Laut der Bundesagentur für Arbeit hat sich die Summe des Kindergeldes, welches ins Ausland überwiesen wird, seit 2010 fast verzehnfacht. Es wurden im letzten Jahr 343 Millionen Euro Kindergeld ins Ausland überwiesen, auf welches EU-Ausländer einen Anspruch haben, die in Deutschland erwerbstätig sind.

Der Kinderschutzbund stellt daneben fest: „In Deutschland leben über 2,5 Millionen Kinder in Einkommensarmut. Dies entspricht etwa 19,4 Prozent aller Personen unter 18 Jahren. Das Ausmaß der Kinderarmut ist seit vielen Jahren gravierend hoch“ – vgl auch unseren Beitrag: „Studie: Kinderarmut in Deutschland besorgniserregend angestiegen“

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Kay Gottschalk dazu:

„Von 215.499 Kindern, die im EU-Ausland die Leistungen beziehen, sind nur 34.000 deutsche Kinder. Wir subventionieren also mit unseren Steuergeldern zum Großteil unsere EU-Nachbarn. Fragt sich, ob man sich dies leisten kann und will.“

Der stellvertretende Bundessprecher weiter: „Zumindest eine Anpassung an das Kindergeld-Niveau des Heimatlandes sollte noch einmal diskutiert werden, wenn nicht gar eine komplette Streichung der deutschen Leistungen an Kinder, die im Heimatland verblieben sind.“

„Durch den deutschen Steuerzahler können sich z.B. in Rumänien so ganze Familien ernähren, da man bei einem Kindergeld für drei Kinder von 588 Euro schon nah am rumänischen Durchschnittseinkommen von 650 Euro liegt.

Für deutsche Familien hingegen ist das Kindergeld meist nur ein Tropfen auf den heißen Stein.“, so das Mitglied des Finanzausschusses Kay Gottschalk.

 


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