(Kopekenstudent) Wäre der seltsame Selbstmord (?) des HoGeSa-Mannes „Flubber“ ein Fall für Arthur Conan Doyles Meisterdedektiv, würde der Leser möglicherweise in den Genuss folgender Szene kommen:

Lestrade besucht Holmes, der ihn gelangweilt erwartet. Die neuesten Untersuchungsergebnisse im Fall „Flubber“ lassen den Inspektor auf der Stelle treten. Doch so wenig Scotland Yard herausgefunden hat – Holmes genügt es, um eine seiner faszinierenden Schlussfolgerungen zu ziehen.

„Die Überwachungskamera war kaputt,“ beginnt Lestrade zerknirscht.
„Analog oder digital?“
„Digital.“
Über Holmes‘ Gesicht huscht das flüchtige Lächeln eines Jägers, der seine Beute lokalisiert hat.
„Sehr gut,“ sagt er, „das beweist, dass Flubber seinen Mörder gekannt hat. Und ich möchte sogar behaupten: gut gekannt hat.“

Lestrade kann Holmes wie immer nur schwer folgen.
„Mord? Sind sie sicher? Die Gerichtsmedizin…“

„Mein lieber Lestrade…“
„…zugegeben, der Gedanke liegt nahe. Aber bitte, klären sie mich auf – wie kommen sie von einer defekten Überwachungskamera zu der Annahme, dass Flubber seinen Mörder gekannt haben muss? Und wieso spielt es eine Rolle, ob diese analog oder digital war?“

Nachdem Holmes ihm seine Schlussfolgerung ausführlich dargelegt hat, verabschiedet Lestrade sich mit der Gewissheit, dass er Flubbers Mörder in dessen näherem Umfeld suchen muss.