(Hanno Vollenweider) Das wird ein kurzer Artikel, ich verspreche es Ihnen, denn eigentlich muss ich Ihnen nur den Fall erläutern und zum Ende den vorsitzenden Richter zitieren, das sollte reichen:

Bonn/Euskirchen: Am 25. Februar diesen Jahres tötete Tahir S. seine Ex-Frau mit 34 Messerstichen und verletzte ihren neuen Lebensgefährten mit 13 Stichen erheblich.

Da der Angeklagte angab, zu dem Zeitpunkt unter eine Psychose gelitten zu haben – konkret habe er sich vorgestellt, er und sein 8-jähriger, damals bei seiner Ex-Frau lebender Sohn würde von seiner Ex und deren neuen Lebensgefährten bedroht – wurde er des Totschlags angeklagt und vom Gericht freigesprochen.

Die Richter glaubten Tahir S. seine Wahnvorstellungen, da er bereits früher schon in psychiatrischer Behandlung war und halten ihn deshalb für schuldunfähig.

Am Ende der Verhandlung machte sich der Vorsitzende Richter Josef Janßen aber noch mal richtig Luft und zog über Stammtisch-Juristen und die sozialen Medien her, denn er könne sich schon denken, wie es „heute Abend in den sozialen Medien rumort“, denn schließlich sei Tahir S. ja ein

„Türke, seit 20 Jahren in Deutschland und hat außer Straftaten nicht viel im Sinn“.

Und sicherlich würden ihm viele jetzt auch noch unterstellen, er würde vor Gericht einen auf schuldunfähig machen. Wo man ihn doch wegen Mordes lebenslang in den Knast hätte stecken müssen.

Aber genau so was will Richter Janßen nicht hören, denn:

„Nicht soziale Medien und der Stammtisch bestimmen, was Recht ist. Sondern die Gesetze.“

Und wenn das Gericht eben davon überzeugt ist, dass ein Täter für seine Tat nicht verantwortlich ist, wird er eben freigesprochen.

Na dann brauchen wir darüber ja kein Wort mehr verlieren.

***

Der Beitrag erschien zuerst beim Onlinemagazin DIE UNBESTECHLICHEN

15 Kommentare

  1. Ich sage nur: Hier spricht der Rechtsstaat…Noch Fragen?

    Persönliche Empfehlung: ( Sich selbst Bewaffeln, ehe es zu spät ist)

    Richter Josef Janßen wurde hier ausgebildet:

  2. Nun ja, um das Ganze jetzt mal auf die sachlich – juristische Ebene herunterzubrechen,

    – es ist nun mal nach StGB tatsächlich so, wenn ein Täter ’schuldunfähig‘ ist ( § 20 StGB), dann kann er wegen der Tat nicht verurteilt werden.
    Ob diese Schuldunfähigkeit aber tatsächlich vorliegt oder nur eine Wunschvorstellung des Richters, ist offenbar die Frage.

    ‚…. auch ein psychiatrischer Gutachter begleitete,… das Gericht: ‚’ Schuldfähigkeit war  am 25. Februar zumindest stark eingeschränkt. „

    Aber auch bei Schuldunfähigkeit läuft der Täter i.d. Regel nicht einfach so wieder frei herum.

    Wie auch aus dem Beitrag hervorgeht, der beauftragte Sachverständige hat ihn ersichtlich als ‚weiterhin gefährlich‘ eingestuft und damit geht es dann erst einmal ab in die Forensik, jedenfalls solange wie ihn nicht irgendein seinerseits durchgeknallter Psychologe als wieder ‚ungefährlich‘ einstuft und er dann wieder freikommt.
    Leider alles schon dagewesen. Aber – zumindest vorläufig – ist zunächst davon auszugehen, dess er gut verwahrt bleibt:

    ‚Aber: Wegen akuter Psychose wird S. dauerhaft in einer Klinik untergebracht.‘

    ( Allerdings – das geschilderte widerwärtige Gequatsche des Richters hat mit Juristerei und Gesetzen nichts zu tun, das ist einfach nur dumm und keine juristisch haltbare ‚Begründung‘, womit ich meinen zuvorigen Beitrag ausdrücklich bekräftige.)

    Freilich: ‚Die Unterbringung wurde angeordnet, weil der Sachverständige davon ausgeht, dass S. ohne erfolgreiche Behandlung weiterhin gefährlich ist.‘

    – die Therapie indessen darf natürlich wieder der Steuerzahler bezahlen……..

  3. „Nicht soziale Medien und der Stammtisch bestimmen, was Recht ist. Sondern die Gesetze.“

    Stimmt! Aber das scheint der werte Herr Richter selbst nicht wirklich verinnerlicht zu haben.

    Als Jurist vermute ich indessen, der habe seine Examina möglicherweise bei ‚Neckermann‘ gekauft (‚Neckermann macht’s möglich!‘)

  4. Aber Sterbehilfe ist strafbar………
    Zudem drückt das die Preise für bezahlte Killer……
    Was widerum Sterbehilfe erschwinglicher macht…..
    – was für Möglichkeiten……..

    Schließlich die Argumentation in Händen eines fähigen Anwalts………gegen das Netzdurchsetzungsgesetz……

  5. So macht sich ein Rechtssystem zum Alibi seiner selbst und obsolet!
    Wer keine Taten zuordnen will und immer nur den Determinismus als Ausrede sucht, der will kein Recht, sondern nur noch Verwaltung von Unrecht.

    Wozu noch Richter, wenn es allein um die Faktizität des Überlebens/des Stärkeren als Rechtssurrogat geht?
    Genau: DAS GELD kann man sich sparen!

    Soll der Hansel richtig arbeiten gehen.

  6. Eine Trotzreaktion des Richters, oder was? Und Tahir kann weiter so machen? Und alle anderen Messerstecher wissen jetzt, wie sie sich vor Strafverfolgung schützen können? Normalerweise müsste dieser Täter doch wohl in die geschlossene Abteilung einer forensischen Psychiatrie, oder nicht? Letzte Frage: Was geht hierzulande eigentlich gerade ab?

    • Unsere stetig weiter fortschreitende Auslieferung an diese und viele andere Exemplare des friedlichen Islam und damit unsere eben so stetig einhergehende Abschaffung.
      Denn je mehr dieser Individuen in unserer Gesellschaft umher irren, um so destabilisierter wird sich alles um uns herum entwickeln. Das ist genau so gewollt. Ich empfehle Ihnen wärmstens den Artikel „Die Merkelsche Schenkung“ hier auf Philosophia Perennis.

  7. Na gibt es denn keine Blutrache mehr in der Türkei, schade, denn das hätte er verdient. Das Urteil ist bestimmt ein Trost
    für die Rentnerin die aus Hunger im Supermarkt etwas eßbares mitnahm ohne zu bezahlen. Woher hätte sie das Geld denn auch, das geht ja für sie Diäten unserer Eliten drauf. Schade, daß das nicht in Albanien passiert ist, denn da wäre er schneller tot als er nicht sagen könnte.

  8. „Nicht soziale Medien und der Stammtisch bestimmen, was Recht ist. Sondern die Gesetze.“

    Das Zitat ist falsch!
    Es muss heißen:
    „Nicht soziale Medien und der Stammtisch bestimmen, was Recht ist. Sondern die Ideologen der Parteien, denn wir Richter und Staatsanwälte sind eben furchtbare Juristen.
    Bei dem Adolf, bei Ulbricht und beim Erich und eben auch bei der größten Kanzlerin aller Zeiten, wer sind wir denn, diese Tradition zu unterbrechen und zu beenden!“

    Was bei den Grünroten dann dabei rauskommt, sieht man z.B. hier:

    http://www.journalistenwatch.com/2017/12/17/berlin-nicht-abgeschobener-gewalttaeter-toetet-vietnamesen-senat-beschaeftigt-sich-lieber-mit-fahrradwegen/

    Zitat daraus:
    „Auf diesem kurzen Stück trifft er auf seinen mutmaßlichen Mörder Mahmut A., einen türkischen Asylbewerber, gewalttätiger Intensivtäter, der Deutschland schon lange hätte verlassen sollen. Doch der Senat ist anderweitig beschäftigt und kümmert sich lieber intensiv um das „Mobilitätsgesetz“. Jeder Bezirk sei dazu aufgefordert, zwei Experten für den Radverkehr einzustellen, heißt es aus der rot-rot-grünen Hauptstadt.“
    und
    „Beim Senat gibt man sich angesichts dieses Behördenversagens, dass einen jungen Mann das Leben kostete und verzweifelte Angehörige zurückließ, schweigsam: „Wir dürfen uns aus datenschutzrechtlichen Gründen grundsätzlich nicht zu Einzelfällen äußern“, ließ der SPD-Innsenator Andreas Geisel über seinen Sprecher mitteilen.“

  9. Die Damen und Herren Richter, die selbstverständlich immer streng nach „Recht“ und Gesetz urteilen (?) haben bislang bei „innerfamiliären Auseinandersetzungen“ wahrscheinlich die Großfamilie des Opfers in ihrem Bezug zur eigenen Person als „rechtsprechende Richter“ zu wenig „auf dem Schirm gehabt“.
    Aber vielleicht beruhigen sie sich ja auch selbst mit dem Köllschen Spruch: „Et het noch immer jot jejangen!“

    • Lieber Freispruch von einem Richter als die ganze Bande auf dem Hals und täglich Morddrohungen für ihn und seine Familie. Das wird in Deutschland doch verschwiegen, dass dieses Pack solch eine Macht über alles in unserem Land hat und eine Straftat nach der anderen begehen kann, ohne dass ihnen etwas passiert.
      Das ist aus unserem friedlichen Land geworden, ein einziger Dreckhaufen mit verschreckten Bürgern, die lieber alles hinnehmen als ihren Wertesten hoch zu bekommen.

  10. Die Großfamilie des Opfers versteht die Entscheidung des Richters evtl. besser, als es der deutsche Stammtischhetzer je könnte.

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