(David Berger) Das neue Prognosetool des Umfrageinstituts Yougov gilt inzwischen als besonders zuverlässig. Nach der neuesten Umfrage von Yougov wird die „Alternative für Deutschland“ bei der kommenden Bundestagswahl zur drittstärksten Kraft im zukünftigen Bundestag.

Für die SPD sieht es weiterhin düster aus, während die Grünen vermutlich doch noch irgendwie den Sprung über die 5%-Hürde schaffen.

„Die Union kommt auf 36 Prozent der Stimmen und 255 Sitze im Bundestag. Die SPD erhält 25 Prozent der Stimmen und 176 Sitze. Bei den sogenannten kleineren Parteien weichen die Ergebnisse des neuen YouGov-Modells von den klassischen Wahlprognosen deutlich ab.

Die AfD wird deutlich drittstärkste Kraft im Parlament mit zwölf Prozent der Stimmen und 85 Sitzen. Danach folgt Die Linke mit zehn Prozent und 74 Sitzen. Die Grünen erreichen sechs Prozent und 44 Sitze, während die FDP auf sieben Prozent und 52 Sitze kommt.“

Danach wird sich die CDU bzw. Angela Merkel zwischen einer erneuten Auflage der katastrophalen großen Koalition oder – falls die Grünen es wirklich über die 5 %-Hürde schhaffen – für ein Jamaika-Bündnis (CDU-CSU/FDP/Grüne).

3 Kommentare

  1. Die Bundeswahl-Turbolenz
    Frau Merkel dürfte in in ihrer Amtszeit unübersichtlichen Schaden für ihr eigenes Land und ganz Europa angerichtet haben; trotzdem wird sie in der gegebenen Kanzlerfrage wohl immer noch das „Kleinere Übel“ bleiben . . .
    Acta est fabula: „Die Kanzlerin ist tot, es lebe die Kanzlerin!“

    Bei Martin Schulz sticht die Frage hervor, ob er das Bundeskanzleramt allen Ernstes zum Wohle Deutschlands anstrebt? Hatte er bei seiner denkwürdigen 100%-Wahl nicht in aller Ekstase gedonnert: „ich will jetzt Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden!“ Nur – hätte er nicht mehr Vertrauen
    erwirkt, wenn er dieses Amt „als zum Wohle Deutschlands“ hervorgehoben hätte?
    Herr Schulz hat sich (meines Erachtens nach), bis zur Peinlichkeit als manischer Narziss und als das Musterbeispiel eines Populisten gezeigt. Seine 360°-Kreisel nach gegebener Norm unter den Pharisäern im Kreis der Berufspolitiker/innen, aller Couleur, hier gar nicht mitgezählt. (Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Herr Schulz darauf aus sein mag, so Einigen“ im Würselener Ambiente eins auszuwischen!)

    P.S.
    In politischen Belangen sehe ich mich selbst irgendwie als ein gelegentlicher Zoobesucher: dort wird nämlich – höchst variabel – Kluges, Dummes, Gutes oder Böses, und gelegentlich auch Überraschendes geboten. Wie in der Politik – nur etwas nachvollziehbarer und vertrauenswürdiger. Auch sind mir Zoobewohner ganz gewiss nicht allesamt zuwider.

  2. Nunja, bei Allensbach ist die FDP gerade an der AfD vorbeigezogen. Bei Forsa ist die Mauermörderpartei drittstärkste Kraft. Es bleibt spannend. Drittstärkste Kraft wäre für die AfD schon ein wichtiges Ergebnis.

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