der RK Kirche zu erkennen was das betrifft. Der war aber auch Bei Merkel und ihren getreuen nicht zu erkennen!

  11. Ich finde eine niedrige Geburtenrate nicht schlimm. Das wird nur schlimm-geredet.
    Qualität geht vor Quantität.

    Europa ist eh viel zu dicht besiedelt. Dann gäbe es endlich mehr Platz – wenn man denn darauf verzichten würde, den freiwerdenden Platz mit dem Geburtenüberschuss aus Afrika und der arabischen Welt vollzumüllen.

    • @maru
      Es gab oder gibt in Afrika viele Organisationen die mit viel Mühe die Nützlichkeit von Kondomen der Bevölkerung nahe bringen wolle um dem Geburtenüberschuss unter Kontrolle zu bringen.
      Die Frauen hätten mit der Unterstützung ihrer Männer diese Lösung angenommen.
      Doch das afrikanische Patriarchat lehnt diese Möglichkeit mit der Begründung ab dass: „Der Weiße Mann die „Kraft seiner Lenden“ einer quasi Kastration unterwerfen will.
      Nun quillt das Ergebnis der Kraft der vielen Lenden über und verhungert, ertrinkt oder mißbraucht die Gastfreundschaft anderer Länder.

      • Sinnvolle Entwicklungshilfe steht und fällt mit Mädchen- und Frauenbildung.
        Das ist die Voraussetzung dafür, dass die Bevölkerungsexplosion, besonders in Afrika, gestoppt werden kann.

        Leider hat das die internationale Entwicklungshilfe erst vor einigen Jahren erkannt.
        Zuvor wurden fast alle Ressourcen dafür verwendet, alle Kinder irgendwie medizinisch durchzubringen.

      • @ Basina: Ja, sämtliche Projekte der UNO zur Familienplanung sind vollkommen gescheitert. Jetzt fährt sie deshalb einen anderen Kurs, nämlich den einer am Schreibtisch entworfenen „Lastenverteilung“, so als wäre jeder Mensch überall verschiebbar, als gäbe es weder mentale, noch kulturelle Unterschiede zwischen den Menschen. Als wären alle Menschen gleich, was nie der Fall war und nie der Fall ist das wird. Das Menschenbild der UNO-Schreibtischtäter ist demnach vollkommen illusorisch, eine nie lebbare Utopie, die wie jede Planwirtschaft auch, nur in einer dystopisch-totalitären Diktatur den Völkern aufgezwungen werden kann und wohl auch wird…

  12. Ein sehr wichtiger und sachlicher Beitrag. Ja, ohne eine andere „Familienpolitik“ wird Deutschland, wird „unser Europa“ sterben. Wir brauchen keinen Genderissmus in unseren Kitas und Schulen, sondern Unterricht der die echten Werte,die Traditionen, die Geschichte unseres Landes, unsere Kultur vermittelt. Das Geld dafür ist, entgegen den Lügen der Politiker der Altparteien, massenhaft vorhanden, es wird leider nur für Merkels und ihrer Genossens Migrantenpolitik verschwendet.

  13. An den Pfaffen kann man schön erkennen, wohin ein Zölibat führt: das Hauptthema der Kirche wird dann vergessen und man schweift wie in Limburg in Saus und Braus praktiziert, völlig von der Realität abgehoben. Dazu sich noch weltweit sexuell an Kindern vergreifen, viel mehr kann ja nicht geschen. Auf jeden Fall ist der Kirche das Volk völlig schnuppe! Hauptsache, der Staat treibt die Kirchenteuern ein und erhofft sich von dieser Seite noch unterstützung: siehe die rituellen Kirchentage der Herren, pfui

  14. Wo Geschäftsinteressen überwiegen, schläft nicht nur die Kirche, sondern die gesamte Elite, weil sie vorübergehend an der Selbstauflösung unserer Kultur verdient. Schnelles Geld macht sie und ihre Wasserträger blind für den Zerfall. Im Namen der Menschenrechte werden die Gegner derselben zunehmend ermächtigt, die feindliche Übernahme mit freundlicher Maskierung zu vollziehen, schleichend von Tag zu Tag. Wir tolerieren uns zu Tode: Wer die Intoleranten toleriert, zerstört die Grundlagen der Toleranz, bringt die Intoleranten an die Macht, deren erster Akt bei der Machtübernahme sein wird, jegliche Toleranz zu verbieten. So schaffen sich die Menschenrechte selbst ab, indem sie ihren Feinden sämtliche Freiheiten zugestehen, welche diese niemand anderem einräumen werden. – Keine Toleranz mit den Intoleranten mehr!

      • Exakt !
        Ich kann das „Toleranz“-Geschwafel schon nicht mehr hören, mir wird regelrecht übel davon. Ebenso von „Liberalität“ und „Humanismus“.
        Alles Begriffe, die unter den Linksradikalen zu einer Wendung mit Endung „Unrat“ verkommen.
        Die stellen halt einfach alles auf den Kopf, ein Wunder, dass sie selbst nicht auf Händen laufen.

    • Ja liebe Mona Lisa, damit diskreditieren die Linksgrünen sämtliche ethischen Errungenschaften der westlichen Kultur, indem sie den Bogen derart überspannen, dass dieser brechen m u s s. Die naturgegebene Fähigkeit des Menschen zu Empathie, Hilfsbereitschaft und sozialem Wohlverhalten, die ihm das Überleben ebenso sicherte, wie sein Erfindungsreichtum, wird einerseits schamlos ausgenutzt von den interessierten Kreisen und gleichzeitig missbraucht, um antihumanitäre Ziele zu verwirklichen. Das könnte sehr schnell zu einer allgemeinen Verrohung führen, wie wir sie schon aus den Herkunftsländern der Immigranten kennen und jeden Tag seit 2015 erleiden müssen. „Du, lass dich nicht verhärten, in dieser harten Zeit“

      • … schwierig … sehr, sehr schwierig.
        Wenn hartes auf weiches trifft, bleibt nicht viel übrig vom weichen Kern.
        Einen Rest bewahre ich mir für unsere Zwerge. Ansonsten ist mit Mitleid bei mir nicht mehr zu rechnen.

    • Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, kann nur auf einen kleinen Kreis von bis zu etwa 250 Menschen beschränkt sein. Denn so hoch soll laut einer Studie die Anzahl der Personen sein, die ein Mensch sich tatsächlich wirklich merken kann mit Angesicht, Namen und Teilen dessen Lebensgeschichte. Das entspräche in etwa der Größe eines größeren Dorfes. Das heißt, der Mensch ist grundsätzlich nicht in der Lage, wirklich global zu fühlen, im Sinne von echte Beziehungen zu tausenden und abertausenden Menschen aufbauen und erhalten zu können. Die Übertragung der Worte Jesu von einer dörflichen auf eine gesamtweltliche kann also nur ein Missverständnis, eine Fehlinterpretation sein, ein frommer Wunsch, oder treffender, eine Illusion. Seinen Nächsten zu lieben, kann nur auf den Kreis beschränkt sein, zu dem man auch echte und tiefe Beziehungen entwickeln, die man auch nur deshalb hegen und pflegen kann. Und das sind nicht sehr viele Menschen, schon gar nicht die ganze Welt…

      • Sie haben Recht. Abgesehen davon:
        1. Das Christentum kennt durchaus eine Rangfolge, auch und gerade bei der Nächstenliebe. Eine Mutter, die sich um fremder Leute Kinder kümmert, während die eigenen Kinder im Dreck und im Elend verkommen, kann sich eben nicht auf ihr „Christentum“ und ihre „Nächstenliebe“ berufen, weil sie damit die ihr zuvörderst obliegenden Mutterpflichten verletzt. Das gilt übertragen für alle Lebensbereiche: ein Bundeskanzler muß sich zunächst um das eigene Land kümmmern, ein Pfarrer um die eigene Pfarrei, ein Bischof um das eigene Bistum… etc.

        2. Nächstenliebe heißt nicht Selbstaufgabe. Bestes Beispiel in diesen Novembertagen: auch der Hl. Martin hat nur den halben Mantel weggeben und nicht den ganzen – dann wäre er nämlich selbst erfroren. Denn gemeinhin wird gerne der zweite Teil des Nächstenliebe-Gebotes unterschlagen: „Liebe Deinen Nächsten – WIE DICH SELBST“. Nach christlichem Glauben ist die Selbstliebe keineswegs eine Schwäche oder gar eine Sünde, sondern ein Gebot!

      • Ein wichtiger Gedanke, dass es innerhalb des „Nächstenliebe-Konzepts“ eine Rangfolge gibt.
        Darum heisst es ja auch Nächstenliebe und nicht Übernächstenliebe.

    • Ich denke, wir müssen bereit sein, wieder zu „kämpfen“ für unser Land, anstatt auf der Couch vor der Kiste nur über alles zu lamentieren. Nicht gleich blutig, aber entschlossen handeln, mit klaren Zielen. Mir fällt da derzeit als Beispiel immer wieder Israel ein, ein kleines, aber sehr wehrhaftes Land. Ständig Angriffen von außen ausgesetzt (auch von Mitgliedern der UNO mit total aberwitzigen Beschuldigungen- sie seien rassistisch und so) und lässt sich trotzdem nicht unterkriegen. Von denen können wir viel lernen.

  15. „Stellt mir die Frau vor, die sich als perfekt ausgebildete Frau entschieden hat, sieben, acht oder neun Kinder zu haben.“ – ist das vielleicht …. meine Ehefrau?

    • @Radzimir
      Zu der Ehefrau kann man Sie nur beglückwünschen…
      Und zum Glück kenne ich ebenfalls auch noch ein paar Frauen, die – gut ausgebildet – den Kindersegen wirklich noch als Segen begreifen. Doch im Prinzip ist da schon etwas dran: höhere Bildung/Ausbildung und höheres Einkommen führen in der Regel zu weniger Kindern. Das kann man z. B. an gut qualifizierten Ausländern in Deutschland sehen: der türkische Chirurg, der iranische Informatiker, der indische Meteorologe hat dann eben auch nur noch 2 Kinder – und eben nicht mehr 10, wie ehedem in seiner Heimat.
      In Deutschland gibt es derzeit (wenn man von Unterschichten-Existenzen absieht) nur wenige kinderreiche Milieus:
      – dezidiert katholische Kreise, nicht in der „Amtskirche“, sondern vor allem im traditionalistischen Bereich (Stichwort „Pius-Bruderschaft“).
      – dezidiert protestantische Kreise; natürlich nicht in der EKD, sondern vor allem im freikirchlichen Bereich. Ich kenne einige rußlanddeutsche Baptisten, wo 6 – 8 Kinder ganz normal sind.
      – dezidiert patriotische Kreise, z. T. auch mit einem Hintergrund in der Jugendbewegung, oft erkennbar an den Kindernamen von Alrun über Germar bis Sunhild.
      – und dann eine Gruppe, die man leicht übersieht: der Adel. Auch dort finden sich kinderreiche Familien.
      Bloß: das sind eben alles Minderheitenmilieus.

      • Das Uschi hat auch sieben Kinder. Was sie aber vor allem hat, ist Knete, Kindermädchen und Putzfrauen.
        Ohne Moos ist eben nix los, wenn man nicht wie die Uffmucken in Afrika in einer 10m²-Hütte hausen will.
        Es bleibt dabei, wer Kinder hat braucht auch Geld.
        Sonst empfinden auch die „vielen“ Väter, ihre „vielen“ Kinder nicht als Segen.
        Schuften bis zum umfallen und es reicht trotzdem nicht, ist für alle Beteiligten eine Gnadenlose Qual. Da gibt es nichts zu romantisieren.
        Die Bedingungen müssen gegeben sein !

    • @radzimir Müssen Sie auch die Kraft Ihrer Lenden beweisen, wie es die afrik. Männer so fleißig tun?
      Bei einer vernünftigen Familienpolitik für Frauen, wäre der Bedarf an so vielen Geburten für wenige Frauen nicht nötig.

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