(David Berger) Gibt es eine Iran-AfD Connection fragte ein Gastbeitrag vor zwei Tagen, den ich auf Philosophia Perennis (PP) veröffentlichte. Einer der beiden Politiker, die im Februar in den Iran reisten, hat dazu nun Stellung genommen.

Zu den generellen Fragen, warum ein Artikel, der zwei AfD-Mitglieder kritisierte überhaupt von mir publiziert wurde: Auch wenn ich vor der Bundestagswahl kein Geheimnis daraus gemacht habe, dass ich meine Stimmen der AfD geben werde, bleibe ich weiter dem journalistischen Ethos verpflichtet, in den großen Mainstreammedien unterdrückte oder vergessene Kritik auch dort zuzulassen bzw. zu veröffentlichen, wo sie meine eigenen Positionen hinterfragt oder gar zum Wanken bringt und verändert, – eigentlich ist das eine Selbstverständlichkeit und gerade AfD-Politiker haben mich immer wieder dazu ermutigt.

Um dieses Programm deutlich zu machen, habe ich meinen Blog eben nicht David-Berger, David-Bergers-Einblick o.ä. genannt, sondern bewusst einen – wenn auch eine persönliche Koloratur tragenden – Namen gewählt, der nur mein grundsätzliches Credo zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie einem vom intransigenten Bekenntnis zur Meinungsfreiheit bzw. Meinungsvielfalt und zu einer von Herkunft, Religionen, Hautfarben, Ideologien usw. unabhängigen Philosophie zum Ausdruck bringt.

Ganz in diesem Sinne der selbstverständlichen Fairness und der Meinungsvielfalt soll hier Reimond Hoffmann von der AfD das Wort bekommen. Er schreibt uns zu unserem Beitrag:

„Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte und geschätzte Macher von Philosophia Perennis,

ich bin von ihrem Artikel ein wenig enttäuscht, weil ich Sie sehr gerne gelesen habe und das auch in der Zukunft tun werde.

Ich hätte mich gefreut, wenn Sie mich diese Fragen gefragt hätten, die Sie in dem Artikel stellen, ohne Antworten zu liefern. Normalerweise reagiere ich nicht auf haltlose Unterstellungen, hoffe aber, dass Sie als patriotische Nachrichtenquelle nicht die selben Fehler machen wie die etablierte Presse.

Zur Sache : Die Reise hat mich sehr viel Geld gekostet. Ich war Zuschauer bei einer Konferenz zum Thema Gesundheit und Gesundheitsökonomik. Eingeladen wurde ich über einen guten Freund aus der Jungen Alternative. Mir ist bewusst, dass der Iran ein streng islamischer Staat ist. Dass jede Art von Islamismus, islamischem Terror und Antisemitismus abzulehnen ist, sollte klar sein.“

Als Macher von PP geht mein Dank an Hoffmann, der sich ebenso rasch wie sachlich zu der Sache geäußert hat. Natürlich haben wir als misstrauische Journalisten auf der Basis der Informationen noch weiter recherchiert und tatsächlich Informationen gefunden, die das von Hoffmann Gesagte bestätigen: Die angesprochene Tagung hat in Teheran stattgefunden. Hier der Text dazu, ohne viel Info.

In diesem Sinne hat unsere Beitrag auf jeden Fall zu einer notwendigen Klärung beigetragen: tatsächlich wurden diese Zusammenhänge durch die dazu auf Facebook usw. veröffentlichen Fotos und Statements nicht deutlich.

***

Spendenfunktion