FDP: Was ist mit unserem Partei-Nachwuchs los?

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Bildquelle: Screenshot PP/ Youtube

Ein Interview mit Ramin Peymani, Autor und Publizist. Von A.R. Göhring

Seit einigen Jahren, besonders seit Beginn der Einwanderungskrise 2015, wundern sich viele konservative Bürger, aber auch Bildungsforscher über die zeitgeistliche Konformität und den Mangel an Kritikfähigkeit der sogenannten „Millenials“, also der jungen Europäer, die um das Jahr 2000 herum geboren wurden. Als möglichen Grund für solche kognitiven Defizite haben Wissenschaftler wie der Frankfurter Professor Hans Peter Klein typisch grün-rote Bildungsexperimente wie „Kompetenzorientierung“ identifizieren können.

Allein durch schlechte Bildung wird man aber noch nicht zwingend konformistisch und glaubt alles, was versagende Massenmedien, Merkel und der Sozialkundelehrer sagen. Daher fragen wir von Philosophia perennis einen Mann von der „Front“, den hessischen JuLi-Landesgeschäftsführer Ramin Peymani.

Ramin Peymani ist als Christ im Iran geboren und vor Jahrzehnten vor dem schiitisch-islamischen Regime nach Deutschland geflohen. Seine Familie väterlicherseits genoß als Angehörige der Bahai’i-Religion Minderheitenschutz unter Schah Pahlewi.

Peymani ist Wirtschaftsinformatiker und arbeitete für die Citibank, Goldman Sachs und den Deutschen Fußball-Bund. Er engagiert sich als ehrenamtlicher Kommunalpolitiker für die FDP im Kreistag des Main-Taunus-Kreises.

Der Autor mehrerer Bücher betreibt den zeitgeistkritischen Blog „Liberale Warte“, auf dem er unter anderem die polit-mediale Etablierung einer deutschen „Einheitsmeinung“ kritisiert.

Herr Peymani, Sie sind aus Persien nach Deutschland geflüchtet. Was hat Sie am Ayatollah-Regime besonders abgestoßen?

Ich hatte das große Glück, dass mein Vater aufgrund seiner Verbindungen zum Schah von Persien sehr früh erkennen konnte, welches Unheil sich im Iran zusammenbraute. Schon vor dem Umsturz brachte unsere Mutter uns Kinder daher außer Landes, während mein Vater im Land blieb, um gemeinsam mit anderen zu verhindern, dass es an die Islamisten fallen würde.

Natürlich war dies ein aussichtsloser Kampf, und so floh mein Vater Anfang 1979, um sein Leben zu retten – und nicht etwa wie viele heutige „Flüchtlinge“ in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Er flüchtete zu Fuß über Hunderte von Kilometern nach Pakistan, immer die Schergen Ayatollah Khomeinis im Nacken.

Ich bin meinen Eltern sehr dankbar dafür, dass sie mir ein Leben im Islam erspart haben. Doch der Preis war hoch: Zweimal musste meine Familie alles zurücklassen und bei Null wieder anfangen.

Meine Mutter war nämlich als junges Mädchen kurz vor dem Mauerbau mit ihren Eltern und Geschwistern bereits aus der damaligen DDR in den Westen geflohen.

Im holsteinischen Neumünster stellt die dortige FDP eine Türkin als Kandidatin für die Kommunalwahlen auf, die auf Wahlplakaten mit einem sunnitischen Kopftuch teilvermummt abgebildet ist, mutmaßlich, um nicht integrierte, aber wahlberechtigte Mohammedaner als Wähler zu gewinnen. Nach einem Schittsturm auf Twitter (etc.) verteidigten die Jungen Liberalen die Kandidatin geschlossen. Sind Sie einverstanden?

Tatsächlich handelt es sich sogar um einen Hidschab, der weitaus kritischer zu sehen ist als ein Kopftuch. Ich bin der Auffassung, dass es – anders als von den Unterstützern ins Feld geführt – keinesfalls Ausdruck von Freiheit und Selbstbestimmtheit ist, wenn eine Muslima damit zur Wahl antritt.

Würde sie den freiheitlichen Gedanken in den Vordergrund stellen wollen, wäre es gerade ihr Anliegen, sich ohne die entsprechenden Symbole des Islam zu zeigen, die Frauen eine untergeordnete Rolle zuweisen, wie es Nikab, Hidschab und Burka tun. Keine Frau, die für eine säkulare Gesellschaftsordnung eintritt, verhüllt sich freiwillig.

https://twitter.com/ketzer_fm/status/977962057839542272

Es ist bestürzend, dass diejenigen, die sich aus Naivität oder Unkenntnis hinter das Wahlplakat stellen, reflexartig etwas verteidigen, das dem liberalen Gedanken zutiefst widerspricht.

Man sollte seitens der deutschen Mehrheitsgesellschaft auch endlich einmal zur Kenntnis nehmen, dass jene, die am eindringlichsten warnen, diejenigen sind, die den Islam „von innen“ kennen – und nicht nur aus dem „heute-journal“ und der „Tagesschau“.

Im Vorgespräch meinten Sie, was früher einmal der Kommunismus war, sei heute der Islam. Er übe eine unfassbare Anziehungskraft auf junge Menschen aus. Mummenschanz der Frauen, Terror, Antisemitismus, Hass auf Ungläubige, straffe soziale und sexuelle Kontrolle, Zwangsheirat, Mädchenbeschneidung und so weiter und so fort. Was soll denn daran attraktiv sein?

Wer den Kommunismus in seiner Jugend verherrlichte, berauschte sich an der Theorie und redete sich ein, der Sozialismus sei die gerechtere und damit die bessere Gesellschaftsform. Die Geschichte hat gezeigt, dass dies ein Irrglaube war.

Ähnlich reden sich junge Menschen heute ein, der Islam sei die vollkommenere Religion. Dazu übt die Exotik des Orients eine besondere Anziehungskraft aus. Doch viele sind nicht nur fasziniert von der Lehre des Islam, sondern halten sich darüber hinaus auch für moralisch erhaben, wenn sie diese verteidigen.

Der Unterschied in der Motivation ist also weniger die Überzeugung, eine bessere Welt zu erschaffen, wie im Falle der Alt-68er, die in ihrer Jugend dem Kommunismus anhingen, als vielmehr die Vorstellung, ein besserer Mensch zu sein, wenn man sich als Anwalt des Islam präsentiert.

Nicht nur der Islam, auch die Ideologie des Multikulturalismus, des angeblichen Antifaschismus und die Geringschätzung der europäischen Kultur, die sexistisch und rassistisch usw. sei, sind vor allem bei den Kindern der wohlhabenden oberen Mittelschicht und der Oberschicht sehr häufig anzutreffen, wenn nicht vorherrschend. Das war in den Nuller und Neunziger Jahren noch nicht derart ausgeprägt. Was ist hier passiert?

Dies ist einerseits das Ergebnis der links-grünen Dauerbeschallung, andererseits auch in den Lehrplänen angelegt. Dabei beginnt die Indoktrinierung bereits im Kindergarten. Man zieht systematisch links-grüne Konformisten heran, die in der Schule durch schlechte Noten abgestraft werden, wenn sie sich linken und grünen Dogmen widersetzen. Frühere Schülergenerationen hinterfragten ihre Lehrer und Eltern, Studenten die politisch Handelnden. Wo finden sie das heute noch?

Dass die junge Generation nicht mehr willens oder in der Lage ist, sich kritisch mit der vorherrschenden Meinung auseinanderzusetzen, ist schlimm genug. Noch schwerer wiegt, dass sie sich intolerant gegenüber konservativen Ansichten zeigt.

Letztlich sind dies aber nur die Symptome eines Grundübels: Wir sind als Gesellschaft nicht mehr diskursfähig und leiden an einer pathologischen Konsenssucht.

Es fehlt an einer gesunden Streitkultur. Diese wiederum bedingt die Bereitschaft, sich Wissen anzueignen und Standpunkte aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten.

Welche Hoffnungen kann man aber in eine Generation setzen, die die veröffentlichte Meinung der Journalisten für wahrer hält als die Realität und die Moral für gerechter als den Rechtsstaat?

Herr Peymani, wir danken für das Gespräch!

***

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Sandokan
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Sandokan
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Aus gut unterrichteten Kreisen hört man, dass neuerdings AfD-Mitglieder wie verrückt FDP-Plakate kleben – kreativer als die Liberalen hätte die AfD auch nicht für sich werben können! Schmiedet da der Lindner etwa schon wieder an einer neuen Koalition? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

r.v.d.m.
Gast
r.v.d.m.

Diese ganzen Drecks-Parteien, die das eigene
Volk verraten und verkaufen, man meint die
Hölle hat sich aufgetan !
Falls das Wort Rechenschaft noch ein wenig
Bedeutung hat, eines Tages müssen Sie daran
glauben, …. aber nur kurz !

Cloé
Gast
Cloé

epochtimes.de/politik/deutschland/neumuenster-ehemann-von-fdp-kandidatin-im-vorstand-der-von-ankara-gelenkten-ditib-moschee-a2390049.html?meistgelesen=1

Man sollte sich bei den jeweiligen Parteimitgliedern immer die dazu gehörende Familie ansehen. Insbesondere bei den Muslimen. Hier ist der Ehemann im DITIP-Vorstand.
Tja, Internet ist sch… Man informiert sich zu schnell.

Man kann nicht jedem helfen
Gast
Man kann nicht jedem helfen

Warum stört euch das?

Ich wünsche mir Kopftücher und Burkas auf JEDEM Wahlplakat der Altparteien 😉

Oder hat jemand Angst, dass die vielen mu(o)slimischen Wähler aus versehen doch nicht AFD wählen könnten?

Bravo FDP, weiter so!

O....
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O....

FDP?
Teppichhändler Niebel fällt mir da ein.
Oder Kubicki, der sich bei der Deutsch-Arabischen-Gesellschaft mit allerlei Islampropagandisten zusammen findet…
de.m.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Arabische_Gesellschaft

Dichter Tatenlos
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Dichter Tatenlos

FDP und Mohammed. Merkels CDU und internationaler Sozialismus. Merkwürdige Bündnisse gebiert diese Zeit. Mir graust vor allen Altparteien und deren neuen Bündnissen.

Dass die FDP nun eine neoliberale Frauenunterdrückung für sich entdeckt hat. In Dresden ließ der FDP-OB Hilbert drei IS-Busse aufstellen – das passt schon. Pfui FDP.

Jan Sammler
Gast
Jan Sammler

Die Altparteien schrecken vor nichts zurück:
pi-news.net/2015/05/bremen-fdp-spitzenkandidatin-huldigt-allah/

Die Spitzenkandidaten von SPD, CDU, FDP und Linkspartei sprach deswegen am Mittwoch in der Nasir-Moschee. Auf ihrem Rednerpult stand dabei: „
jungefreiheit.de/politik/deutschland/2015/wahlkampf-mit-allah/

Selma Palmer
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Selma Palmer
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Gut und treffend analysiert, Herr Peymani, meine Hochachtung! Und den Protagonisten der FDP sei das Nachrichtenarchiv von 1979 empfohlen, als es in D. noch keine Zensur gab: Dort kann man sehen, wie radikale Islamisten im Iran denjenigen Frauen das Kopftuch ins Gesicht nagelten, die es ihrer Ansicht nach nicht richtig trugen! Ich jedenfalls werde diese Bilder niemals vergessen, niemals!

Selma Palmer
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Selma Palmer
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„Klarer Kurs – Zukunft gestalten“
Liebe FDP, wenn ihr euch die Zukunft Deutschlands so vorstellt, solltet ihr schleunigst umfirmieren: FDP := „Frauen-Diskriminierungs-Partei“. Die drei Buchstaben könnt ihr behalten!
Theodor Heuss würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er sähe, wie seine Nachfolger Freiheit und Frauenrechte derart in die Tonne treten!
FDP? Nein, danke!

pjüsel
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pjüsel
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„sogenannten „Millenials“ […] die um das Jahr 2000 herum geboren wurden“

Werden unter diesem Begriff nicht eher die Angehörigen der „Generation Y“ bezeichnet, also diejenigen, die um das Jahr 2000 herum die Volljährigkeit erreicht haben?

darkagenda21
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Warum ist der Islam so anziehend? Vielleicht weil er den Hass gegen Andere erlaubt. Da braucht sich Mann nicht so zusammenzureißen. (Das sich viele Muslime gut verhalten ist vllt. ein gutes Zeichen.) Juden und Christen sind aus ihren Lehren heraus verpflichtet, allen Hass zu überwinden, Liebe zu üben. Frauen stehen nicht unter dem Mann, z. B. soll der Mann seine Frau lieben, wie Jesus ihn liebt.

nouseforislam
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Ich kann dieses Mullahhuhn nicht mehr sehen. Macht es weg.

lümrod
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lümrod

Die FDP hat einige fragwürdige Kandidaten. Kubizki zum Beispiel schafft es, als Bundestagspräsident, die Würde des Amtes im Alleingang zu schädigen,in dem er demokratisch gewählte Bundestagsparteien als „erbärmlich“ herabwürdigt und in seiner Funktion den unliebsamen politischen Gegner ständig negativ moderiert.

Franz
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Franz

Es gab schon mal eine Zet in der Neumünster durch die Landvolkbewegung bestreikt wurde. Damals sollte der inhaftierte Amtsvorsteher Hamkens von einer Gruppe von 2000 Bauern nach seiner Haft abgeholt werden und die Polizei verlegte ihn und nahm ihnen den Banner weg. Der Haftgrund war damals übrigens Aufruf zum Steuerboykott.

Kulleraugen
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Kulleraugen

FDP ist vo Gestern hier auf EP „Ich bin gebürtig aus Marokko, lebe in Deutschland seit 20 Jahren und muss vorab erstmal einen Fall erklären: Ich habe Germanistik studiert an der Universität in Fez und eine Professorin für uns für Phonetik kam aus Deutschland – also das war eine Marokkanerin – hat ihre Doktorarbeit in Deutschland gemacht und war die ganze Zeit verschleiert. Und als sie nach Marokko

Emma
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Emma

Das BILD oben zeigt wohin die FDP sich negativ gewandelt hat.
Wenn das der neue FDP Nachwuchs sein soll – verschleierte Muslime – dann herzlichen Glückwunsch zum nächsten Abstieg der Partei !!!schlimmer geht nimmer !
Übrigens, ist der Ehemann von FDP-Kandidatin im Vorstand der von Ankara gelenkten fragwürdigen DITIB-Moschee.
Guckst du : Epoch Times

maru
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maru

„Wir leiden an einer pathologischen Konsenssucht.Es fehlt an einer gesunden Streitkultur“.

Eine „geschenkte“ Harmonie gibt es eh nicht, Harmonie muß – so paradox es klingt – meist erst erstritten werden. Jedenfalls ECHTE Harmonie.

Hannah
Gast
Hannah

Einigen FDP-Männern und anderen Machos würden möglicherweise eine eigene “unterworfene“ Frau gefallen. Die FDP-Jugend bildete auf ihren Plakaten zur von ihnen gewünschten Vielehe einen Mann mit vier Frauen ab. Wunschgedanke? Es hätte ja auch eine Frau mit vier Männern sein dürfen.

Andreas Donath
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Andreas Donath

Ein gescheiter Mann, dessen Aussagen auf Weltkenntnis und gesundem Menschenverstand beruhen. Überaus lesenswert, es hätte gerne auch ausführlicher sein dürfen.

Dennoch muss ich nun leicht ketzerisch fragen: Was macht man als solch kluger Kopf denn bitte in der FDP?

Tom K.
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Tom K.

„Allein durch schlechte Bildung wird man aber noch nicht zwingend konformistisch und glaubt alles, was versagende Massenmedien, Merkel und der Sozialkundelehrer sagen.“
Seit Jahren geht mir dieser Punkt nicht mehr aus dem Kopf.
Wir waren auch dem kommunistisch-sozialistischen Lehrplan ausgesetzt und gingen dennoch kritisch ins Leben. Heute jedoch sind alle gehirngewaschen. Warum?