(David Berger) Mehr als eine Woche nach dem Mord von Chemnitz und den Diskussionen um die „Hetzjagden auf Ausländer“ will das ZDF-Magazin Frontal21 auf einmal einen bislang geheimen Polizeibericht entdeckt haben, der Merkel nachträglich recht gibt.

Feierstimmung bei den Mainstreammedien: Das ZDF-Magazin „Frontal21“, das heute Abend ausgestrahlt wird, wartete heute schon vorab mit einer Überraschung auf: Man habe nun ganz überraschend einen internen Polizeibericht zu den Vorkommnissen in Chemnitz gefunden, der davon spreche, dass rechte Gewalttäter durch die Stadt gezogen seien.

Gab es also doch die „Zusammenrottungen“ und „Hetzjagden“, die Merkel und den Ihren so gut ins Konzept gepasst hätten, wären da nicht Sachkundige wie der Chef des Verfassungsschutzes oder der sächsische Ministerpräsident gewesen, die solche Berichte als Fake-News enttarnten?

„100 vermummte Personen suchen Ausländer“

In dem angeblichen Polizeibericht, der dem zum Staatsfunk gehörenden Politmagazin vorliegt, soll nun von „Vermummten“ die Rede sein, die „mit Steinen“ bewaffnet „Ausländer suchen“ und schließlich ein jüdisches Restaurant überfallen: „100 vermummte Personen suchen Ausländer“, soll so wortwörtlich in dem Polizeibericht stehen.

Der Haken bei der Sache: Bei diesem Satz handelt es sich nur um eine Information, die der Polizei zuging. Die daraufhin einsetzende Suche der Polizei nach den vermummten Gewalttätern verlief völlig erfolglos. Das muss sogar Frontal21 zugestehen.

Besonders pikant: Das gesamte bisher bekannte Bildmaterial aus Chemnitz, auf dem Vermummte zu sehen sind, zeigt als Vermummte immer nur linksextreme Gewalttäter. Es bleibt spannend, wie Frontal21 dieses Problem lösen wird.

Angeblich überfallenes jüdisches Restaurant hatte Ruhetag

Und auch der angebliche Überfall auf ein jüdisches Restaurant, von dem frontal21 ganz stolz berichtet, hat ein „Geschmäckle“: Hatte doch das genannte Restaurant genau an dem Tag, wo es den Überfall gegeben haben soll, Ruhetag. Das einzige, was die Polizei dort – laut ZDF – vorgefunden hat: „Gegenstände in der Nähe des Restaurants“.

All das wird gekrönt von einem schweren technischen Fehler (oder ist es Absicht?): „Mit Aussagen zum 27. August glaubt Frontal21 bewiesen zu haben, was einen Tag zuvor in Chemnitz passiert sein soll, bzw. Maaßen widerlegt zu haben, wo doch ein am 26. August veröffentlichtes Videoschnipselchen der bisherige zentrale Streitpunkt war.“

Zu viele Fragen nagen an der Glaubwürdigkeit der von Frontal21 verbreiteten Nachricht

Mehrere weitere Aspekte irritieren an der Nachricht, die das Magazin schon vorab heute verbreitet:

  • Wie kann es das ZDF verantworten, seine Berichterstattung auf einem illegal durchgestochenen Polizeibericht aufzubauen und sich damit an der Straftat zu betiligen bzw. diese u fördern? Als es um den Chemnitzer Haftbefehl ging, verbreitete der Staatsfunk noch ganz aufgeregt, dass eine Verbreitung solcher Unterlagen der Polizei strafbar ist.
  • Die bisher bekannten Partien aus dem angeblichen Polizeibericht lesen sich wie Phantasien von linksextremen Aktivisten aus dem Umfeld der sog. Antifa, die mit solchen Texten ihre Mitglieder zu in der Regel gewalttätig verlaufenden Aktionen motivieren möchten.
  • Es bleibt unklar, was der Polizei nur gemeldet wurde und was Polizisten wirklich feststellen konnten.
  • Schließlich stellt sich die Frage: Warum dauerte es mehr als eine ganze Woche bis dieser Polizeibericht bekannt wurde? Zumal die Diskussionen zum Thema „Hetzjagden“ schon eine ganze Woche andauern?
Wurde der Polizeibericht nachträglich auf Anweisung aus Berlin erstellt?

Hier muss doch notgedrungen der Verdacht aufkommen, dass man nachträglich im Auftrag „von ganz oben“ etwas zusammengebastelt hat, was der Kanzlerin die Peinlichkeit ersparen soll, auf die Fakenews eines linksextremen Twitter-Accounts hereingefallen zu sein.

**

Hier können Sie der Redaktion von frontal21 auf Twitter die Meinung sagen:

***

Sie wollen Philosophia Perennis unterstützen? Mit zwei Klicks geht das hier:

PAYPAL

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP