Nach Veröffentlichung der neuen Sendung von SchrangTV brach vorgestern ein Ansturm los, der alle vollkommen überrascht hat. Innerhalb weniger Stunden hatten bereits mehrere 10 Tausend Menschen das Video angeschaut, daraufhin schoss es auf Platz drei der Youtube-Trends aller Videos.

Thema: Mit der DSGVO, die ab 25.05.2018 gilt, wird klammheimlich zum finalen Schlag gegen die freien Medien ausgeholt. Grund dafür ist, dass ab diesem Tag jede digitale Anfertigung eines Fotos, auf welchem Personen erkennbar abgebildet sind, als Datenerhebung eingestuft wird.

Personenbezogene Fotos dürfen künftig nur noch von der sogenannten institutionalisierten Presse, sowie den für sie arbeitenden Journalisten und Unternehmen angefertigt und gespeichert werden.

Mit anderen Worten: wer Bilder digital veröffentlicht, auf welchen Personen abgebildet sind, muss ab dem 25. Mai 2018, wenn er nicht der Presse zuzuordnen ist, von jeder Person auf dem Bild die Zustimmung für die Veröffentlichung einholen.

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22 Kommentare

  1. Da bin ich mal gespannt, wie es uns als Künstlern & Designern geht …
    aber wir können ja die Gesichter artifiziell manipulieren, verzerren & Fratzen draus machen,
    oder sie einfach unkenntlich verpixeln dank Photoshop …

    Zeit wird es, Licht ins Dunkel der medialen babylonischen Datenverwirrung zu bringen. 😉

  2. 4) Für Europa ist eine Zukunft vorgesehen, in der man sowas wie (freie) Medien nicht mehr braucht. Es werden Lastkamele über die Straßen ziehen, die orientalische Handelszentren beliefern, kopfbedeckte Frauen über die Straßen huschen, und im Hintergrund ruft der Imam zum Gebet. Wozu da noch (freie) Medien? Es reicht der Koran, den man auswendig lernen muß.

  3. 2) Fordern Sie von ihrem Finanzamt Auskunft über all Ihre gespeicherten Daten und falls Sie diese nicht erhalten, fordern Sie deren Löschung.
    Ändern Sie aus Gründen der Anonymisierung Ihre Hausnummer und ersetzen die ersten drei Ziffern Ihrer IBAN für Abbuchungen durch 999.

  4. 1) Hier ein paar kreative Tips, um die „Datenschutz“-Wächter zu beschäftigen:

    Leiten sie jede Wahlwerbung in ihrem Briefkasten an ihren Datenschutzbeauftragten weiter und äußern Sie den Verdacht, hier wurde Ihre private Adresse missbräuchlich weitergegeben, um Wahlen zu beeinflussen.

  5. Aufgrund des immer weiter um sich greifenden Wahnsinns zwecks Kontrolle, Überwachung und Abmahnungen werde ich demnächst privat an meinen Geräten zur Sicherheit noch etwas draufsetzen.
    Nicht das sich PP beim Betrachten meiner Daten demnächst wundert. ^^
    Dabei laufe ich bereits seit Jahren sehr „sparsam“ und abgesichert durch`s Net.

  6. Und unbemerkt bleibt der schäbige Trick der Berliner Nichtsnutze:

    Man kann EU-Verordnungen erfüllen, aber auch übererfüllen (darüber hinausgehen). Berlin greift meist zu Variante Zwei.

    Das ist auch hier passiert. Ich will die EU nicht verteidigen, aber DIESER Mist wuchs in Berlin.

    Mehr: sciencefiles.org/2018/05/21/uberwachungsstaat-wie-in-deutschland-eu-direktiven-erweitert-werden/

    • Viele der EU-Entscheidungen kamen aus den Köpfen deutscher Politiker und dort wo sie ihren Willen nicht ganz durchsetzen konnten haben sie für D zumeist dann noch ein parr Schippen drauf gelegt, öffentlich aber behauptet das sei so von der EU vorgeschreiben worden und dagegen könne „man“ eben nix machen.
      Verlogene Saubande seit Jahren.

  7. Was veröffentlicht ist, kann nicht gelöscht werden, denn irgendwer kann es gespeichert haben, und es dann sonstwem weitergeben. Das geforderte Löschen ist technisch nicht umsetzbar.

    Tatsächlich wird jeder mit wirtschaftlicher Vernichtung bedroht. Und ein Weg, sich wegzuducken, ist die großen Anbieter zu benutzen und Juristen zu bezahlen.
    Ein anderer Weg ist, nichts mehr zu verlieren zu haben.

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