Der deutsche Kapitän des Rettungsschiffs „Lifeline“,  Claus-Peter Reisch, kommt am Montag auf Malta vor Gericht. Ihm werden Verfehlungen im Zusammenhang mit der Registrierung des Schiffes vorgeworfen.

Das kann aber erst der Anfang einer juristischen Aufarbeitung der Menschenschlepperei im Mittelmeer, an der sich selbst einige NGOs  beteiligen, sein!

Der maltesische Ministerpräsidenten Joseph Muscat erhebt den schweren Vorwurf, dass die „Lifeline“ den Transponder zur Ortung des Schiffes abgeschaltet und die Anweisungen der italienischen Behörden missachtet hätte. Auch habe man sich geweigert, die Flüchtlinge an die libysche Küstenwache zu übergeben, wie das vom internationalen See- und Rettungsrecht her hätte geschehen müssen.