Waldemar Herdt, bevollmächtigter Sprecher des Internationalen Konvents der Russlanddeutschen und Bundestagsabgeordneter der AfD erklärt die Notwendigkeit des von ihm aktuell bearbeiteten Antrages auf Abschaffung des Sprachtest bei Spätaussiedlern:

„Deutschland sollte, gerade im Hinblick auf das steigende demografische Problem, Heimkehrern die Rückkehr nach Deutschland vereinfachen und Deutsche bei der Wiedereinreise ins eigene Heimatland bevorzugt behandeln. Anstelle dessen baut die Regierung dem eigenen Volk Hindernisse auf und ermöglicht gleichzeitig Millionen von Migranten aus Afrika und aus arabischen Ländern bedingungslos die Einreise. So eine Ungerechtigkeit darf einfach nicht geduldet werden“

so Herdt.

 „Auch wenn am 14. September 2013 die 10. Änderung des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) in Kraft trat, blieb die erhoffte Wirkung leider aus“ führt der Abgeordnete weiter aus.

 „Die Änderung bewirkte zwar einen hohen Anstieg von Anträgen auf Familienzusammenführung nach §4 und §7 BVFG, die Anzahl, der tatsächlich Eingereisten und somit auch bewilligten Anträge blieb allerdings klein. Bei ca. 300.000 Personen, die einen Antrag im Zeitraum vom 2014 bis Oktober 2017 gestellt hatten, konnten jährlich dennoch nur ca. 5.000 Personen einreisen.

Bedenkt man dann noch, dass groteskerweise ein Deutscher der nach dem 1. Januar 1993 in den GUS-Staaten geboren ist, nicht länger als Deutscher gilt und bezieht dann das Tempo der Entwicklung die die Anträge in den letzten Jahren genommen haben mit ein, kann man klar davon ausgehen, dass bald keiner, der noch in den GUS-Staaten lebenden Deutschen eine Möglichkeit auf Rückkehr haben wird.

 Ein vorwiegendes Problem, dass die Genehmigung von Anträgen scheitern lässt, ist der Sprachtest. Jedes volljährige Mitglied, der Familie die einen Antrag stellt, muss einen Sprachtest mit dem Niveau B1 erfolgreich bestehen. Hier werden die Antragsteller bewusst, der Willkür der Behörden ausgesetzt und die Einreise somit erfolgreich zum Scheitern gebracht“ berichtet Waldemar Herdt.

 „Wir brauchen einen Kurswechsel!“ fordert Herdt. „Demografische Probleme müssen durch eine familienfreundliche Politik gelöst werden. Dafür setzte ich mich ein“ ergänzt der Bundestagsabgeordnete.

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