(David Berger) Gestern Abend trat der frühere Chefstratege des amerikanischen Präsidenten Trump und langjährige Breitbart-Macher, Steve Bannon, in Zürich auf und lobte die Schweiz als Ausgangspunkt  einer populistischen, im echten Sinne des Wortes demokratischen Wende in Europa.

Nachdem man Steve Bannon aus dem Weißen Haus verbannt hat, ist er nun zu einer großen Tournee durch Europa aufgebrochen. Wichtiger Auslöser war für ihn dabei der Erfolg der rechten, volksnahen Parteien in Italien.

Gestern Abend ist Bannon auf Einladung der „Weltwoche“ in Zürich aufgetreten. In der Hall 622 in Zürich kamen mehr als 1500 Menschen zusammen, um seine Rede zu hören.

Seine Lieblingsthemen, ökonomischer Nationalismus und restriktive Einwanderungspolitik bewegen viele Schweizer. Dass da knapp 100 Linke vor dem Veranstaltungsort „gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit“ demostrierten, fiel nicht wirklich ins Gewicht. Die meisten Besucher bekamen davon gar nichts mit.

Sehr schnell wurde bei der Rede klar, dass Bannon den Wahlsieg Trumps weiterhin als zentralen Wendepunkt der Weltpolitik sieht. Die populistische Wende habe längst auch Teile Europas erfasst. In Frankreich und Deutschland kämpften mit Merkel und Macron nur noch Relikte einer längst überholten Politik, die er als vaterlandslose „Davos“-Partei bezeichnet, ums Überleben. Italien gehöre stattdessen zur Avantgarde:

„Die populistische Welle ist nicht vorbei, sie steht erst am Anfang. Die Geschichte ist auf unserer Seite“.

Die Schweiz sei in Europa für diesen Wandel vorbildlich gewesen. Die NZZ schreibt zu Bannons Auftritt:

„Die Schweiz bedachte der Redner dabei mit hohem Lob: Hier habe die populistische Revolte einst begonnen, 1992 mit dem Nein des Stimmvolks zur Teilnahme am Europäischen Wirtschaftsraum. «Doctor Blocher», der Anführer der Nein-Kampagne, war laut Bannon ein «Trump, bevor es Trump gab». Die Schweiz sei mit ihrer damaligen Entscheidung zum Leuchtturm für die Welt geworden, schmeichelte er.“

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Ralf Pöhling
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Ralf Pöhling

@Till E. Sie heißen nicht zufälligerweise Carsten Schneider und sind von der SPD?

Till E.
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Till E.

PS

Und nach erfolgreicher Mission, schicken wir alle Neupolizisten wieder nach hause.

lol

Wie alt sind Sie?

Till E.
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Till E.

@Ralf Pöhling

Ach, Sie meinen es liegt an zu wenig Polizei, dass Abschiebungen nicht vollzogen werden? Noch 100.000 dazu und alles läuft? Sie sind ja ein richtig Schlauer.

Wer hier wohl wen veräppeln will!

Lassen Sie’s einfach gut sein. Was Sie von sich geben ist mehr als unintelligent. Sie sind auch garantiert kein AFD’ler, da die sich so derart sicher nicht blamieren wollten.

Kann es sein, dass Sie ein gewöhnlicher troll sind?

Ralf Pöhling
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Ralf Pöhling

@Till E.
Wollen Sie mich eigentlich veräppeln? Wie wollen Sie denn bitte „die Illegalen außer Landes bringen“ und die Grenzen schließen, wenn Sie dafür kein Personal bereitstellen wollen? Ganz persönlich mit ihrer Privatwohnung als Abschiebegefängnis, ihrem Privatwagen als Transportmedium und einer Truppe von Wutbürgern als Grenzpolizei? 😉

Till E.
Gast
Till E.

@Ralf Pöhling

Behalten Sie bitte auch Ihren temporären Polizeistaat. Wenn das die neue Kernaufgabe der AFD ist, sollten Sie sich schnellstmöglich vom Acker machen.

Ihre Aufgabe ist es darum zu kämpfen, dass die Grenzen geschlossen werden und jeder Illegale außer Landes gebracht wird. Verwaltung und Ausweitung der Multikulti-Strukturen ist nicht ihr Wählerauftrag! Das können Sie getrosst den Altparteien überlassen. Dazu brauchen die keinerlei Hilfe von der AFD.

Ralf Pöhling
Gast
Ralf Pöhling

@Max Mustermann der Wutbürger & Raspona & Till E. Man merkt, Sie alle kommen offensichtlich nicht aus der Praxis. Was braucht man, um bereits vor Ort befindliche Straftäter ganz akut von Straftaten abzuhalten und wen brauchen Sie, um Abschiebungen durchzuführen? Einen Mob aus Wutbürgern mit Pfefferspray bewaffnet oder nicht doch lieber einen organisierten und bewaffneten (Staats-)Apparat, der dazu auch wirklich in der Lage ist? Haben Sie Kenntnis davon, wie Abschiebungen durchgeführt werden? Sie brauchen nicht nur Zugriff auf kompetentes und wehrhaftes Personal, Sie brauchen auch die dafür nötige Infrastruktur, wie Abschiebehaftanstalten und Flugzeuge(!). Privat bekommen Sie das nicht organisiert und… Mehr lesen »

Max Mustermann der Wutbürger
Gast
Max Mustermann der Wutbürger

Offener Brief an die AFD und an Herrn Pöhling. Wehrter Herr Pöhling, Werte AFD, beim lesen Ihrer Kommentare schwillt mir der Kamm und meine Halsschlagader ist kurz vorm platzen. Mir wurde von der AFD ein Kampf gegen die Islamisierung und ein mehr an Sicherheit versprochen. Dafür habe ich sie gewählt. Für die Schaffung eines Polizeistaates aber definitiv nicht. Der einzige Weg für ein Mehr an Sicherheit ist die Rückführung (insbesondere krimineller) Migranten und Stopp der Zuwanderung. Alles andere wird zum Schrecken ohne Ende. Mit Ihrer Forderung nach mehr Polizei haben sie aber offensichtlich den Status Quo akzeptiert (nun sind sie… Mehr lesen »

jbgoldfinger
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Merkel und Macron werden mit deren Politik total scheitern. Viele politiker sind einfach unfähig zeichen der zeit zu erkennen. Die misere war einer der ganz grossen davon und immer fehlbesetzten. Er hat nichts fuer die Innerer sicherheit De getan. Und Merkel wird den Gegenwind zu ihrer Politik in der EU sehr bald spüren.. PS: was soll Maass als Außenminister – lächerlich …. Wir hatten keinen guten AM seit langer zeit ebenso wie einen guten kanzler. Der letzte gute war Helmut Schmidt! Dem konnte man trauen. Merkel ist nur wegen Macht im Amt und weil sie sonst keine Aufgabe hat. Das… Mehr lesen »

Dorian Gray
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Dorian Gray

Too little, too late. Leider!

Ralf Pöhling
Gast
Ralf Pöhling

Schön, dass der Herr Bannon hier in Europa seine Expertise zum besten gibt und seine Erfahrungen teilt. Die globale Vernetzung des rechten Lagers holt endlich auf.
Das linke Lager ist uns in diesem Punkt aber immer noch voraus.

Demokrat
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Demokrat

Ich zitiere:“Die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, von der die meisten modernen Volkswirtschaften abhängen, kann durch Migranten und Migration eindeutig verbessert werden. Restriktive und unflexible Politiken der Regierungen bringen die Unternehmen in Gefahr , im globalen Wettbewerb um knappe Fähigkeiten zu unterliegen und können ihre allgemeine Wettbewerbsfähigkeit untergraben. Außerdem sind Migranten ein großes Geschäft (Big Business) – sowohl als Unternehmer, die Arbeitsplätze schaffen, als auch als Konsumenten, die Nachfrage schaffen. Hier sind einige der Aussagen aus der Publikation „The Business Case for Migration“ . (Warum Migration gut fürs Geschäft ist), die der Global Agenda Council on Migration des Weltwirtschaftsforums nach zwei Jahren… Mehr lesen »

Hajo
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Hajo

Der Begriff Populismus ist nicht angebracht und verzerrt die Wahrnehmung, denn es geht den Gegnern nicht um Trends oder Zustimmung, sondern ausschließlich um die Verantwortung hinsichtlich der Ergebnisse einer falsch angelegten Politik mit allen Verwerfungen, die mittlerweile offen zu Tage treten und deren Ansinnen ist es, diese Art der eigenen Selbstaufgabe zu verhindern um damit das Recht, Volk und Vaterland zu schützen, mehr nicht.

maru
Gast
maru

Ich habe mal eine Frage: Kommt die Suchfunktion, wenn man zu einem bestimmten Thema etwas sucht, auch wieder dazu?
Momentan finde ich die Suchfunktion nicht.

sabin
Gast
sabin

Ich freue mich auf jedes Nationale Land mit seiner Kultur und Tradition.

Ingrid Jung
Gast

Ob Bannon es populistisch nennt ist egal, ich nenne es einfach konservativ. Man kann den Menschen nicht ihre Identität rauben, das ist schon immer schief gegangen. Es wird bald noch mehr wichtige Leute geben, die sich zu Wort melden, dann können wir die Wende noch schaffen, bei all dem Schaden den die vielen Merkels angerichtet haben.
Ich bin auch der Meinung , dassHz“s sich viele von den ,,Flüchtlingen“, bei uns gar nicht zu hause fühlen. Wenn das Geld irgendwann nicht mehr sprudelt, gegehen hoffentlich viele von ihnen wieder zurück in ihre Heimat.

Raspona
Gast
Raspona

Ich sage nur „Hegelianische Dialektik“!
Wie schön wir doch gegeneinander aufgehetzt werden.
Der Steve-Bannon ist ein Goldman Sachs Guru, die AFD Alice Weidel eine Goldman Sachs Braut. Diese Figuren kennen sich alle! Vor allem kennen sie die Synthese nach dem Chaos, die da heißt NWO.

Ingrid Jung
Gast

Ob Bannon es populistisch nennt ist egal, ich nenne es einfach konservativ. Man kann den Menschen nicht ihre Identität rauben, das ist schon immer schief gegangen. Es wird bald noch mehr wichtige Leute geben, die sich zu Wort melden, dann können wir die Wende noch schaffen, bei all dem Schaden den die vielen Merkels angerichtet haben.
Ich bin auch der Meinung , dassHz“s sich viele von den ,,Flüchtlingen“, bei uns gar nicht zu hause fühlen. Wenn das Geld irgendwann nicht mehr sprudelt, gegehen hoffentlich viele von ihnen wieder zurück in ihre Heimat.
Das ganze Verbrecherpack sollten wir dann einfach entsorgen.

Emma
Gast
Emma

Es gab in Zürich auch ein Treffen zwischen Bannon mit AfD Politikerin Weidel – es ging um Pressearbeit und alternative Medien……

Guckst du Politikstube (Video):
Eigener AfD -Newsroom: Alice Weidel trifft Steve Bannon in Zürich

Auch interessant:
1.Ab JUNI beginnt die nächste Massen Einwanderung

2.Alle Beweise: „Flüchtlingskrise“ folgt einer Stratergie und wurde von langer Hand geplant !

Freya
Gast
Freya

Großartig, wir brauchen ihn in Europa. Amerika kann ja schon aufatmen, die haben ja Donald Trump. Laßt uns den Untergang unserer Vaterländer stoppen. Danke an alle Patrioten!

maru
Gast
maru

Mir gefällt das Wort „populistisch“ in diesem Zusammenhang so ganz und gar nicht. Es ist zu negativ besetzt. Daher akzeptiere ich dieses Adjektiv für meine politische Haltung nicht. Ich bin nicht populistisch, sondern befinde mich im Widerstand gegen ein globalistisches System, das mir massenweise rückständige Barbaren aus den übelsten Shitholes dieser Welt in meinem eigenen Lebensraum, in meinem Habitat, aufzwingen will. Ohne mich vorher als Teil des deutschen Volkes, das allein darüber zu befinden hat, zu befragen. Daher sollte diese politische Einstellung auf keinen Fall als „populistisch“ gelabelt werden, sondern vielmehr als ANTI-GLOBALISTISCH oder auch als anti-zentralitisch. Um es positiv… Mehr lesen »

Demokrat
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Demokrat

Merkron allein zuhaus: Immer mehr EU-Staaten haben der bisherigen EU-Politik die rote Karte gezeigt, wie im Grunde auch der CDU-CSU-SPD-Koalition, die allerdings den Knall nicht gehört hat und werden sich der Bevormundung aus Berlin und Paris widersetzen, was den jetzigen EU-Kraten rund um Juncker ebensowenig bewusst zu sein scheint, denn auch sie wollen weiterhin auf Kollisionskurs mit der Wirklichkeit weiter in den Untergang segeln. Merkel und Macron regieren wohl die mächtigsten Staaten der EU, aber werden das Geisterschiff, zu dem sie diese gemacht haben, nur mit Erpressung und subtiler Gewaltandrohung in ihrem eigenen (Un)Sinne auf Crashkurs mit den jeweiligen Völkern… Mehr lesen »

Emma
Gast
Emma

„Die Welt“ berichtet ( neutral ?) ganz anders und schreibt :

Ein rechtspopulistischer Messias aus Amerika

Vaterland
Gast
Vaterland

Ja! Es gab viele Trump s vor Trump ! Das die Schweiz da ein Vorreiter sein soll,kann ich nicht erkennen,sie sind zu neutral und zu schüchtern,um ein Vorbild zu sein,aber das so viele Menschen zu seiner Rede kamen ist schon toll—in Deutschland würden hundert Leute kommen und 1000 zur Gegendemonstration

Demokrat
Gast
Demokrat

Deutschland geht wohl eher den chinesischen Weg:
„Das chinesische Sozialkredit-System (engl. Social Credits) ist ein auf verschiedene Datenbanken zugreifendes Online- Rating – bzw.
Scoring -System ( social scoring bzw. citizen score[1] ), bei dem in der Volksrepublik China beispielsweise die
Kreditwürdigkeit, das Strafregister und das soziale und politische Verhalten von Unternehmen, Personen und weiteren Organisationen, wie z. B.
Nichtregierungsorganisationen , zur Ermittlung ihrer Reputation verwendet werden. [2]
Das Ziel besteht darin, die chinesische Gesellschaft durch die bessere Überwachung zu mehr „Aufrichtigkeit“ im sozialen Verhalten zu erziehen, wobei dies positive Wirkungen in unterschiedlichen Bereichen zeigen soll.“

de.m.wikipedia.org/wiki/Sozialkredit-System_(VR_China)