(Joachim Mierwald) Ich verfolge seit einigen Monaten auf Ihrer Web-Seite die philosophisch und theologisch interessanten Beiträge von Ihnen und verschiedener anderen Autoren mit großer Aufmerksamkeit. Die Inhalte haben ein hohes geistig-weltanschauliches Niveau und setzen sich kritisch mit dem politischen Handeln der derzeitigen bundesdeutschen Machthaber und dem medialen Widerhall dessen, was von denen in fast unerträglicher Selbstgefälligkeit vertreten wird, in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auseinander.

Dafür, dass Sie, sehr geehrter Herr Berger, weiterhin so wie bisher mutig dazu beitragen, dass wir als Leser system- und gesellschaftskritische Hintergrundinformationen erfahren, Sie neuralgischen Punkte im Zusammenwirken zwischen Politik und Propagandamedien aufdecken und so die Aufklärung von schwer verständlichen und undurchschaubaren Vorgängen in unserer so hoch gepriesenen Parteien-Demokratie begleiten, möchte ich Ihnen herzlich danken. Denn ich weiß, dass Sie deshalb bei den Exponenten der politischen Klasse nicht immer gut angesehen sind.

Ich (74, Rentner) bin ein politisch interessierter Ostdeutscher, ich kann darauf zurückblicken, dass ich mit meinen Lebenserfahrungen zwei völlig gegensätzliche Systeme kennengelernt habe und ich muss feststellen, dass die heutige Bundesrepublik immer mehr zu einer Zweitausgabe der verblichenen DDR zu werden droht.

Nie hätte ich im Jahr 1989/90 daran gedacht, dass es ein Vierteljahrhundert später wieder Bestrafungen für politische Meinungsäußerungen geben könnte; leider ist es jetzt so, schneller zum Staatsfeind zu werden als das früher eintrat.

Ich glaube fest daran, dass ein politisches Herrschaftssystem, wenn es sich in die Enge getrieben fühlt, geneigt ist, wie ein Tier ängstlich und wild seinen Erhaltungsanspruch durchzusetzen. Es wird von Tag zu Tag, von Woche zu Woche gefährlicher.

In meinem Studium (der Wirtschaftsmathematik) Mitte der 70er Jahre habe ich mich auch mit der Philosophie befasst. Nach 1990 habe ich mich in die Schriften von Otto Veit vertieft. Besonders aussagekräftig fand ich sein Buch „Die Flucht vor der Freiheit – Versuch der geschichtsphilosophischen Erhellung der Kulturkrise“ (V. Klostermann Verlag, Frankfurt/M., 1947).

Eine neue aber noch viel schwerere Kulturkrise hat für unser Land nach 2010 mit der Politik des Merkel-Regimes angefangen. Sie hat unabsehbar zerstörerische Folgen für meine Kinder und Enkelkinder. Der Gedanke, wie es in unserem Land ab 2040 zugehen wird, bereitet mir schlaflose Nächte.

Machen Sie bitte weiter so mit ihrer Bloggerarbeit; wir brauchen Menschen, die mit Energie, Geist und Seele für die Verhinderung unseres kulturellen Unterganges wirken. Dabei schließe ich (ein Atheist) auch mit ein die Bewahrung des Christentums, weil es für unsere europäische Kultur fundamental ist.

Ich wünsche Ihnen, sehr geehrter Herr Berger, frohe Weihnachten und für das neue Jahr Gesundheit und Kraft, vor allem aber den intellektuellen Optimismus als Quelle für die weiterhin erfolgreiche Arbeit mit Ihrer Web-Seite.

***

Sie wollen Philosophia Perennis unterstützen?

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81 
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP