Alumniorganisation wendet sich an zehntausende ehemalige Mitglieder der CDU, die wegen des Linkskurses der Parteiführung ausgetreten sind

Die in KonradsErben zusammengeschlossenen Altstipendiaten der Konrad-Adenauer-Stiftung haben die Gruppe „Christdemokraten im Exil“ gegründet. Hier sammeln sich ehemalige Mitglieder der CDU, die aus Protest gegen den Linkskurs der Parteiführung ausgetreten sind, um gemeinsam auf einen Kurswechsel der CDU hinzuarbeiten und danach wieder in die CDU einzutreten. Da die CDU allein seit 2010 rund 80.000 Mitglieder verloren hat, davon viele durch Austritt, rechnen die Initiatoren mit mehreren zehntausend potenziellen Mitgliedern.

Nachdem sich mit der WerteUnion, zu deren Gründungsorganisationen KonradsErben gehören, eine stark wachsende Gruppierung von konservativen Unionsmitgliedern innerhalb von CDU/CSU für einen Politikwechsel einsetzt, können nun also auch „heimatlose“ Christdemokraten von außen auf ihre ehemalige Partei Einfluss nehmen.

Analog zur erfolgreichen Gründung von KonradsErben und der WerteUnion werden den potenziellen Mitgliedern anfangs über eine Seite auf facebook Informationen zur Verfügung gestellt. Parallel besteht die Möglichkeit zur Vernetzung in einer Facebookgruppe. Im nächsten Schritt sind dann eine Webseite und Thesenpapiere geplant.

11 Kommentare

  1. Zur Info:
    Die CDU hat grade heute entschieden, dass die WerteUnion nicht als Parteigruppierung anerkannt wird.
    Ich hoffe, dass die WerteUnion hieraus die Konsequenz zieht, sich als neue Partei zu gründen.
    Das würde der AfD zwar einige Stimmen entziehen aber insgesamt dem Mitte-Rechts-Lager einen deutlichen Zulauf bescheren und auf lange Sicht könnte es zu einer Koalition kommen.

  2. Aha, noch ein CDU-Lazarett. Das Problem sind Christdemoktaten ohne Christus und ohne Demokratie. Nostalgie schön und gut, aber manchmal muß man neu anfangen. Die Origialpartei von Konrad Adenauer war das katholische Zentrum. CDU hieß es dann, damit Protestanten mit am Tisch sitzen konnten. Jetzt sitzen sie alleine da und warten auf das Essen. Aber wer kocht, wenn die Katholiken nicht mehr da sind?

    • „CDU-Lazarett“, das gefällt mir. Es trifft den Nagel auf den Kopf, leider. Wie oft haben schon Konservative in der Union versucht, mit der Gründung diverser Gruppen den Linksschwenk der Partei aufzuhalten. Vergebliche Liebesmüh‘!

  3. „Zu spät, du rettest den Freund nicht mehr“ und auch Deutschland nicht. Nicht mit dieser CDU. Sie hat sich nachhaltig unglaubwürdig gemacht. Das beweisen ihre Vertreter täglich aufs Neue!

  4. Nun der Kampf der Altvolksparteien gegen eine weitere Partei im Bundestag mit Aussicht auf Erfolgs, hat zum Paradox geführt, dass sie noch mehr in Geiselhaft durch Linke und Grüne genommen wurden, den Kurs weiterzuführen, was weder dazu geführt hat, die Partei zu verhindern, noch das Land zu befrieden, im Gegenteil zu enormer Spaltung und Verwerfung des demokratischen Teils der Gesellschaft.

  5. Das wird das linksliberale Establishment aber erschaudern lassen!.. Nein, wird es nicht. Eine AfD mit 25% hingegen schon!

  6. Gut gemeint, aber für mich – auch lange in der CDU gewesen und vor Urzeiten mal zwei Jahre Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung – ist die CDU gestorben. Ich will nie mehr etwas mit dieser Merkel-Bejubler-Union zu tun haben, nie mehr! Die AfD erfüllt meine Ansprüche an eine vernunftorientierte Politik und integre Politiker zu 100 Prozent.

  7. Dieses Häufchen der 7… Aufrechten bewirkt auch nichts, wie heißt es so schön: Einigkeit macht stark, wohl eine neue Erkenntnis, die nur noch in die Tat umgesetzt werden muss.

  8. Die werden in der Union nix erreichen! Da würde aber eine Zusammenarbeit mit der AFD viel bringen, sie sollten endlich offen sagen , ICH KANN KEIN NAZI SEIN,WEIL ICH NICHT LINKSRADIKAL BIN!

  9. Gefällt mir zwar, aber die Konservativen sollten sich nicht zersplittern, sondern sich zu einer großen kraft entwickeln und zwar in der AfD.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here