Zu einem Vortrag am Dienstag, den 12. Juni 2018 um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr )im Ludwig-Erhard-Raum, Gaffelhaus, Dorotheenstraße 65, 10117 Berlin (Nähe S- und U-Bhf Friedrichstraße) lädt das Forum Mittelstand ein. 

Referent ist der liberale Publizist und Unternehmensberater Dr. phil. Michael von Prollius, dessen Promotion über das Wirtschaftssystem der Nationalsozialisten als ein wirtschaftshistorisches Standardwerk zur NS-Diktatur gilt.

Das Betrachten der staatlichen Steuerung ökonomischer Prozesse (ab welchen Zeitpunkt kann davon gesprochen werden?) in einem totalitären Regime hilft die Sinne zu schärfen für die Gefahren für Freiheit und Unternehmergeist in einer westlichen Demokratie, wie wir sie derzeit haben.

In diesem Sinne wollen wir an diesem Abend in Colloquiums-Atmosphäre nach dem Vortrag über die historischen und ökonomischen Zusammenhänge uns austauschen und diskutieren.

Eine Anmeldung ist nicht unbedingt erforderlich, wird aber der besseren Planung wegen erbeten: E-mail

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27 Kommentare

  1. Der Nationalsozialismus war eine nationale Enteignung. Viele Großkonzerne wurden dadurch reich. Immer noch ist der Irrglaube verbreitet, das der Kapitalismus und der Sozialismus/Kommunismus Gegensetze sind. Die sozialistischen/kommunistischen Handlanger sind entweder selbst die Kapitalisten oder sie werden großzügig von den internationalen Banken unterstützt.

    • Sozialismus ist gesteuerte Marktwirtschaft bzw. Planwirtschaft ohne Wahlfreiheit. Der Staat bestimmt, Welches Produkt produziert wird und was der Kunde kaufen soll. In diesem Punkt sind Sozialismus und Nationalsozialismus absolut gleich. Kapital ist dafür zwar zwingend, aber mit Kapitalismus im Sinne von Angebot und Nachfrage einer echten, also freien Marktwirtschaft, hat das nichts zu tun.

  2. Gibt es irgendwelche Infos zu dem Veranstalter „Forum Mittelstand“? Denn um das große, angesehene „Bundesforum Mittelstand“ handelt es sich hier ja wohl nicht, oder? Oder ist das etwa irgendein CDU-Ableger?

  3. Eines der Ziele der Nationalsozialisten war das „Brechen der j. Zinsherrschaft“. Ihr Konzept einer „nationalsozialistischen Wirtschaft“, wie immer die auch aussehen sollte, negierte demnach den Verleih von Investitionsmitteln gegen Zinsgewinne. Ein Grundprinzip des Kapitalismus heutiger Prägung. Frage beantwortet.

    • Nein!
      Vor allem, weil die Nazis die Unternehmen zwar nicht verstaatlichten, sondern ihnen sehr hohe Steuern auferlegten!

  4. Die Nazis haben die Privatunternehmen privat gelassen,aber politisch + ökonomisch kontrolliert.Und wer polit. geächtet war,da wurde auch in Einzelfällen enteignet.Diese Politik war bis zum Krieg erfolgreich,ob aber ohne den Krieg -bei großer Verschuldung + Finanztricks- der Erfolg stetig geworden wäre, ist die Frage.Wenn eine Sättigung erreicht ist,wie soll es dann weitergehen??!

      • Ein Staat ohne dieses uns bekannte Währungssystem kann faktisch nicht pleite gehen.
        In sechs Jahren wurde allerhand erreicht. Man bedenke das Neue, Unbekannte.
        Mein Onkel Jg. 1920 konnte 1934 in eine weiterführende Schule, obwohl bettelarm. Mein Vater, fünf Jahre älter, hat nach der Volksschule ein Handwerk erlernt. Aber das übersteigt die Vorstellungskraft der heutigen Wohlstands-Degenerierten.

      • Unsinn.
        Es hätte keine Krieg gebraucht, um das Reich an die Wand zu fahren.
        Über Jahre keinerlei Realeinkommenszuwachs.
        Lohnstopp.

  5. Kapitalismus = Freie Marktwirtschaft. Unter diesem Gesichtspunkt waren die Nazis natürlich nicht kapitalismusfreundlich. Wenn die gesamte Produktion im Land vom Staat de facto diktiert wird, um ein politisches (Kriegs)Ziel zu erreichen, kann man nicht von freier Marktwirtschaft sprechen. Hitler hat zwar die Wirtschaftseliten nicht enteignet, aber in sein System eingebunden und gesteuert.

  6. Ich finde es ehrlich gesagt ziemlich ätzend, sich auf welche Art auch immer, mit dieser dämlichen Nazikacke beschäftigen zu müssen. Die Nazis waren Faschisten, Rassisten,Internationalisten und Antikapitalisten. Den Kapitalismus hat ohnehin kaum jemand verstanden. Er setzt z.B. ordnungspolitische Rahmenbedingungen voraus und funktioniert nicht global. Kapitalismus ist Freiheit.

  7. In den ersten Jahren der Bewegung nicht.Mit der Popularität der NSDAP wurden auch deren Ziele wie die Erweiterung der Märkte im Osten und die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (Rüstung) und Andere für die Industrie interessant.Ab den Zeitpunkt wurden Wahlkämpfe und Veranstaltungen der Partei von bestimmten Industriezweigen unterstützt.

  8. Auf jeden Fall waren die super u. stramm S O Z I A L I S T I S C H , nicht wahr #Scharia Partei Deutschland, #Frau Kipping,#Herr Riexinger ??….

  9. Kapitalisten und Industrielle hatten dem Führer, der von Wirtschaft keine Ahnung gehabt haben soll, für dessen Ziele bedingungslos Gefolgschaft zu leisten und viele taten das sicherlich auch gerne. Ínwieweit das mit dem Sozialismus im Namen der N“S“DAP vereinbar war, weiß ich nicht, aber mit Sicherheit ging es Hitler samt Partei- und Volksgenossen primär um Rassen- und nicht um Klassenkampf.

  10. Im faschistischen Wirtschaftssystem gibt es nur auf dem Papier eine freie Wirtschaft. Unternehmen sind zwar in Privatbesitz, aber der Staat sagt, was, wieviel und zu welchem Preis produziert werden soll. Im Grunde wie heute z.B. in der Energiewirtschaft.

  11. >>War das nationalsozialistische Regime kapitalismusfreundlich?<< Nein!

    Hitler verstand das Geldsystem. Zu der Zeit lautete das Motto: Die Wirtschaft hat den Menschen zu dienen! Heute ist es umgekehrt!

    • Keiner versteht das Geldsystem, auch ER nicht. Die Frauen der Herren über das damalige Geldsystem himmelten diesen Kretin an, sie waren es, die IHM den Weg zur macht bahnten. Auch seinerzeit dienten die Menschen allein dem System, nur keine Angst. Geändert hat sich nichts, aber auch gar nichts.

      • Ach jetzt waren die Frauen an allem Schuld?
        Die Frauenverachtung einiger Mitforisten ist unglaublich!

      • Ja, DAS ist wirklich unglaublich, so ein infantiles Zeug hab‘ ich selten gelesen.
        Scheint sehr praktisch zu sein, einen allround-Schuldigen für alle Fälle im petto zu haben. Findet sich sonst niemand, war’s eben die Alte.
        Und da wundern die sich, dass es Frauen gibt, die den Spieß um genau 180° umdrehen wollen. Die haben halt gut aufgepasst und von den Besten ihres Faches gelernt.

    • Aber Geld haben sie gerne genommen. Und Fremdarbeiter waren besonders günstige Arbeitssklaven für die BASF.Und wer finanzierte der NSDAP ihren Wahlkampf?
      Sicher nicht der liebe Gott. Denn ohne Moos war bei Hitler auch nichts los!

  12. Die Nationalsozialisten waren im Kern eine sozialdemokratische Variante im linken Spektrum. Etatistisch ausgerichtet mit explosionsartig wachsenden Parteiunterorganisationen und parteinahen NGOs, Anti-Wirtschaftsrethorik und Massnahmen, durch und durch parasitär ausgerichtet. Sozis auf Speed.

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