Die Medien schlugen Arlarm: Im Prenzlauer Berg kam es zu einem antisemitischen Angriff. Dort, im Epizentrum der linksgrünen Wohlfühlblase, wurde ein junger israelischer Mann attackiert: offenbar nur deshalb, weil er eine Kippa trug.

Und so kam es, wie es nach solch einem unschönen Vorfall kommen musste: Die bundesdeutschen Medien drehten durch. Vom lokalen Tagesblättchen bis zur überregionalen Bürgerspresse taten sie, als könnten sie’s nicht fassen. Dabei wurden sie nicht müde zu lamentieren, dass Antisemitismus keinen Platz in Deutschland hätte: Das ist natürlich ausgemachter Blödsinn.

Denn wer kurz zuvor noch für Open Borders streitet, wer islamische Masseneinwanderer als „wertvoller als Gold“ empfindet und den Islam als ganz besonders zu Deutschland gehörig lobt, der muss in der Konsequenz auch Antisemitismus als Bestandteil Deutschlands begrüßen. Doch logische Konsequenz steht bei den bigotten Schmierlappen bundesdeutscher Meinungsmache nicht sonderlich hoch im Kurs. Und so erleben wir aktuell, frei nach dem Motto „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern„, eine aufsehenerregende Anzahl kunstvoll verklausulierter 180 Grad-Wenden.

Ergänzt wird diese fragwürdige Darbietung durch eine sich nun professionell betroffen gebende Politik, die faktisch weiterhin kein Problem damit hat, reaktionärste moslemische Kreise mit Unsummen öffentlicher Gelder zu alimentieren. Deshalb berichtet uns der aktuelle Übergriff im betulichen Prenzlauer Berg nun nicht nur etwas über wachsenden Antisemitismus in moslemischen Milieus Deutschlands, sondern auch über grassierende Bigotterie linksgrüner Kreise, die zu mehr als lediglich temporären Lippenbekenntnissen schon rein ideologiebedingt nicht in der Lage sind. Und es schließt sich im Umkehrschluss der Kreis zum Ort des Geschehens. Denn deutschlandweit steht der Bezirk Prenzlauer Berg exemplarisch für eine soziale Melange zwischen Bionade-Biedermeier und linksgrünem Akademiker- Spießertum. Hier, so dachte man, wäre die Welt noch in Ordnung. Man müsste nur genau genug wegschauen. Doch genau das wurde dem Berliner Wohlfühlbezirk mit der wohl höchsten Journalistendichte in der Bewohnerschaft nun zum Verhängnis.

Man schaute weg, als ein großer Teil der Gastronomie und des Einzelhandels im bei Touristen noch immer sehr beliebten Zentrum des Bezirks von Moslems übernommen wurde. Das dort bevorzugt türkisch oder arabisch gesprochen und teilweise mit reaktionär-moslemischem Kopftuch bedient wird, empfand man als „bunte Bereicherung„. Hierzu erübrigt es sich nun vermutlich zu erwähnen, dass in all diesen Unternehmen fast nie Deutsche angestellt werden. Es horchte niemand auf, als ein eigentlich recht beliebtes Kaffee an der zentralsten Ecke des Bezirkes, an der Schönhauser /Ecke Danziger – unter, wie man in ansässigen Unternehmerkreisen munkelt „dubiosen Umständen“ – schließen musste und dort wenig später ein riesiger „Halal„-Fast-Food-Laden, also einer für moslemisch „zulässige“ Speisen, eröffnete.

Foto: pip, Schönhauser Ecke Danziger

Dabei schien die Eröffnung der Halal-Bude wie ein Signal zum moslemischen Aufbruch zu fungieren. Die Kopftuchdichte im zuvor linskakademischen Bezirk erhöhte sich seitdem spürbar. Ergänzt wird die gefühlte Landnahme im sich in Laufweite befindlichen Mauerpark. Das Terrain rund um den „Regenbogenspielplatz„, das einst zum freizügigen Sonnenbaden einlud ist nun – an manchen Tagen vollends – von moslemischen Sippen als Areal für außerhäusliches Grillvergnügen okkupiert.

Foto: pip, Mauerpark-Publikum

Vollverschleierung gehört dabei, auch an warmen Sommertagen, zum guten Ton. Deutschsein hingegen weniger. Und, wenn schon deutsch, dann doch am allerwenigsten Bio-Akademiker-links-grün. Denn wie selbstverständlich war es genau dieses Klientel, dass sich als erstes rar machte. Das plötzlich seine große Vorliebe dafür entdeckte, jede freie Minute außerhalb der Stadt zu verbringen. im Grünen. Oder anders formuliert: Möglichst fern derer, die man ja eigentlich gar nicht wahrzunehmen vorgibt.

Foto: pip, leicht bekleidet Sonnen auf der Wiese war einmal

Gelebte Bigotterie. Die Stadtflucht hat begonnen. Derweil geht der Trend vom Prenzlauer Berg eher so in Richtung Neukölln. Und, vor diesem Hintergrund ist eigentlich nur verwunderlich, dass es nicht schon sehr viel früher zu einem antisemitischen Übergriff im Bezirk kam. Sicher, hier und dort kriegten bereits ein paar Deutsche eines auf die Mütze. Aber da Einheimische hierzulande in der Opfer-Hierarchie ganz unten stehen, durfte der hiesige Qualitätsjournalismus warten, bis es einen Juden – oder wenigstens jemanden der dank Kippa einer hätte sein können – traf, um darüber schreiben zu müssen.

Ach, und, apropos Opfer-Hierarchie:

Foto: twitter screenshot

Aus der Zeit-Online erfahren wir, dass es auch eine Täter-Hierarchie gibt: Demnach kann „muslimischer Antisemitismus gerechtfertigter sein als der von christlich sozialisierten Europäern„. Und so kommt dann doch wieder alles ins Lot. Denn nun dürfen sowohl die (noch-) Bewohner des Prenzlauer Berg als auch die ihnen entsprechenden Presseleute der regierungsnahen Journaille weiterhin beruhigt wegschauen.

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Ingrid Jung
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Ingrid Jung
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Super julius cesar, daran habe ich noch gar nicht gedacht, nur zu ihr Bauern, Gülle aufs Feld, wenn es nichts mehr zu Fressen gibt werden wir das Pack vielleicht schneller los. Kein Geruchsmittel rein, es muss so richtig stinken.Diese Müllsackweiber sind eine Zumutung, ich kann sie nicht ertragen. Ich stelle mir immer vor wie es da drunter aussieht, bestimmt nicht sehr angenehm im Sommer.

JointVenture
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JointVenture

Und wieder sind die Minuszeichen-Idioten unterwegs.

Demokrat
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Demokrat

Aha. Die Minus-Maschine wurde wieder pünktlich angeschmissen. Spätschicht? Gibt Extralöhnung. 😉

JointVenture
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JointVenture

Es geht nicht nur um Antisemitismus sondern genausso um eine christophobe Religion, die alle „Ungläubigen“ verdammt. Es ist eine Wahnvorstellung unserer Regierung, zu glauben, mit dem Überschreiten der Grenzen werde auch die Kultur übenommen. Die „Software Islam“ ist seit Kindheit tief in den Gehirnen eingebrannt und wird uns noch lange beschäftigen.

julius Cesar
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julius Cesar

Halal gibt es in Deutschland nicht. Alle Äcker in Deutschland werden mit Schweinegülle gedüngt. Unser Getreide wächst auf Schweinemist.
Kein Brot und kein Brötchen ist HALAL!
Des Weiteren werden bestimmte Gemüsesorten auf mit Schweinegülle gedüngten Freilandfeldern angebaut (Kartoffeln, Spinat, Kohl).
Schweinegelatine enthalten zahlreiche Milchprodukte wie Joghurts, Süßspeisen bestimmte Käsesor

ceterum_censeo
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ceterum_censeo

(2) … wie sich das ausnimmt, schaue auf meine Schilderung unter der Rubrik ‚Der Kopftuchfaschismus‘ → philosophia-perennis.com/2018/04/22/kopftuch-zeichen-des-faschismus/

Und sh. z.B hier – einschl Kommentare!

-> amazon.de/Authentic-afghanischen-Schwarz-Afghanistan-Schleier/dp/B00LTEBKM8

ceterum_censeo
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ceterum_censeo

Mit Verlaub, die hier gezeigten ‚Burkas‘ sind doch noch ‚harmlos‘!

(1) Es gibt noch ‚härtere‘ Modelle, die bis auf einen kleinen Sehschlitz nichts offen lassen oder gleich mit einem Gitter vor der Gesichtspartie versehen sind. Dabei handelt es sich offenbar um ‚abaya afghan style‘, dergleichen wird u.a. bei arm-azon angeboten. (Allein die Kommentare dort sind köstlich!)

Wer wissen will, …

Jon Schnee
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Jon Schnee

Herr Berger ich bin oft beruflich in Berlin. Ich bin immer heilfroh diese Stadt wieder verlassen zu dürfen. Aber in Süddeutschland ist es nicht besser.Heilbronn bekommt mitten in der Stadt eine fette Moschee. Warten wir mal ab.

Tom
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Tom
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Berlin wird islamisch werden. Einzige Möglichkeit: Die AfD muss im Bundestag die Mehrheit bekommen und wir schieben diese kulturfremden Siedler einfach ab. Siehe auch Österreich. Jedes Privileg der linken Parteien für Muslime wird nach und nach abgeschafft.

Tinas Senf
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Tinas Senf
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Wie wird das Thema eigentlich von den links-grünen Kindern gesehen, die dem täglichen Wahnsinn in den Schulen nicht durch eine Flucht ins Wochenendhaus aus dem Weg gehen können? Sind die genauso begeistert von der kulturellen Bereicherung wie ihre schizophrenen Eltern?

AR Göhring
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AR Göhring
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„genau genug wegschauen“ – eine geniale Formulierung

eta
Gast
eta

Wenn Katja Kipping behauptet, 95 Prozent der antisemitischen Straftaten kämem von rechts und unterstellt, sie würden von Deutschen stammen, dann ist das eine glatte propagandistische Lüge. Viele Türken und Araber haben rechtsradikales Gedankengut und viele haben die deutsche Staatsbürgerschaft.

der Argonaut
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der Argonaut

In der Risa Hähnchenbraterei war früher eins meiner Lieblingscafes. Gibt mir jedesmal einen Stich, wenn ich daran vorbeigehe.

Ariel
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Die Turnschuhe passen aber nicht so ganz zu dieser anmutigen Kleidung. Auch die farblichen Nuancen. Erst beim zweiten Blick erschlossen sich mir die vielfältigen Farbspiele der Burka. Was für eine Kulturbereicherung. Früher ist mir das garnicht so bewußt gewesen. Danke liebes Rot-GrünInnInnen Berlin. Frei nach Wowereit „und das ist auch gut so“

eta
Gast
eta

Merkel:“Antisemitismus habe es aber leider auch schon vor der Ankunft der vielen Flüchtlinge in Deutschland gegeben“.Kein jüdischer Kindergarten,keine Schule,keine Synagoge könnten ohne Polizeischutz sein“Schon wieder von ihr perfide Propaganda. Wer hat denn die Anschläge 1970 ,1972 in München verübt? Und Araber und Türken konnten auch schon immer Hakenkreuze malen und Hetze auf Deutsch schmieren.

Uwe Brandt
Gast
Uwe Brandt

Im P.Berg gab es auch schon Attacken auf Schwule (u.a. wegen Kette mit Kreuz tragen in der Straßenbahn) und im Mauerpark wurde eine Joggerin Opfer eine Gewalttat. Die Zeiten von firedlicher, wenigstens Ko-Existenz sind auch hier VORBEI.

DerUntertan
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DerUntertan
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Messerscharfe, ungeschönte Lage- und Situationsbeschreibung – mitten ins Schwarze der Misere. Pech ist, dass es dem links-grünen Akademiker-Spießertum einfach noch zu gut geht; solange dieser Klientel nicht das Wasser/Messer am Hals steht, wird mit der altbekannten „Nach-mir-die-Sintflut-Mentalität“ ausgesessen und weggeduckt.

So schauts in Echt aus.
Gast
So schauts in Echt aus.

Freut euch mal nicht zu früh.

Gestern verkündete Frau Kipping bereits im TV, dass Antisemitismus zu 95% von Deutschen ausgeht.

Es geht nie darum was ist, sondern was draus gemacht wird.

Es ist doch völlig irre überhaupt anzunehmen, dass diejenigen die Antisemiten massenhaft importieren, das „Problem“ zu Ungunsten ihrer neuen Kinder lösen werden.
Es wird gegen RECHTS gehen, gegen UNS!

Stephan
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Stephan
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Das beobachte ich auch, schließlich wohne ich dort in der Nähe. Da auch die Qualität der feil gebotenen Speisen rapide abgenommen hat, ist es nur noch zum Kotzen.

Das Wahrheitsministerium
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Das Wahrheitsministerium

Heute wieder Montagsdemo in Hamburg!

eta
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eta

Merkel:„Wir haben jetzt auch neue Phänomene, indem wir Flüchtlinge haben oder Menschen arabischen Ursprungs,die wieder eine andere Form von Antisemitismus ins Land bringen“ Das ist wieder ihre typische perfide Propaganda. Seit wann ist das anderer Antisemitismus? Vor der Invasion mit“Flüchtlingen“ haben bereits Türken und Araber, die schon länger hier leben, antisemitische Anschläge verübt.Fakt!

Demokrat
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Demokrat

Nu werden eben mal die open borders communities der Linksgrünen islamgentrifiziert. Es wächst zusammen, was judenfeindlich zusammengehört. Da ist schonmal ne Basis für gelingende Kommunikation gegeben: Israel“kritik“. Demnächst nur noch in Burka, liebe Linksgrün_*Innen, kultursensibel wie ihr seid. Schöne neue Welt…