Ein Gastbeitrag von A.R. Göhring

Ein mittlerweile beliebter Witz auf Facebook und anderen sozialen Medien lautet, dass man die um sich greifende Gewalt- und Sexualkrimnalität von angeblichen Flüchtlingen und anderen Immigranten am besten durch administrative Maßnahmen und Demonstrationen gegen Rechtsradikalismus und Rassismus bekämpfen kann.

Wenn Sie, lieber Leser, dieses Ansinnen für bösartigen Sarkasmus halten, der unnötig Aggressionen in der Bevölkerung schürt, muß ich Ihnen leider mitteilen, daß es sich bei dem Witz keineswegs um Satire handelt, sondern schlicht um die Wirklichkeit.

Vor kurzem berichtete Philosophia perennis darüber, daß nach dem Prinzip der Doppelmoral der Messerangriff eines Deutschen auf den CDU-Bürgermeister von Altena (NRW) medial regelrecht gehypet wurde; die tödliche Messerattacke dreier Marokkaner auf ein anonymes Opfer in Oberhausen (NRW) hingegen weitgehend ignoriert wurde.

Was tut die Stadtverwaltung in Oberhausen nun? Sie entwickelt ein Konzept gegen Rassismus. Damit ist natürlich wie stets nicht der Rassismus der arabisch-türkischen Einwanderer gegenüber Deutschen und sonstigen Andersgläubigen gemeint, auch wenn man das Statement eines örtlichen Gedenkhallen-Leiters (?) so verstehen könnte:

„Unser Gedanke ist, dass es höchste Zeit ist, gemeinsam mit den vielen bereits Aktiven zu überlegen, wie wir zusammen dem spürbaren Rechtsruck verstärkt begegnen. Wir wollen uns auch hier in Oberhausen dazu verhalten, dass rassistische und menschenfeindliche Haltungen in unserem Alltag, in der Politik, aber auch im Miteinander in der Stadt und darüber hinaus eine leider immense Rolle spielen.“

Angesichts des hohen Migrantenanteils in der Ruhrpottstadt von über 20% könnte die Politik durchaus auf den Erdogan-Nationalismus der zahlreichen Türken in der Stadt (30% der Ausländer) oder die IS-Verehrung von Mohammedanern abheben.

Aber wie immer verfolgen die politisch Korrekten zwar sinnvollerweise die Nazis des eigenen Landes; die Rechtsextremisten aus anderen Ländern hingegen werden weitestgehend ignoriert.

Nebenbei: Zeitgleich mit der Meldung zum Konzept gegen Rassismus berichtet der FOCUS über einen weiteren Messermord einer „Männergruppe“.

Ganz neu ist das Prinzip der Bekämpfung von Migrantenkriminalität durch den „Kampf gegen rechts“ im bunten, vielfältigen Deutschland der Ära Merkel nicht. Bereits im April 2016 leisteten sich Bürger und Politiker aus Bingen am Rhein einen grotesken Schildbürgerstreich, als sie eine Mahnwache gegen rechts organisierten, nachdem ein örtliches Asylheim angezündet wurde. Trotz, daß sich recht schnell herausstellte, daß der Täter ein syrischer Bewohner des Heimes war. „Wir halten an der Mahnwache fest. Das lohnt sich auf jeden Fall.“, meinte der Stadtsprecher.

Nun muß ein Staat extremistisch motivierte Gewalt jeglicher Couleur auf seinem Gebiet bekämpfen, um Morde oder gar das Entstehen von Diktaturen wie dem Dritten Reich oder der DDR zu verhindern.

Dabei müssen Parlamentarier, Beamte oder Politiker, und nicht zuletzt Journalisten allerdings die Quantitäten im Auge behalten. Die Jagd auf Naziphantome kostet nicht nur gewaltige Ressourcen wie Geld und Zeit, sondern verdeckt auch quantitativ weit größere Probleme wie religiös und rassistisch-nationalistisch motivierte Gewalttaten von Ausländern und anderen Immigranten, die ungezählte Verletzte und Tote, und nicht zuletzt Tausende vergewaltigter Frauen zur Folge haben.

Ein Weiter-so der Politiker in Oberhausen und im restlichen Deutschland ist daher nicht antirassistisch, sondern vor allem: feige und menschenfeindlich.

***

Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann können Sie diesen Blog hier mit einer Spende unkompliziert unterstützen.

… oder auf Klassische Weise per Überweisung:

IBAN: DE04 3002 0900 0803 6812 81 
BIC: CMCIDEDD – Kontoname: David Berger – Betreff: Spende PP