(David Berger) Immer wieder hat die Ordensschwester Hatune Dogan auf das verzweifelte Los der Christen in muslimischen Ländern aufmerksam gemacht. Wenn es einen echten Grund für Menschen aus der muslimischen Welt gibt, in Deutschland Asyl zu bekommen, dann ist es ganz sicher der, dass sie dort als Christen übelster Verfolgung ausgesetzt sind.

herdt_waldemar_grossDoch die Asylpolitik und -praxis in Deutschland geht in die genau entgegengesetzte Richtung. Waldemar Herdt, AfD-Bundestagsabgeordneter aus Niedersachsen (Foto links © Waldemar Herdt/ Eduard Stiller, Fotostudio Stiller), warnte nun in diesem Zusammenhang:

„Deutschlands ‚political correctness‘ zeigt ihre Solidarität den Falschen.“

Der Pfarrer Gottfried Martens aus der Dreieinigkeits-Gemeinde in Berlin-Steglitz beklage „sich in einem Artikel der evangelischen Nachrichtenagentur idea,

…dass Christen viel schneller abgeschoben werden als Salafisten, obwohl bekannt ist, dass die Christen in ihrer Heimat verfolgt werden und sie dort Haft-, Folter- und/oder Todesstrafen erwarten.

Leider bestätigt die mediale Wahrnehmung genau dieses Bild. Unsere politische Korrektheit verlangt immer mehr, dass wir uns von den Werten Deutschlands entfernen und uns bloß nicht islamfeindlich äußern.

Es ist gerademal zwei Jahre her, da berichtete der Pfarrer Martens der Zeitschrift Stern im Artikel ‚Wenn Flüchtlinge zu Christen werden – wahrer Glaube oder Asyltrick?‘, dass Flüchtlinge in seiner Gemeinde eine Anerkennungsquote von 100 Prozent hätten.

Zwei Jahre islamfreundliche Propaganda der Medien haben ihre Wirkung gezeigt. Heute sei es laut Pfarrer Martens wohl kein Segen mehr sich als Christ zu outen, eher ein Grund zur Abschiebung, wenn auch inoffiziell.

Dieser Selbstzerstörungstrieb Deutschlands muss aufhören. Als christliches Abendland sollte es Deutschland eine Pflicht sein, Christen Schutz zu bieten und mehr Respekt vor kirchlichen Entscheidungen und Bescheinigungen zu zeigen. Das wäre ein klares Zeichen und Bekenntnis zurück zu Deutschlands Werten, Kultur und Geschichte.

Hier stehe ich als bibeltreuer Christ, Deutscher und Bundestagsabgeordneter und kann nicht anders als für die Werte Deutschlands aufzustehen und diese nach besten Wissen und Gewissen zu beschützen“, beteuert der Abgeordnete Waldemar Herdt.

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31 Kommentare

  1. Was will man schon vom Staat erwarten, der einerseits den Muslimen zuliebe kein Kopftuchverbot beschließt, andererseits die Empfehlung an die wenigen noch in Deutschland lebenden Juden ausgibt, sich nicht öffentlich als Jude erkennbar zu zeigen, indem man auf das Tragen der Kippa verzichtet.

    Was, wenn nicht diese Empfehlung, soll man da bitte als rechtsradikal werten?

  2. Wenn an der entsprechende Stelle ?Deutsche? mit ausländischen Wurzel angestellt wurden sollte das mich nicht wundern.Aus diesen Kulturkreis beherrscht man es
    sich in die Behörden anstellen zu lassen.Man sagt auch dazu Unterwanderung.
    Gute Beispiele ist der Kosovo . Mehr und mehr wurden Behörden von Muslimen unterwandert. Das betrifft die Zeit der ab 1950 – Jahre wo diese noch in der Minderheit waren.

  3. Kenn ich von hier. Iranische Agenten, die auch noch rumerzählen, was für tolle Häuser und Autos sie in Teheran haben, bekommen schnell schöne Altbauwohnungen über zwei Etagen.
    Das christliche Paar aus Afghanistan, von den Familien mit dem Todesurteil belegt, muß monatelang mit den gewalttätigen Mohammedanern im Asylheim darben.

  4. Beim Thema Abschiebungen geht es alles andere als Gerecht zu. Oft gehen die Behörden den Weg des geringsten Widerstands. Christen aus dem Orient sind in der Regel die zivilisierteste Gruppe, meist mit höherem Bildungsstand. Solchen Leuten liegt es schlichtweg fern, sich mit brachialer Gewalt und allen erdenklichen schmutzigen Tricks, wie sie beispielsweise ehemalige IS-Soldaten anwenden, zur Wehr zu setzen. Wer sich mit ihrer Lage in den Heimatländern beschäftigt, kommt unweigerlich zum Ergebnis: Wenn jemand ein Bleiberecht hat, dann sie. Eine Schande, dass von kirchlicher Seite kaum ein Geistlicher, geschweige den ein Bischof, klar Position bezieht. Man weiss ja, das ist die Linie unseres Papa Francesco, der mit Hingabe Moslems und Animisten aus Schwarzafrika die Füße wäscht und abschl.. Na dann, Mahlzeit.

  5. Der demokratische Rechts- und Nationalstaat ist eine Institution des christianisierten Kulturkreises – also ein politisches Ergebnis des christlichen Glaubens und des Christentums.

    Wer vorhat, ihn abzuschaffen, muss zwangsläufig auch das Christentum selbst terminieren. Am wirkungsvollsten mit einer Zangenbewegung: von innen, durch hochideologisierte Wölfe in Schafsgewändern, wie die derzeitigen Kirchenführungen sowohl katholischer als auch evangelischer Provenienz; von außen schließt sich die Zange durch Import der Feinde des Christentums bei gleichzeitigem „Export“ von Christen.

    • Sehr starker Tobak! Die Kirchen wissen schon, wo ihre Verfolger und wo ihre Unterstützer leben und agieren. Die Kirche hat eine lange Tradition im Ertragen von äußeren und inneren Gefahren, sie denkt in langfristigen Strukturen und Zeiträumen und muß in allen Situationen an die „Zeit danach“ denken. Auch wenn es schwerfällt, das für eine christliche Tugend zu halten.

      • Wahrscheinlich brauchen sie noch einige Jahre, bis sie es dann – wenn es ganz offensichtlich ist – ebenfalls zugeben, was andere eben schon ein wenig früher erkannten. So wie es heute auch keine große Erkenntnis mehr darstellt, in der illegalen Massenmigration den Weg zu irreparablen Verwerfungen zu erkennen.

        Heute werden darüber Artikel en masse verfasst. Von den Leuten, die sich 2014/15 noch weigerten, aus dem Sichtbaren die logischen Schlüsse zu ziehen. Es sind nicht nur jene mit den bösen Absichten, die dieses Land ruinieren – es sind auch die, die sich zu lange dem Offensichtlichen verweigern, nur um dann später – aber eben erst, wenn es längst zu spät ist – als große Mahner aufzutreten.

        Glauben Sie also ruhig weiter daran, dass die Kirche in „langfristigen Strukturen und Zeiträumen“ denkt. Und an eine „Zeit danach“.

        Wonach eigentlich?

  6. Ich verstehe das nicht. Eine christlich-demokratische Union überlässt verfolgte Glaubensbrüder und -Schwester den Verfolgern…? Und die Kirche? Hat die nicht immer die stetig weniger werdenden Gläubigen beklagt? Hier wären sie, Ihre Schäfchen! Menschen, die für IHREN Glauben ihr Leben riskieren. Warum helft Ihr ihnen nicht? Da ließe sich ein gutes Werk tun…
    Möge Jesus Christus den Seinigen zur Seite stehen!

  7. Das Christentum ist grundsätzlich keinen Deut besser als der Islam, falsches Mitleid mit „verfolgten“ Christen ist da fehl am Platze.

    Der Unterschied liegt nur darin, dass das Christentum weitgehend abgewirschaftet ist, einen Großteil seiner alten Kraft und Macht verloren hat, und aus diesen Gründen oft als harmlos eingestuft wird.

    Vielleicht sind die Moslems in ihrer Naivität die Einzigen, die das Christentum noch ernst nehmen.

      • Ganz recht, nicht mal Hitler überbietet Mohammed und ganz im Gegensatz zu beiden predigt JESUS CHRISTUS LIEBE. Daher völlig Absurd das Christentum damit zu vergleichen!

      • Ein Vergleich ist auch nicht unbedingt eine Gleichsetzung.

        Wie sagte übrigens Hitler – übrigens war ein bekennender Islam – Fan: „Das Christentum ist so was Fades…“

      • Nein, Konvertit bin ich nicht. Ich wurde 1955 als Kleinkind getauft und bin seit 1980 exkommuniziert wegen Kirchenaustritts (, der von der Kirche nicht anerkannt wird) . Der Atheismus ist keine Religion, sondern eine beweisbare Tatsache.

        Hätte ich vor 250 Jahren gelebt, wäre ich ein sicherer Kandidat für den Scheiterhaufen gewesen. Noch 1924 drohte unser Pfarrer meiner Großmutter, als sie aus der Kirche austrat: „Dafür wird Sie unser Herrgott mit der Hölle strafen!“

        Heute wäre das undenkbar. Aber warum? Die Kirche ist nicht einsichtig geworden, nein, sie hat nur nicht mehr genug Macht so zu handeln.

      • Herr Koßmann (12:23), auch das Glauben eines Nichts ist ein Glauben. Eine Religion. Und Sie „kämpfen“ sogar dafür.

        Einen Glauben hat jeder. Ein Glaube ist die Richtschnur für das Leben.

        Und, ob Sie es wollen oder nicht, Sie leben nach christlichen Werten. Nehme ich zumindest positiv an.
        Sie machen den Fehler, christlichen Glauben, christliches Leben mit der Kirche gleichzusetzen.
        Sie können ein christliches Leben, OHNE christlichen Glauben OHNE jede Kirche nach dem NEUEN Testament führen.

        Übrigens, auch ich bin aus der (katholischen) Kirche ausgetreten. Weil die eben nicht mehr christlchen Glauben und christliches Leben vertritt. Hinter dem ich stehe.

        (Ob Sie in der Hölle landen, werde ich dereinst sehen, wenn ich sie im Himmel nicht finde. Kleiner Spaß.)

  8. Das kann ich aus eigener (kleiner) Erfahrung nur bestätigen. Je widerwärtiger sich einer aufführt, desto größer die Chancen geduldet zu werden. Die braven Bürger sind leichter zu packen!
    Mein Eindruck: Die Guten ins Kröpfchen (also zurück), die schlechten in unser Töpfchen!

    Auch der Papst (mein Intimfeind!) hat ganz besonders die Muslime begrüßt und diese auch in seinem Flieger mitgebracht.
    Von deutschen Bischöfen wurde ideologisch weltfremd die Trennung der Christen von den Muslimen in den Unterkünften abgelehnt.
    Von der Truppe ist keine Rettung zu erwarten.
    Vom Kölner Domradio wurde der Marsch für das Leben in den USA als „umstritten“ bezeichnet.
    Ja, ja, wir haben es eben nicht mit einer streitenden sondern einer umstrittenen Kirche zu tun!

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