Ein Gastbeitrag von Dr. Matthias H. Rauert

Heute ist Pfingsten, das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes, gefolgt vom Kirchenfest Trinitatis, das am ersten Sonntag nach Pfingsten gefeiert wird. Grund für mich, auf die Stimme „meiner“ Kirche, der Evangelisch-lutherischen Kirche von Deutschland, zu schauen.

Was macht meine Facebook-„Freundin“ Annette Behncken, die bekannte Radiopastorin? Ich kann ihr pastorales Wirken nur über ihr Facebook-Profil mitverfolgen. Leider Fehlanzeige. Laut einem von einem ihrer Bekannten angehefteten „Unterwegs“-Post ist Pastorin Behncken in der islamischen Republik Indonesien.

Nun, auch dort gibt es Christen, die angesichts anhaltender, scharfer Verfolgung durch die muslimische Mehrheit Unterstützung und Trost gebrauchen können. Auch die weitere Timeline der sozial engagierten Pastorin gibt nichts her, was auf Pfingsten schließen lassen könnte. Ein Post von Dunja Hayali vom 16. Mai,

„Feuer mit Feuer bekämpfen? Wer im Bundestag von „alimentierten Messermännern“, von „Kopftuchmädchen“ und „Taugenichtsen“ spricht, tut das, nicht um Klartext zu reden oder die Dinge „endlich“ beim Namen zu nennen, sondern um zu provozieren …“

Was sagt Google? Die amerikanische Suchmaschine fördert Erstaunliches zu Tage. Ende April 2015 hat Frau Behncken einen Online-Artikel einer Amtskollegin aus München geteilt.

Ein netter junger Mann lächelt aus dem Bildschirm. Aber nein, es ist Pfarrerin Sandra Zeidler, stellv. Rundfunkbeauftragte der ELKB , lesbisch, in Lebensgemeinschaft mit einer Freundin.

Von der jungen Radioevangelistin sollte man eine erbauliche, echt christliche Botschaft erwarten. „Wer glaubt ist ein Flüchtling“, ist ihr Beitrag betitelt. Schon, denn Christen haben „keine bleibende Stadt“ auf Erden, heißt es im Neuen Testament, Hebr. 13,14.

Aber ich werde enttäuscht. Denn was dann folgt, ist ein Lehrstück dreister Islamisierung, wie es seinesgleichen sucht. Da wird dem deutschen Kirchenschaf eine Jammergeschichte vom armen kleinen Ahmad Milad Karimi aufgetischt, der mit 13 Jahren mit seiner Familie aus Kabul geflüchtet ist. Inzwischen ist Herr Karimi Professor in Münster und erzählt, dass die islamische Zeitrechnung mit einer Flucht beginnt, mit der Flucht des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina.

Nun unternimmt Frau Zeidler einen Spagat über Raum und Zeit, über die Schranken von Religion und Kultur und wirft alle kanonischen Lehren wie das Nicäno-Konstantinopolitanum, in dem erstmals die Dreifaltigkeitslehre als verbindliches Glaubensbekenntnis formuliert wurde (381 n. Christus) oder das spätere „Quicumque“, das Athanasische Glaubensbekenntnis sowie das Apostolicum, das jeder Konfirmand auswendig kennen muss, über Bord, um den „Flüchtling“ Jesus, getreu der Lehre des Quran, zum Vorboten des Propheten Mohammed und damit eine vermeintliche Ökumene der trinitarischen Christenreligion mit dem monotheistischen Islam zu erzwingen.

Zitieren wir zunächst ihre Inspirationsquelle, den frommen Muslim Karimi, der mit der Propagandafloskel des „heimatlosen Flüchtlings“ theologisch eingeführt wird:

„Das arabische Wort ,Hidschraʻ bedeute so viel wie ‚eine Bindung durchtrennenʻ. Mohammed breche mit dem Alten, mit den Machtverhältnissen in Mekka, mit Kulten und Regeln. So wird die Flucht für den afghanisch-deutschen Professor zu einem Bild für die Befreiung von alten Bindungen. Karimi sagt:

„Die Hidschra ist untrennbar mit der Erkenntnis verbunden, dass meine Heimat nicht hier oder dort ist, dass mich nicht meine Nationalität, meine Sprache, mein Stamm, ja meine Herkunft bestimmen. Beheimatet bin ich gerade in der Entbindung von allem, was mich scheinbar bindet.“

„Diese Sätze könnten genau so als Kommentar zum christlichen Erzählschatz formuliert werden“, kommentiert die „Theologin“ Frau Zeidler, die offenbar nicht den geringsten Schimmer hat, was der Islam und sein unwandelbares Programm sind.

„Da ist die Flucht der Heiligen Familie. Jesus war kaum geboren, da entscheidet der Diktator Herodes, alle Kinder unter zwei Jahren töten zu lassen. Ein furchtbares Pogrom beginnt. Joseph, Maria und das Baby fliehen nach Ägypten.“

Den Rest der Antifa- „Erbauungspredigt“ kann man sich hier schenken, denn seit dem Sommer 2015 sehen und fühlen wir, besonders die Frauen, Kinder und Ältere, was jeden Tag in Deutschland abgeht, wer die neuen Herren sind und wer inzwischen vor wem flüchten muss.

Der ganze Artikel ist eine dreiste Verdrehung der Frohen Botschaft im Sinne des Islam-Appeasement, geschrieben im Vorfeld der islamischen Invasion, die am 31. August 2015 mit Merkels berühmt-berüchtigten Spruch: „Wir schaffen das“ auf ihrer Sommerpressekonferenz in Berlin einsetzte, Merkels Einladung an die Syrer, Afghanen und die gesamte „Dritte Welt“, der als logische Konsequenz die so genannte „Grenzöffnung“ (als wäre die Grenzen im Schengen-Raum vorher „geschlossen“ gewesen!) auf dem Fuße folgte.

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