(David Berger) Schneller als man recht aufhören kann, fällt gerade in linke Kreisen der Ruf „Nazis“, wenn es um die AfD geht. Mit zu dem üblichen Repertoire gehört dann auch der „Antisemitismus“-Vorwurf. Dass dabei diese Vorwürfe sowohl Nationalsozialismus wie Holocaust auf verhängnisvolle Weise relativieren, bemerken die Bessermenschen nicht.

Dass er ebenfalls gerade aus linke Kreisen kommt, die seit einigen Jahren in Europa die wichtigsten Vertreter des Antisemitimus in Europa stellen oder diese nach Europa einladen, macht die Vorwürfe besonders pikant.

In einem Exklusivinterview für „JouWatch“ (Collin Mc Mahon), das sich immer mehr zum führenden Online-Magazin der Alternativmedien entwickelt, nimmt die Europaabgeordnete Beatrix von Storch nun zu den Vorwürfen Stellung.

Dabei wird zunächst bekannt, was deutsche Medien eisern verschwiegen haben: Von Storch ist im Europäischen Parlament Gründungsmitglied der „Freunde von Judea und Samaria”. Zu ihren Motiven: „Uns ging es darum, ein Zeichen zu setzen. Im EU-Parlament gibt es einen starken Rückhalt für die Boykottbewegung gegen Israel, insbesondere bei den linken und sozialistischen Parteien. Zum Teil sind das dieselben Abgeordneten, die den politischen Islam hofieren und den Beitritt von Erdogans Türkei forciert haben, die Israel politisch ausgrenzen wollen.“ Das wolle die AfD auf keinen Fall mittragen.

Ein Besuch in Israel habe ihr klar gemacht, dass wir in Europa durch den islamischen Terror jetzt besser nachvollziehen könnten, was Israel seit Jahrzehnten durchlebt.

Der Kampf der AfD gegen die Islamisierung Europas bzw. Deutschlands sei zugleich ein Kampf gegen die erschreckende Zunahme des Antisemitismus: „Leider unterschätzen viele die Gefahr, die von der Islamisierung für Juden und Nicht-Juden ausgeht. Schauen wir uns einfach die Lage bei unseren westlichen Nachbarn an. Seit 2006 haben 40.000 Juden Frankreich verlassen. Eines der Hauptmotive ist die Angst vor Muslimen und islamischem Terror. Ich will nicht, dass wir in Deutschland auch dahin kommen.“

Dazu passt auch, dass sich immer mehr Juden in der AfD engagieren. Die ZEIT habe bestätigt, dass allein in Baden-Württemberg vier von 38 Direktkandidaten der AfD jüdischen Glaubens waren.

Das gesamte Interview können Sie hier lesen: YOUWATCH

18 Kommentare

  1. Finde ich eine tolle Sache. Das ist mal Klartext.
    …und gerade darin gilt es auch die Regierung „zu jagen“, die nach wie vor Nichts gegen den -wie ich es tägluch erlebe- in aller Öffentlichkeit ungehemmt ausgelebten Antisemitismus unternimmt.
    Der AfD würde ich zudem raten, Aussagen von Aussteigern ernst zu nehmen bzw. intern ein sehr wachsames Auge zu haben, und Worten auch Taten folgen zu lassen, sowie auf sämtliche Sprüche oder Handlungen zu verzichten, die mindestens missverständlich sein könnten. Insbesondere Herr Höckes angestrebte „180°-Wende in der Erinnerungskultur“ steht noch wie ein Ungeheuer im Raum – und schreckt Viele ab. Ich denke, es bedarf keiner Erklärung, wie wichtig eine adäquate Erinnerungskultur, gerade auch für die Gestaltung einer guten Zukunft, ist. In diesem Sinne – auf ein gutes Gelingen!

  2. Ich könnte mir vorstellen, dass die jüdische Deutsche doppelt Schiss haben, sich eindeutig gegen den Islam zu positionieren, weil sie dann nämlich nicht nur von fanatischen Muslimen alles Schlechte zu befürchten hätten, sondern auch noch von den islamophilen Politikern aller Richtungen, zusätzlich also zu den derzeitigen radikalobsessiven „Israelkritikern“ und den „Jüdische-Weltverschwörungs-Theoretikern“und den genetisch-bedingt-notorischen Judenhassern und den jüdischen Sich-selbst-Hassern. Da die AfD derart verteufelt wird, müssen sich die jüdischen Offiziellen sich distanzieren, um den Ball möglichst flach halten zu können. Könnte ich mir so vorstellen …

  3. Der Begriff „Antisemitismus“ ist m. E. sehr unglücklich, denn auch Araber sind Semiten. Semitisch ist, wessen Wurzeln auf die in der Bibel aufgelisteten Völker zurückgehen, die von Sem, einem Sohn Noahs, abstammen. Dazu gehören Araber und Juden, aber auch Babylonier, Assyrer, Aramäer, Kanaaniten und Phoenizier.
    Es müsste doch dann eigentlich antijüdisch heißen!

  4. Mein Kommentar zu dem Bericht über das jüdische Mädchen wurde mit Sicherheit nicht verstanden, sonst wäre er nicht zensiert worden.
    Mein Motto ist im weitesten Sinne leben und leben lassen.
    Jeder der die Ereignisse des kompletten vergangenen Jahrhunderts hinterfragt wird sofort zum Nazi gemacht. Jeder, der die Umerziehung nicht mehr mitmachen will, ist ein Nazi. Die Welt wird nur fortbestehen können, wenn wir die Wahrheit suchen ohne Hass mit daraus wieder folgenden Kriegen.

  5. Antisemitismus hat auch nirgendwo Platz. Es hat aber auch keinen Platz, dass z.B. Judentum und Islam z.B. beim diesem Thema

    http://www.journalistenwatch.com/2017/10/11/verfahren-wegen-illegaler-beschneidung-eingestellt/

    kaum kritisiert werden dürfen, weil dann sofort die Antisemitismus- oder Islamophobie-Keule ausgepackt wird. Dabei geht es einem nur um die Rechte der kleinen Jungen. Man kritisiert ja auch die bis heute oft im Christentum durchgeführte Beschneidung, also auch in den „eigenen Reihen“.

    Es geht also nicht gegen die Religion, sondern man schützt damit ja auch muslimische und jüdische Kinder vor religiös motivierter Verstümmelung.

    Beim Thema „Schächten“ ist das genauso. Man ist nur gegen Tierquälerei. Mittelalterliche Greueltaten haben heute keine Daseinsberechtigung. Im Namen eines Religion sollten sie schon gar nicht begangen werden.

    • Was ist Antisemitismus? Gib mir eine ordentliche Definition. Schlagworte dienen nur dazu, jemanden zu schlagen, dienen aber keiner ordentlichen Diskussion. Wenn wir uns einig darüber sind, was Antisemitismus eigentlich ist, dann können wir darüber vernünftig diskutieren, ob Antisemitismus eine Rechtfertigung hat oder nicht.
      Die meisten Leute plappern nur irgendwas daher, was sie irgendwo oft genug aufgeschnappt haben. Fragt man nach, über was sie überhaupt gesprochen haben, wissen sie es oft genug nicht und flüchten sich oft genug in gewaltige Schimpferei und Zornesausbrüche. Dies dient dann dazu, daß die eigenen Schwächen durch Geschrei und Drohungen und Getöse übertüncht wird und der andere Gesprächsteilnehmer verletzt und eingeschüchtert wird.

      • @O.L.I.T.A:
        Der Antisemitismus ist eine mit Nationalismus, Sozialdarwinismus und Rassismus begründete Judenfeindlichkeit, die seit etwa 1800 in Europa auftritt.

        Nationalismus ist eine Ideologie, die eine Identifizierung und Solidarisierung aller Mitglieder einer Nation anstrebt und letztere mit einem souveränen Staat verbinden will.

        Sozialdarwinismus ist eine sozialwissenschaftliche Theorierichtung,[1] die einen biologistischen Determinismus als Weltbild vertritt.

        Der Determinismus (von lateinisch determinare ‚festlegen‘, ‚Grenzen setzen‘, ‚begrenzen‘) ist die Auffassung, dass alle – insbesondere auch zukünftige – Ereignisse durch Vorbedingungen eindeutig festgelegt sind.

        Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale – die eine gemeinsame Abstammung vermuten lassen – als sogenannte „Rasse“ kategorisiert und beurteilt werden. Die zur Abgrenzung herangezogenen Merkmale wie Hautfarbe, Körpergröße oder Sprache – aber auch kulturelle Merkmale wie Kleidung oder Bräuche – werden in der biologistischen Bedeutung als grundsätzlicher und bestimmender Faktor menschlicher Fähigkeiten und Eigenschaften gedeutet und nach Wertigkeit eingeteilt.

        Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprechen.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Semitische_Sprachen

        Die Definition von Rasse sehe ich dabei viel zu weit gefasst. Diese Definition ist sicherlich politisch so gewollt und hat mit der biologischen, wissenschaftlichen Definition von Rasse kaum etwas zu tun.

        Doch im Wort Antisemitismus geht es doch um eine sehr starke Betonung von Semiten, nicht wahr? Wenn wir uns das Gebiet anschauen, wo semitische Sprachen gesprochen werden, dann fällt doch auf, daß wir völlig an der Nase herumgeführt werden.

        Da wird seit langer Zeit ein Thema so verdreht in einen schwurbeligen Begriff verpackt, daß der Begriff überhaupt nicht das aussagt, um was es wirklich geht.

        Mir zum Beispiel ist es völlig egal, welche Sprache jemand spricht. Davon habe ich noch nie abhängig gemacht, ob ich jemanden mag oder nicht. Auch die Hautfarbe oder Augenform eines Menschen hat mich nie dazu gebracht, daß ich einen anderen Menschen nicht mag.

        Außerdem bin ich sehr wohl in einer friedlichen und konstruktiven Form ein Sozialddarwinist und ein Nationalist. Dafür schäme ich mich ganz und gar nicht, stolz bin ich darauf aber auch nicht. Für mich sind das ganz natürliche und notwendige Bedingungen , Gewohnheiten, Notwendigkeiten für die Organisation von Leben. So wie es Wälder gibt, so gibt es Nationen. Was soll daran schlecht sein?

        Die Definition von Antisemitismus ist ein sehr eigenartiges künstliches Produkt.

        Wenn ich die Definition von Antisemitismus anschaue, dann weiß ich, daß ich noch niemals ein Antisemit gewesen bin und nie einer sein werde.

    • 2012 wurde dem Bürgerlichen Gesetzbuch im Paragraf 1631 zwei Absätze zur Beschneidung hinzugefügt. Darin heißt es nun zur Beschneidung des männlichen Kindes:

      (1) Die Personensorge umfasst auch das Recht, in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung des nicht einsichts- und urteilsfähigen männlichen Kindes einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll. Dies gilt nicht, wenn durch die Beschneidung auch unter Berücksichtigung ihres Zwecks das Kindeswohl gefährdet wird.

      Wieso ‚männlichen‘ Kindes? – Wir haben doch schliesslich ‚Gleichberechtigung!?

      Vorsichtshalber: Ironie aus….

  6. Frau von Storch gefällt mir sehr gut, weil sie glaubwürdig, souverän und gelassen auftreten kann. Sie macht ihre Sache besser als Frau Pinocchia-Petry. Letztere machte innerhalb ca. der letzten 12 Monate immer mehr den Eindruck eines gereizten zickigen Schulmädchens. Es ist jedermanns gutes Recht, seinen Unmut zu zeigen, auch öffentlich. Doch in der Position einer Frau Petry war es unangebracht, potentiellen Wählern gegenüber zu signalisieren, dass es um das eigene Nervenkostüm schlecht bestellt ist.
    Den AfD-Wählern und Sympathiesanten stehen die eigentlichen Kämpfe und Auseinandersetzungen zum Erhalt unserer Freiheit doch erst noch bevor. Wir können es uns nicht leisten, einzuknicken.

    • Diese Frau ist eine Eine-Frau-Show genau wie Madame Petry auch. Die distanziert sich von allem und jedem sofort, wenn es dem Fortkommen, und zwar dem eigenen, dient.
      Schon komisch, wenn die eine Israelbesucherin offenbar ihren Teil getan hat und jetzt die nächste kommt. Auch komisch, dass die den „jüdischen Gemeinden“ so um den Bart gehen. Diese Funktionäre sind bei deren eigenen Leuten auch nicht wohlgelitten. Den einfachen jüdischen Bürgern, die genauso gesunden Menschenverstand haben wie die Deutschen, sollte man helfen und beistehen, nicht abgehobenen Apparatschiks im Dienste veremintlicher Eliten.
      Diese Frau ist einfach hochgradig unglaubwürdig.

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