(David Berger) Seitdem Aras Bacho im Blog der HuffPost als 19-jähriger, in Deutschland lebender Syrer aufgetaucht ist und sich dort auf eine naive, ganz im Stil der HuffPost gehaltene Apologetik von nahezu allem, was Flüchtlinge tun, spezialisiert hat, taucht immer wieder die Frage auf: Existiert wirklich ein Mensch, der so tickt? Oder ist er eine Kunstfigur, die sich über „Refugee-welcome“-Aktivisten lustig macht? Nun könnte diese Frage juristisch geklärt werden.

„Aras Bacho“ nennt sich ein Autor der „Huffington Post“, der sich seit längerer Zeit dort zu den Fragen Asyl und Migration äußert. In seiner Selbstvorstellung heißt es (Orthographie etc. wie im Original belassen): „Mein Name ist Aras Bacho. Bin 19 Jahre alt und komme aus Syrien. Ich lebe seit 8 Jahren in Deutschland und berichte über Wahrheiten und suche immer nach wesentlichen Antworten über die ich dann auf der HuffPost Blogge.“

„Ja, wir geben unser Alter falsch an! Weil wir es für unsere Zukunft benötigen“

Die Artikel sind komplett im HuffPost-Stil gehalten. Da kommt es dann zu Titeln wie „Flüchtling: „Ich habe die Beste Deutsch-Note in meiner Klasse und bin fürs Abitur qualifiziert!“, „Ja, wir geben unser Alter falsch an! Weil wir es für unsere Zukunft benötigen“ oder „Rechte haben eine Facebook-Gruppe über mich gegründet: Sie wollen mich töten“ – also ganz das, was man sich offensichtlich in der Redaktion wünscht: Der gute Flüchtling als Opfer der bösen Rechten, der selbst dann noch gut handelt, wenn er sein Alter falsch angibt und daher nach Straftaten (wie in Kandel!) nach Jugendstrafrecht behandelt wird. Schließlich geht es ja um seine Zukunft.

Und auch die bösen Rechten können doch armen Flüchtlingen nicht absprechen, dass sie sich um ihre Zukunft sorgen. Schließlich haben sie die besten Deutsch-Noten in ihren Klassen, wo sie sonst (aber natürlich nicht in der HuffPost) vor allem dadurch auffallen, dass sie optisch wie 30-jährige Pizzaliebhaber unter 12-jährigen Mädchen wirken…

ist Bacho eine Kunstfigur, über die die HuffPost-Redaktion zeigen kann, wie sie wirklich denkt?

Bacho wirkt so sehr wie eine Karikatur der politischen Linie der HuffPost, dass immer wieder der Verdacht aufkam, ob er nicht einfach eine Kunstfigur ist, unter deren Namen die begnadeten Journalisten der Redaktion ihren Gefühlen Ausdruck verleihen können, ohne sich dadurch allzusehr lustig zu machen.

Daraufhin kam allerdings meistens von Kollegen, mit denen ich sprach, der Einwand: „Der Ruf der Leute, die dort arbeiten ist unter journalistischem Aspekt doch eh schon so versaut, dass es darauf auch nicht mehr ankommen würde. Die brauchen keine Kunstfiguren. Was sie schreiben, ist allzu oft selbst schon eine Karikatur des übelsten Nannyjournalismus“.

„Volksverhetzungs“-Schreier

Aras Bacho: Fake oder echter Autor? Nun könnte sich eine Klärung anbahnen. Gestern twitterte der Account „Aufklärer“: „Mein Thema heisst Kriminalität im Kontext durch Zuzug von Migranten und Flüchtlinge. Das Thema heisst nicht „Straftaten von Deutschen“ Darf ich mir mein Thema selbst aussuchen oder möchte Herr Bacho das auch bestimmen ?“

Worauf Bacho in der für ihn typischen Art, die davon ausgeht, dass den Kämpfern „gegen rechts“ alles erlaubt ist, antwortete: „Das ist Hetze! Volksverhetzung“.

Aufklärer: „Mein lieber Herr Bacho! Volksverhetzung ist eine Straftat die sie mir gerade öffentlich unterstellen, ich wäre an ihrer Stelle damit ganz vorsichtig, sonst haben sie von mir eine Anzeige am Hals. Was Volksverhetzung ist und was nicht, entscheidet ein Richter und nicht Herr Bacho…“

Bacho: „Ach, Sie können auch bedrohen. Mit Wahrheit kann man nicht umgehen, nicht?“

Aufklärer: „Sie verstehen unser Rechtssystem nicht. Volksverhetzung ist eine Straftat. Sie dürfen in diesem Land keinem eine Straftat unterstellen, die er nicht begangen hat. Ich entspreche aber gerne ihrem Wunsch nach Klärung und zeige sie an, den Rest klärt der Staatsanwalt“.

„Ich habe Aras Bacho angezeigt“

Ich habe nun bei Aufklärer nachgefragt und was er schreibt, ist keine leere Drohung, sondern er hat den juristischen Weg bereits beschritten. Wenn die Justiz wirklich gewillt ist, ihrer Aufgabe nachzukommen, wird sich auf diesem Weg klären lassen, ob Herr Bacho über seine virtuelle Existenz hinaus auch eine reale hat.

Und ob man in Deutschland Menschen mit missliebigen Meinungen einfach aus der Lamäng unterstellen darf, dass sie kriminell sind…

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Ich werde Sie bei PP über den weiteren Verlauf der Anzeige usw. auf dem Laufenden halten. Fortsetzung folgt! (David Berger)

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