(David Berger) Gleich vorab seien alle gewarnt, deren Lieblingsmotti „Wir schaffen das“ oder „Alles wird gut“ sind. Für sie wird dieses Buch vermutlich zum Albtraum werden. Der Trost und die Durchhalteparolen, die es bietet, beschränken sich auf wenige Seiten, alles andere in diesem Buch ist eine ebenso knallharte wie sachliche Analyse des Westens bzw. der Situation Europas. Die Rede ist von einer der spannendsten Neuerscheinungen dieses Jahres.

Parviz Amoghli, Alexander Meschnig: Siegen. Oder vom Verlust der Selbstbehauptung.

Während das Abendland auf eine reiche Tradition wehrhaften Selbstbewusstseins und glorreicher Siege zurückschauen kann, war der freie Westen – sieht man einmal von der Sondersituation Israels ab – schlich unfähig, Konflikte gewaltsam für sich zu entscheiden.

Und das trotz einer eindeutigen ökonomischen wie militärischen Überlegenheit. Ausgehend von jenem großen Sieg über Troja, mit dem die abendländische Geschichtsschreibung beginnt, stellen die Autoren fest: „Der Sieg war offensichtlich in seinen (langfristigen) Folgen noch nie unproblematisch und ist, so die Grundthese unseres Buches, mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges … faktisch unmöglich geworden.“

Das gelte besonders für Deutschland, das nach Rolf Peter Sieferle, nach dem Zweiten Weltkrieg mental „vollständig pazifiziert worden“ sei.

Militärische Unterlegenheit durch fanatischen Glauben und Kampfmoral ausgeglichen

Im Hinblick auf den militanten Islam erweist sich genau diese Einstellung als fatal: „Allahs Krieger interessieren westliche Moralvorstellungen und das Völkerrecht nicht. Sie sind auf die gewaltsame Missionierung ihrer Feinde aus. Ihr Ziel kann als ein klassischer Sieg gelten, da die Eroberung, Unterwerfung und Umerziehung der Ungläubigen im Zentrum steht. Dabei gleichen sie sie militärische Unterlegenheit durch fanatischen Glauben und Kampfmoral aus. Dagegen konnte bislang selbst der forcierte Drohnenkrieg nichts ausrichten …“

Dass auch die Kirchen in diesem Feld komplett versagen, sich statt in klarer Identitätswahrung in Anpassung an das wehrlose System des Postheroismus mit seinen neuen Dogmen und Inquisitionen anzupassen suchen, wird ebenfalls von den Autoren nicht verschwiegen.

Die ideologische Aufgabe der nationalen Identität

Verstärkt wird diese Tendenz der völligen Pazifizierung noch durch eine jüngere Entwicklung, die in der Öffnung der Grenzen durch Merkel sozusagen ihren ultimativen Ausdruck gefunden hat: Die ideologische Aufgabe der nationalen Identität, der Unterscheidung zwischen „Wir“ und „Ihr“.

Genau diese Unterscheidung ist aber die Voraussetzung für das Siegen: „Der Begriff des Politischen bringt es mit sich, dass eine Differenz von Eigenem und Anderem, Freund und Feind existiert …“ Aus dem „Volk ohne Raum“ sei ein „Raum ohne Volk“ geworden, „in dem sich nicht länger Deutsche tummeln, sondern Menschen in einer ‚multikulturellen Gesellschaft‘ leben.“

Genau jenes Denken hat man in Deutschland seit Jahren erfolgreich verdrängt. Wer es heute noch wagt, wird zum Hetzer und Hassredner diskreditiert und sozial aufs schärfste geächtet.

Bundeswehr: „Sozialarbeiter in Uniform“

An die Stelle des Heldentums ist nun ein Hypermoralismus getreten, der rein gesinnungsethisch agiert. Ganz konsequent wurde in diesem Sinne die Armee in Deutschland nicht nur physisch, sondern auch mental total abgerüstet.

Übrig geblieben, so das Buch, ein „Sozialarbeiter in Uniform“. Dieses Hypermoralismus kenne im Unterschied zu der Moral der Kirche keine Gnade mehr. Daraus resultiert die „massive Spaltung innerhalb der deutschen Gesellschaft und quer durch Familien und Freundschaften in Fragen der grenzenlosen Einwanderung und Migration“. Eine Entwicklung, die die Autoren für die vielleicht verhängnisvollste überhaupt seit 2015 halten.

Sprachzensur und Meinungskonformität beherrschen Medien und Politik

Mit zu diesem Hypermoralismus gehöre auch das moralische Verbot anderes zu denken und zu sprechen als das das die dem Hypermoralismus Hörigen tun: „Das Denk- und Sagbare ist während der letzten Jahre immer mehr zusammengeschrumpft, die Zone der tabuisierten Themen ständig erweitert worden, Sprachzensur und Meinungskonformität beherrschen Medien und Politik. Jeder, der sich nicht den politischen und medialen Diskursrichtlinienrichtern unterwirft, gilt heute zumindest als rechts, nationalistisch, rassistisch wenn nicht gleich als ‚Nazi.

Im Bereich der politischen Kategorien fragt man sich erstaunt: Wie ist es möglich, dass man nichts mehr vom Mainstream Abweichendes sagen kann, ohne sofort als Rechtsextremer bezeichnet zu werden:

„Weshalb ist alles Moralische, Konforme und Konformistische, das einst den rechten eignete, links geworden?“

Der militante Islam weiß um die Empfindlichkeit und Verletzbarkeit postheroischer Gesellschaften

Das Buch versucht darauf Antworten und überzeugt immer wieder durch Analysen der gegenwärtigen Situation, die ich so in dieser nüchternen Klarheit und Schlüssigkeit nur von Sieferle kenne.

Sie gipfeln in der Feststellung, dass der militante Islam sehr  genau um die „Empfindlichkeit und Verletzbarkeit postheroischer Gesellschaften“ weiß. Seine „Ermattungsstrategie“, die er mit seinen Terroraktionen verfolgt, „zielt auf Destabilisierung und physische Zermürbung“ der westeuropäischen Gesellschaften. Und das mit Erfolg.

Längst ist der Krieg unter dem Label Migration nach Europa zurückgekommen. Das Narrativ „Einzelfall“ kann den täglichen 24/7-Terror, den die alternativen Medien seit etwa 3 Jahren zu dokumentieren versuchen, nicht mehr lange verdecken.

Linke begrüßen in einer dekadenten suizidalen Mentalität des Todes längst den Untergang der alten Ordnung durch die neuen Gotteskrieger, die inzwischen zu Tausenden in Europa stationiert sind.

Ein neues Zeitalter fern aller kantianischen und aufklärerischen Traditionen?

Der Einfall der neuen Barbaren bereite ein neues, „goldenes Zeitalter“ – „fern aller kantianischen und aufklärerischen Traditionen – vor, einen kosmopolitischen Staat, in dem sich die „Körper vermischen“ und eine gemeinsame Sprache sprechen.“

Was bleibt uns? Was können wir gegen solche Horrorvisionen noch tun? Ganz am Ende weisen die Autoren darauf hin, in welche Richtung eine Lösung zu suchen wäre. Es könne gar nicht mehr, wie uns Merkel & Co verkünden, um einen „Sieg über den Terror“ gehen: „Vielmehr geht es darum, den Erhalt und die Bewahrung einer freien, pluralistischen und offenen Gesellschaft mit allen rechtsstaatlichen Mitteln zu verteidigen“.

Was wollen wir überhaupt gegen den Islam verteidigen?

Dafür brauche es allerdings einen gemeinsamen ideellen Kern, der uns klar macht, was wir überhaupt verteidigen wollen: „Erst wenn darüber Klarheit herrscht, wird Deutschland und mit ihm Europa in der Lage sein, dem militanten Islam auf Augenhöhe zu begegnen.“

Wenn der französische Denker Maurice Dantec hier in der jüdisch-christlichen Tradition die Lösung sieht, führen die Autoren zurecht das komplette Versagen der christlichen Kirchen – seit dem Pontifikat von Papst Franziskus auch der katholischen – ins Feld.

Dennoch berühre Dantecs Lösungsvorschlag den zentralen Punkt in der Auseinandersetzung des Westens mit dem Islam. Es gehe um einer Art „Angleichung an den Feind, der inzwischen mitten unter uns ist“. Nicht indem man seine Grausamkeit überbietet:

„Vielmehr geht es um eine mentale Konstitution, um den Aufbau von Entschlossenheit, dem Feind der Liberalität und Demokratie mit der gebotenen Unbedingtheit und Härte entgegenzutreten.“

Eine schwierige Gratwanderung, ganz ohne Zweifel. Dass sie höchst erfolgreich möglich ist, zeigt für die Autoren Israel:

„Die einzige funktionierende Demokratie im Nahen Osten steht exemplarisch für eine Gesellschaft, die trotz der permanenten Bedrohungslage demokratische Standards aufrechterhält.“

Genau jene selbstbewusste Selbstachtung und Selbstbewahrung müsse die Europäer zurückgewinnen, um der „Agonie der alten Welt ein Ende zu setzen“ – und so würde ich ergänzen, das Abendland zu einer neuen Blüte zu führen.

Mit dem Satz „Auch wenn man nicht mehr siegen kann, sollte man wenigstens nicht verlieren“ enden die beiden Autoren eines der besten Bücher, das in diesem Jahr erschienen ist.

Ein Buch das uns zeigt, dass wir uns mitten im Ernstfall befinden, in dem keiner mehr das Recht hat, mittelmäßig zu sein.

**

Parviz Amoghli, Alexander Meschnig: Siegen. Oder vom Verlust der Selbstbehauptung. Werkreihe Tumult, Manuscriptum Verlag, Berlin / Lüdinghausen 2018, broschiert, 18,90 Euro

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Bille K.
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Bille K.

Ich habe das Buch gelesen und jedes Wort darin ist wahr! Ich hoffe, ich mache mich nicht lächerlich: ich habe beim Lesen verschiedentlich geweint. Denn ich sehe nur ganz geringe Chancen, dass wir Deutschen oder Europäer jemals wieder diese gemeinsame Identität und Entschlossenheit entwickeln werden, die z.B. die Isrealis zeigen.

maxund moritz
Gast
maxund moritz

Das Murren wird jeden Tag stärker,selbst bei toleranten Deutschen,sobald es zu einem Bürgerkrieg kommt wird der Knoten platzen.Der Deutsche ist fähig selbstständig zu handeln und auch bereit Opfer zu bringen um in seinem Umfeld wieder Ordnung zu schaffen.Schon die Römer lernten die DEUTSCHE WUT kennen und fürchten.Die Bückbeter werden entweder fliehen oder final ruhig sein.Sie hatten es so gewollt

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[…] Dieser wichtige Beitrag erschien zuerst auf dem Blog von David Berger http://www.philosophia-perennis.com […]

Nationalliberaler
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Nationalliberaler

Das ist mal eine Empfehlung!

Die beschriebenen Zersetzungsmechanismen u.deren Protagonisten im Innern geben, sobald diese die im politisierten,EU-trunkenen Millieu zu verorten sind, den mit starken Indizien gestützten Spekulationen über eine gelenkte Strategie zur Auslöschung d. Nationalstaaten nebst Amorphisierung d. weissen (freien, christlichen, gebildeten) Rasse zwecks NWO-Diktat Raum…

Beate Führer
Gast
Beate Führer

Wie kann man Euch denn in die Redaktion eine E-Mail zukommen lassen,
kann diese nicht finden?
Bitte um Input – Danke
& Liebe Grüße Beate

Beate Führer
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Beate Führer
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Zum Zeitgeist: Wir alle bestimmen diesen mit – sind also Mit-Schöpfer,
wenn wir das was uns nicht gefällt – einfach so – ohne Widerstand gewähren lassen
& hinnehmen, machen wir uns – jeder Einzelne – mitschuldig!
Gewähren-Lassen ist ein indirektes Ja,
auch wenn es eine unbewusste Zustimmung ist
– so bleibt es dennoch eine passive Handlung – die des Nicht-dagegen-Seins!
Erkenntnisfähig?

Beate Führer
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Beate Führer
Meine Artikelbewertung ist :
     

Bemerkenswerter Schluss-Satz – Intelligenz & Herz – den eigenen Mut finden:

„Ein Buch das uns zeigt, dass wir uns mitten im Ernstfall befinden,
in dem keiner mehr das Recht hat, mittelmäßig zu sein.“

*****

Lümrod
Gast
Lümrod

Wichtig ist die Einstellung aller Sozialleistungen,für ca.95% aller Invasoren die keine Flüchtlinge sind, in angemessener Frist.Wenn es um das Überleben der Deutschen als Volk geht ist das neben anderen Maßnahmen eine in jeder Weise angemessene.Die Erhaltung und Alimentierung von 5% Flüchtlingen wird von niemanden als Problem wahrgenommen.Die pol. Förderung der Invasionsarmee muß abgestellt werden

Lümrod
Gast
Lümrod

Wir müssen darum kämpfen unsere zivilisatorischen Standards zu halten und sie gegen die Zersetzungspolitik der derzeitigen politischen Parteien mit aller Kraft verteidigen die die Nivellierung der heimischen Gesellschaft auf das Niveau der Neubürger betreibt. Die Abwahl der derzeitigen politischen Führung und die Renationalisierung etlicher EU-Ermächtigungen ist daher das Allerwichtigste.

Lümrod
Gast
Lümrod

Solange die alten Ordnungsstrukturen des intakten Deutschlands noch in den Köpfen der Menschen verankert sind,ist es ausschließlich eine Frage der politischen Führung in welche Richtung sich die Entwicklungen bewegen.Die“Invasionszellen“sind der heimischen Zivilisation bei weitem unterlegen ohne politische Protektion können sie in unserer Gesellschaft ihren Lebensunterhalt nicht sichern!

katherinehepburnn@gmail.com
Gast
katherinehepburnn@gmail.com

das gilt vielleicht für die Deutschen aber sicher nicht für die östlich europäischen Länder, nicht für Österreich, nicht für Dänemark,nicht für Italien, nicht für die Russen…
Als Draufgabe versuchen die Piefke auch noch Resteuropa zu missionieren so wie euch die Islamisten missionieren.
EIN ALBTRAUM

Andreas aus E.
Gast
Andreas aus E.

Ohne das Buch gelesen zu haben oder das auch nur zu wollen weiß ich eines gewiss:
Es ist wenig hilfreich.

Wir schaffen das!!!

LISA
Gast
LISA

Es heißt, Migration ist keine neue Entwicklung, wir müssen sie akzeptieren. Sie ist eine „neue“ Entwicklung, weil von dort, in dem Ausmass und der Geschwindigkeit und genau deshalb wird sie scheitern und Europa mit ihr. Europa hat sich einlullen lassen aus scheinbar gutem Grund und ist unter Zugzwang gesetzt worden, es zeigt sich wieder einmal, dass Europa Strategie fehlt, nur Taktik hat.

Hasenfuss
Gast
Hasenfuss

Die 87 % Altparteien-FANS haben vom KRIEGSBEGINN – den sie mit zu verantworten haben (!) – sicherlich noch nichts bemerkt…..;-)
Es (be-) trifft ja schließlich – vermeintlich – „NUR“ die Anderen…..nä…..also die NICHT-„Guten“….

Inge
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Inge
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Einer der Allah Krieger hat gestern wieder in einem Bus zugeschlagen.Aber alles nur Einzelfälle, wieder 10 zu den zigtausend Einzelfällen dazu.

trackback

[…] David Berger […]

Patroklos Aristides
Gast
Patroklos Aristides

„DE vollständig pazifiziert“?Hier kommt die Westsicht durch!Im Osten war Pazifismus ein Schimpfwort.Die Ostjugend wurde,Ideologie hin oder her,militärisch mehr gedrillt als je ein Bundi.Die NVA war zur Vaterlandsverteidigung erzogen.Warum wohl gibt es den Widerstand in Cottbus,Dresden ua.Laßt doch mal die Scheuklappen gegen den Osten.Vielleicht sollte man nationale Haltungen der Ossis nutzen!

Cloé
Gast
Cloé

Jedes Land u. somit jede Gesellschaft hat seine eigenen großen oder kleinen Probleme. Das Paradies ist eben nie von dieser Welt u. wird es nie werden.
Jedoch mit voller Absicht eine so große Gesellschaft und Volkswirtschaft sehenden Auges mit Düsenantriebsstärke gegen eine Wand zu donnern … u. sich dabei ! dann auch noch selbst zu feiern … Respekt, das muß „man“ sich mal trauen.

Cloé
Gast
Cloé

Was für ein „Ernstfall“ ?
D ist ein riesiges genehmigtes Survival-Camp und Berlin ein einziges großes Colloseum.
Unterschied: Die Einen sind friedlich und unbewaffnet, die Anderen sehr aggressiv und bis unter die Zähne bewaffnet.
Aber das ist wohl der besondere Spaß daran, – für die auf den vorderen geschützten Rängen.

Realistischer
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Realistischer

Wir werden uns finden – aber wir müssen uns erst suchen, denn wir sind nicht alle.
Wir werden uns unserer Werte bewusst sein – aber auch der Begehrlichkeiten der Räuber.
Wir werden uns und unsere Werte verteidgen – aber wer nicht mitmacht, gehört nicht zu uns.
Wir werden uns behaupten – aber wir werden nicht andere behaupten, und andere werden nicht uns behaupten. (Jedem sein eigener Kopf)

DasKleineKrümelmonster
Gast
DasKleineKrümelmonster

„Liebe Europäer, denkt weiter über eine kürzere Arbeitswoche, Vorruhestand, Abtreibung auf Verlangen und Ehebruch am Nachmittag nach. Mit Euren Gesetzen, werden wir Euch erobern. Mit unseren Gesetzen werden wir Euch konvertieren.“
(Giulio Meotti, ital. Autor, über die „gemäßigte“ islamische Mainstream-Mentalität)

Ulv J. Hjort
Gast
Ulv J. Hjort

Herr Berger , ich unterschreibe jedes wort ihres artikels ! ABER wirklich neues sagen Sie mir nicht . Wer sich ,wie ich ,seit den spæhten 50ern mit dem islam beschæftigt , kommt zwangslæufig zu den gleichen ergebnissen ,wie Sie beschrieben haben . Das eigentliche problem ist die gleichgueltigkeit und die Pol-Cor einstellung vieler unserer zeitgenossen.

maru
Gast
maru

Apropos Selbstbewahrung und Wehrhaftigkeit: Mir fehlt heute, am 20. Juli, der Hinweis auf den deutschen Widerstand rund um Graf v. Stauffenberg.

LISA
Gast
LISA

Es ist die Falle des Pazifismus und des Idealismus. Wenn man nicht davon ausgeht, wie die Welt im Moment ist, sondern sie wünschtl, kann man nur scheitern. Es wäre ja schön, wenn man paradiesische Zustände hätte, niemand ablehnen, enttäuschen, verärgern, allein lassen oder sonst was müßte, sondern jeden, der kommt, willkommen heißen, nett oder interessant finden könnte. Geht nur ohne Konkurrenz.

r.v.d.m.
Gast
r.v.d.m.
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Die Europäer können Ihre Selbstachtung gegenüber
den Islam gar nicht zurückgewinnen.
Wenn man ein Terrorvolk (Palästinenser) unterstützt
und die einzige Demokratie (Israel) in dieser Region,
als Kriegsverbrecher und Kindermörder bezeichnen lässt,
ist das der Untergang der freien Welt.

PeWi
Gast
PeWi

Eine Multikulti-Gesellschaft gibt es nicht. Sie impliziert: Schmelztiegel. Richtiger: Jede Kultur lebt für sich, in eigenen Stadtvierteln, kauft i.d.R. in eigenen Läden ein usw. usf. Berührungen zwischen den Kulturen gibt es wenig bis gar nicht und oft nur in problematischer Art und Weise. Ab einem best. Prozentsatz Mitglieder, übernimmt der Islam jede Gesellschaft und unterdrückt Andersdenkende.

Pharao in
Gast
Pharao in

Wer klaren Verstandes ist, wird sich gegen diese Entwicklung zur Wehr setzen. Normalerweise sollte dies eine Regierung tun, die unsere aber ist inzwischen schon so verschwurbelt, dass wir Bürger wie Schachfiguren gesetzt oder geopfert werden. Freiheit, Demokratie und Wissen sind Waffen – gegen die trojanischen Pferde wurden sie leider nicht genutzt. Nicht mal heute

LISA
Gast
LISA

Der Hinweis auf den Buddhismus ist interessant, er war vor allem als Weg der persönlichen Entfaltung und nicht der einer Staatsmacht gedacht, was im Christentum ja mit dem Satz Jesu ausgedrückt wird: gebt dem Herrscher, was des Herrschers ist und Gott, was Gottes ist. Heißt, man kann Christentum nur persönlich leben, nicht als Staatsform umsetzen. Das wußte man noch bis vor 20? Jahren.

LISA
Gast
LISA

Warum Dantec die Hintergründe für die massive Überflutung Europas mit kulturfremden und islamisch gesprägten Männern nicht in seine Überlegungen einbezieht, entzieht sich meiner Kenntnis, aber das halte ich für fatal, weil Europa ja von zwei Seiten („Brüdern“) in die Zange genommen zu werden scheint, beides fundamental gäubige Gruppen, die einer Aufklärung so immer ablehnend gegenüber standen.

LISA
Gast
LISA

Neues Heldentum ist der hypermoralische Supermensch. Was oft nicht unterschieden wird, ist Angriff und Abwehr. Für beides braucht es Kraft, Stärke und Mut. Wehrhaft kann man nicht mit „alles wird gut“ sein, dafür braucht es das Erkennen der Gefahr und eine Strategie des sich Wehrens. Das muss nicht der Angriff sein, es kann auch der Boykott, das Verweigern, Entziehen, Sabotieren sein, auch Kampf.

Jürg Rückert
Gast
Jürg Rückert

Man muss es immer wiederholen: Es sind gerade die christlichen Kirchen, die wie Schnellkomposter das christliche Abendland in Dünger für andere umwandeln.
Schlimmer formuliert: Sie legen wie ein bestimmtes Retrovirus das Immunsystem des Abendlandes lahm.

LISA
Gast
LISA

Gibt es eigentlich ein Forum irgendwo, wo man nicht nur ein paar Meckereien ablassen kann, sondern ein paar länger dauernde Gedanken entwickeln und diskutieren kann? Das würde ich für unbedingt nötig halten, in dieser aufklärungsarmen Zeit. Genau das wäre Aufklärung in ihrem ureigenen Sinn und würde Leute dazu bringen, selber zu denken. Es braucht unbedingt Aufklärung und keinerlei Glauben mehr.

LISA
Gast
LISA

Es ist ja so, dass sich Menschrechtsfetischisten auf die Aufklärung gerade berufen und nicht mehr auf den Impetus, benutze deinen eigenen Verstand, da liegt das eigentliche Übel, das unbedingt aufgeklärt gehört. Es wird Emotion über Vernunft gesetzt und gerade mit Religion gearbeitet und nicht mit Ratio. Ratio wird wieder suspekt, Gefühl/ Rausch geht über alles, auch das hatten wir schon einmal.

Veronika
Gast
Veronika

Von vielen „moderaten“ Islamkritikern werden „liberale“ Muslime erwähnt. Zufällig habe ich „liberale“ muslimische Freundinnen. Sie tragen normalerweiser kein Kopftuch, genen 1x im Jahr in die Moschee und sind gegen die Masseneinwanderung von Afghanen. Aber: Keine meiner muslimischen Bekannten hat jemals eine Kirche oder Synagoge von innen gesehen! Sie haben kein Interesse an unserer Kultur!

LISA
Gast
LISA

Der Artikel auf PP „Merkel & Co: Keiner von uns hat Euch um dieses ideologische Experiment einer politischen Elite gebeten!“ erklärt einiges und nur auf diesem Niveau hat man eine Chance die richtigen und genug Leute zusammen zu bekommen, die eine Wende im derzeitigen Zeitgeist bewirken können jeder muss schauen, wer er in seinem Kreis ein offenes Ohr dafür hat, nicht nur dicht dabei macht.

LISA
Gast
LISA

Zunächst gilt es mit guten Argumenten nicht mit Geschrei, so viele deutsche Bürger von der Gefahr zu überzeugen und ein Gegengewicht zu den ideologischen „Staatsmedien“ zu bilden, aber es sind halt wirklich mächtige Player im Hintergrund, die die fest im Griff haben und nicht erst seit heute, deshalb wird es schwierig, weil sich vieles schon verfestigt hat. Dass Winkler was gesagt hat, macht Mut.

LISA
Gast
LISA

Wenn man das Video von Barbara Spectre auf youtube hört, weiterliest bei Dr. László Bogár und gestern hörte, dass Israel nun Hebräisch als einzige Landessprache anerkennt, kann man dem Buch wohl nur bedingt zustimmen, denn die Aufklärung ist von mehreren Seiten nun in Europa bedroht, nur wenn man das erkennt, kann man sie verteidigen. Sie wird schon lange ausgehöhlt vom alten Feind „Kapital“.

Miriam
Gast
Miriam

Historisch interessant sind die Parallelen zum Niedegang des pazifistischen Buddhismus in Vorderindien und in Indien, der Wiege des Buddhismus, selbst. Der Pazifismus war dem Ansturm moslemischer Invasoren nicht gewachsen; friedliche Reiche im Orient fielen, Indien selbst kehrte zum wehrhafteren Hinduismus zurück. Welchen Weg wird nun ein seiner Grenzen und Widerstandskraft beraubtes Europa nehmen

Bollo
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Bollo
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Das hört sich im Artikel gut an….aber meine Meinung ist :
Das Abendland ist geprägt durch Aufklärung,Liberalisierung ,Demokratie und Christentum.
Auf dieser Augenhöhe treten wir dem patriarchalischen,faschistischen und Menschen verachtenden Islam-Ideologie unter dem Deckmantel der Religion entgegen. Für den Islam ist hier nichts verhandelbar, die „christlichen Popen“ beugen sich,wir nicht.

Demokrat
Gast
Demokrat

Wir lebten in einer Art Paradies der Freiheit und Sicherheit und nahmen dies‘ als selbstverständlich hin, als unabänderlich. Dass man für und um Demokratie stets kämpfen muss, haben wir verlernt, vielleicht auch aus fatalistischer Resignation, dem Gefühl, nichts ändern zu können. Es ist höchste Zeit, sich zu besinnen und für unsere Kultur einzustehen. Jeder so, wie er kann…

Sabine
Gast
Sabine
Meine Artikelbewertung ist :
     

Möge das Abendland in allen Bereichen Siegreich sein! nur dieser Siegbringt FRIEDEN

Mona Lisa
Gast
Mona Lisa

Also ehrlich, über das Schlusswort könnt ich mich grad wieder mal Stundenlang aufregen !
Was soll’n das werden ?
Für was braucht die Welt ein solches Buch, wenn am Ende steht : Ihr könnt nicht siegen, aber ihr könnt vielleicht und wenigstens auch nicht verlieren. ?
„Nicht siegen, aber auch nicht verlieren“ bedeutet nichts anderes als ausgewogenes Multikulti in seiner schönsten Form!

Wicki
Gast
Wicki
Meine Artikelbewertung ist :
     

Endlich findet man nicht nur Beleuchtung und Erklärung der derzeitigen Deutschen Notlage, sondern auch Gedanken zu Lösungen derselben.
Denn es gilt zu motivieren und das können nur Lösungen sein.
Ich werde mich dem Islam weder zuwenden noch diese Ideologie annähernd anwenden. Ich werde weiter in meinem Christl. Lebensstil leben und selbiges verbreiten.
Für mich müssen Linke und Grüne weg

Mona Lisa
Gast
Mona Lisa

„… nicht mehr siegen kann“ ? – und dann auch noch als Quintessenz im Schlusswort ?
Das ist aber eine völlig kontraproduktive Suggestion !
Wer nicht mehr siegen kann, der wird auch nicht mehr kämpfen !
Ich sage : WIR KÖNNEN SIEGEN und WIR WERDEN SIEGEN !!!

altermann
Gast
altermann

Einer der besten Artikel, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Steht die Fähigkeit, analytisch zu denken, bei uns unter Strafe?

Wolff Wieland
Gast
Wolff Wieland

Keine Regierung in Europa hat soviel Angst vor der eigenen Bevölkerung als die Bundesrepublik! Während sich große Teile der angeblichen Flüchtlinge fast schon schamlos bewaffnen, kaspern unsere „Volksbeglücker“ von Gewaltlosigkeit!In Tschechien werden die älteren Schüler im Unterricht an den Waffen ausgebildet! Das ist reales Denken!

maru
Gast
maru

„[..] Aufbau von Entschlossenheit, dem Feind der Liberalität und Demokratie mit der gebotenen Unbedingtheit und Härte entgegenzutreten.“

Diesen unbedingten WIDERSTANDS – und KAMPFGEIST sehe ich aber nicht in Dtschld. Im Ernstfall knicken die Leute lustvoll ein (z.B. GEZ)..
Den meisten fehlt der reine Selbstbehauptungswille und die Entschiedenheit, ein Hier-stehe-ich-ich-kann-nicht-anders.

Donatien
Gast
Donatien
Meine Artikelbewertung ist :
     

Man kann nur erhoffen dass es nicht dazu kommt. Wir müssen gemeinsam entscheiden wollen was uns als Nation wichtig ist

Theodor Stahlberg
Gast
Theodor Stahlberg

Es gibt keine objektive Evaluation der Frage, ob man noch siegen kann oder nicht. Es geht immer um den Preis, den man für die Freiheit zu zahlen bereit ist. Um die Entscheidung, welch ein Leben WIR SELBST als lebenswert erachten. Erst dann, wenn unsere Sprache, Kultur, Heimat, Tradition, Sitten, Bräuche, SÄKULARITÄT als unverzichtbar erkannt sind, kann es einen effektiven Abwehrkampf geben !!!

Sarmat
Gast
Sarmat
Meine Artikelbewertung ist :
     

Maaslose Dekadenz richtet sich immer gegen die Protagonisten selbst.
Vereinfacht: Wenn es dem Esel zu wohl geht, geht er aufs Eis.