(David Berger) Im Asylstreit wartete der umstrittene Tagesschau-Faktenfinder mit einer ganz besonderen These auf: Eine „Grenzöffnung“ durch Merkel im Jahr 2015 habe es nie gegeben, denn der Begriff sei grundsätzlich falsch. Er stehe für eine Verschwörungstheorie, die Merkelkritiker und AfDler verbreiteten. 

Die Behauptung wird von vielen Medien ebenso undifferenziert und kritiklos weiterverbreitet wie die von einem Satiremagazin stammende Fakenachricht von der Aufkündigung der Koalition durch die CSU oder jene von der zurückgegangenen Kriminalität in Deutschland.

„Dora zwitschtert“ hat nun genauer nachgeforscht und stellt fest, dass die Tagesschau genau diesen angeblich von „Rechten“ erfundenen Begriff der „Grenzöffnung“ von Anfang an immer wieder gebraucht hat:

In der ARD Monitor Ausgabe vom 03.09.2015 forderte Journalist Georg Restle sogar die Grenzöffnung. Zudem wurden Wissenschaftler zitiert, die nicht daran glaubten, dass viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen.

Und noch bezeichnender: dass man dort jetzt versucht, Artikel, die genau dies nachweisen, nachträglich zu löschen.

Der bekannte Publizist Dushan Wegner hat dazu G. Orwells“1984″ zitiert: „Every record has been destroyed or falsified, every book rewritten, every picture has been repainted, every statue and street building has been renamed, every date has been altered. […] Nothing exists except an endless present in which the Party is always right.“

Genau dieses Motto sowie „Wir machen uns die Welt, wie sie Merkel gefällt“ scheint beim Staatsfunk selbst noch am Ende dieser Kanzlerschaft das wichtigste Leitmotiv zu sein. Und der Tagesschau-Faktenfinder erweist sich in diesem Zusammenhang als ein FaktenERfinder?

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